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Bookbot

Édouard Glissant

    21. September 1928 – 3. Februar 2011

    Édouard Glissant war ein französischer Schriftsteller, Dichter, Philosoph und Literaturkritiker aus Martinique, der weithin als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des karibischen Denkens und Kulturkommentars anerkannt wird. Sein Werk befasst sich mit Themen der Identität, Geschichte und Kultur in der postkolonialen Welt. Glissants Schriften zeichnen sich durch die Auseinandersetzung mit Komplexität und Vielfalt aus und bieten tiefe Einblicke in die menschliche Erfahrung und die Vernetzung von Kulturen. Er prägte die zeitgenössische Diskussion über Kreolisierung und das breitere Verständnis globalisierter Identität.

    Traktat über die Welt
    Brief an Barack Obama
    Philosophie der Weltbeziehung
    Sturzflut
    Das magnetische Land. Die Irrfahrt der Osterinsel Rapa Nui.
    Kultur und Identität
    • 2022

      Manifestos

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden
      4,0(5)Abgeben

      "Manifestos brings together for the first time in English the manifestos written by Édouard Glissant and Patrick Chamoiseau between 2000 and 2009. Composed in part in the aftermath of Barack Obama's election in 2008, the texts resonate with the current context of divided identities and criticisms of multiculturalism. The individual texts grapple with concrete historical and political moments in France, the Caribbean, and North America. Across the manifestos, as well as two collectively signed op-eds, the authors engage with socio-political aspects of climate catastrophe, resource extraction, toxicity, and neocolonialism. Throughout the collection, Glissant and Chamoiseau engage with key themes articulated through their poetic vocabulary, including Relation, globalization, globality (mondialité), anti-universalism, métissage, the tout-monde ("whole-world") and the tout-vivant ("all-living," including the relationship of humans to each other and "nature"), créolité and the creolization of the world, and the liberation from community assignations in response to individualism and neoliberal societies. Translated as the first volume in the Planetarities series with Goldsmiths Press, the themes of Manifestos resonate with the planetary as they work in response to contemporary forms of (economic) globalization, western capitalism, identity politics, and urban, digital and cosmic ecosystems, as well as the role of the poet-writer. A distinguishing feature of this publication is its interventional aspect, which prioritizes engaged scholarship and practice while demonstrating the relevance of the poetic in response to the urgencies of planetary crisis"-- Amazon

      Manifestos
    • 2021

      The multiple narrators in this novel grapple with their unrecorded history on Martinique, first as slaves and then in relation to the wider world.

      Mahagony
    • 2021
    • 2019

      This volume collects and translates--most for the first time--the nine volumes of poetry published by Édouard Glissant, one of the great writers of the twentieth century. The poems bring to life what Glissant calls "an archipela

      The Collected Poems Of Edouard Glissant
    • 2011

      Dieses Notebook ist eine Hommage des Kurators Hans Ulrich Obrist an den in diesem Jahr verstorbenen französischen Schriftsteller, Dichter und Philosophen Édouard Glissant (1928–2011). Glissant, einer der bedeutendsten Autoren der französischsprachigen Karibik und Wegbereiter des postkolonialen Denkens, machte aufmerksam auf »Möglichkeiten eines globalen Austauschs, die die Kultur nicht homogenisieren, sondern eine Differenz produzieren, aus der Neues entstehen kann«. Obrist begegnete Glissant, einer Empfehlung von Alighiero Boetti folgend, schon in den Anfängen seiner Arbeit als Kurator, und las seine Bücher, bevor er ihn später auch persönlich traf. Obrist entwirft ein facettenreiches Bild des Intellektuellen, indem er einige von dessen Schlüsselkonzepten – die Kreolisierung der Welt, das »archipelische Denken«, das Museum als Archipel sowie die Utopie – ausführt – Ideen, die ihren Niederschlag auch in persönlichen Widmungen, Notizen und Zeichnungen gefunden haben, mit denen Glissant die hier in einer Auswahl reproduzierten Titelseiten seiner Bücher versehen hat. Édouard Glissant (1928–2011) war ein französischer Schriftsteller, Dichter und Philosoph. Der Kurator und Kritiker Hans Ulrich Obrist (*1968) ist Co-Director, Exhibitions and Programmes und Director of International Projects an der Serpentine Gallery, London.

