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Anette Kruszynski

    100 x Paul Klee
    William Kentridge
    Museum der Gegenwart - Kunst in öffentlichen Sammlungen bis 1937
    Paul Klee. Kleinode
    Gerhard Richter
    Amedeo Modigliani
    • Die Pegasus-Reihe des Prestel Verlages bietet bibliophilen Lesern nicht nur ansprechend aufbereitete Informationen und eine üppige Bildausstattung, sondern auch ein haptisches Erlebnis durch den dicken, warm-samtigen Pappeinband und den lebendigen Hochglanz-Akzent eines sitzenden Aktes. Nach einführenden Worten zur grundlegenden Aussage des Werkes folgt eine Darstellung von Modiglianis Werdegang, einschließlich seiner weniger bekannten, von Constantin Brancusi beeinflussten Skulpturen. In seinen Porträts zeigt sich Modiglianis Verbindung zur italienischen Renaissance, angereichert durch afrikanische und asiatische Einflüsse. Charakteristisch sind die langgezogenen Glieder und Gesichter mit blinden Augen, während er am "intakten Menschenbild" festhält und sich gegen die Zersplitterung der menschlichen Kontur wehrt. Die Unterscheidung zwischen stilisierenden Modellstudien und psychologischen Porträts seiner Freunde wird erläutert. Ab 1918 zeigt sich eine stärkere Stilisierung, besonders bei den Frauenbildnissen, die eine gewisse Distanz und Würde ausstrahlen. Die Autorin bietet feinfühlige Kommentare, die das Nachempfinden erleichtern. Die berühmten Akte werden ästhetisch und lebendig präsentiert, ohne Scham, aber mit Würde. Mehrere reich bebilderte Kapitel widmen sich der Entwicklung der Aktdarstellung, ergänzt durch eine biographische Zeittafel, zeitgenössische Fotografien und eine Auswahlbibliographie.

      Amedeo Modigliani
    • Gerhard Richters Farbtafeln entstehen seit 1966 und gelten als zentrale Arbeiten im Werk des Malers. Das Bild 4096 Farben von 1974 und die neue, großformatige Arbeit 4900 Farben von 2007 bilden innerhalb dieser Werkgruppe eine wichtige Klammer. Die Essays aus dem auf Englisch erschienenen Katalog 4900 Colours zur Präsentation des Werks 4900 Farben in der Londoner Serpentine Gallery im Jahr 2008 sind Gerhard Richter ein besonderes Anliegen, sodass er diese Beiträge von Benjamin H. D. Buchloh, Peter Gidal und Birgit Pelzer der Öffentlichkeit auch auf Deutsch zur Verfügung gestellt sehen möchte. Der vorliegende deutschsprachige Textband enthält neben den Essays des englischen Kataloges einen aufschlussreichen Beitrag zu den Kombinationsmöglichkeiten der Farbquadrate von Marcus du Sautoy, Mathematikprofessor an der University of Oxford, sowie ein Statement zu dem Werk von Gerhard Richter selbst.

      Gerhard Richter
    • William Kentridge

      deutsche Übersetzung des Kataloges ; [anläßlich der Ausstellung William Kentridge in K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, vom 27. März bis 31. Mai 2004 ; Beiheft zum Katalog]

      • 45 Seiten
      • 2 Lesestunden
      William Kentridge