      Édouard Glissant & Hans Ulrich Obrist
    • 2011

      Brief an Barack Obama

      Die unbezähmbare Schönheit der Welt

      Die Menschen empfinden eine universelle Verbundenheit zur Welt. In ihrem offenen Brief an Obama hinterfragen die Autoren, wie der Wahlsieg, der eine verbindende Bewegung auslöste, im Kontext der Globalisierung zu bewerten ist. Der Brief, verfasst nach Obamas Erfolg, analysiert die Stellung der USA und die gesellschaftlichen Impulse, die diese Wahl ermöglichten. Die Globalisierung bringt Ängste vor Umwälzungen mit sich. Glissant und Chamoiseau fragen provokant, was daran schön ist und wie diese Umwälzungen aussehen: Handelt es sich um einen Kulturkonflikt oder um Begegnungen, die Überraschendes hervorbringen? Sie sehen in Obama ein Symbol, das utopisches Denken anregt, da er die Lasten der Geschichte überwindet. Geschrieben als Antwort auf die nationalistische Identitätspolitik der Sarkozy-Regierung, hat der Text auch in Deutschland an Aktualität gewonnen, wo Politiker wie Seehofer und Merkel ähnliche Töne anschlagen. Themen wie Asylpolitik und Identitätsdefinition stehen im Fokus, während die Angst vor Umwälzungen oft mit Abschottung beantwortet wird. Im Gegensatz dazu propagiert der Mainstream eine „eine Welt“-Vision. Glissant und Chamoiseau beleuchten diesen Widerspruch und fordern einen Wandel in den Vorstellungen der Menschen. Sie argumentieren, dass Abschottung Europa vom zukünftigen Reichtum abschneidet und dass die Umwälzung unaufhaltsam ist. Glissant zeigt seit Jahrzehnten Wege auf, wie die Angst vor dem Unvorhersehbar

      Brief an Barack Obama
    • 2010

      Die Osterinsel, isoliert im Pazifik, wird durch die Erlebnisse von Sylvie Glissant lebendig, die unter extremen Bedingungen dorthin reist. Édouard Glissant analysiert ihre Berichte und erkundet die kulturellen Spuren der Inselbewohner, die trotz ihrer Isolation eine neue Perspektive auf die globalisierte Welt bieten.

      Das magnetische Land. Die Irrfahrt der Osterinsel Rapa Nui.
    • 2010

      Poetic Intention

      • 231 Seiten
      • 9 Lesestunden
      4,4(48)Abgeben

      This marks the publication of the first English-language translation of Poetic Intention, Glissant’s classic meditation on poetry and art. In this wide-ranging book, Glissant discusses poets, including Stéphane Mallarmé and Saint-John Perse, and visual artists, such as the Surrealist painters Matta and Wilfredo Lam, arguing for the importance of the global position of art. He states that a poem, in its intention, must never deny the “way of the world.” Capacious, inventive, and unique, Glissant’s Poetic Intention creates a new landscape for understanding the relationship between aesthetics and politics.

      Poetic Intention
    • 2008

      Les entretiens de Baton Rouge

      • 167 Seiten
      • 6 Lesestunden

      "Je dois rendre grâce à Alexandre Leupin de m'avoir entraîné dans ces entretiens, où j'avais d'abord hésité à m'engager. Le sujet proposé, "L'approche du Moyen Âge européen", me décida. Je ne considérais cette époque, difficilement limitable ou définissable, ni comme une résultante des temps impériaux évanouis, ni comme une préface à des Renaissances futures, mais comme un drame en soi, que je n'hésitais pas à approcher de ces épisodes encore coloniaux que tant de peuples vivent aujourd'hui : les pensées de la multiplicité vaincues par les pensées de système. C'est aussi Alexandre Leupin qui entreprit de déchiffrer les enregistrements que nous avions réalisés. Pourquoi ? Le lecteur pourra peut-être en juger, à l'examen du résultat : ce livre tout à fait saisonnier. Et pourquoi si longtemps après ? Sans doute pour donner le temps à ce que nous aurions l'un et l'autre à écrire ou à concevoir, alors et depuis, de rejoindre ce que nous avions si tranquillement échangé entre nous, hors de toute limite." Édouard Glissant.

      Les entretiens de Baton Rouge