Thornton Wilder Bücher
Thornton Wilder war ein amerikanischer Dramatiker und Romanautor, dessen Werke sich oft mit universellen Themen der menschlichen Existenz und gesellschaftlichen Werte auseinandersetzen. Er verband meisterhaft Humor mit tiefgründiger Reflexion und erntete Anerkennung für seine einzigartige Fähigkeit, die Essenz des menschlichen Lebens einzufangen. Wilders Stücke und Romane erforschen die Komplexität von Beziehungen, das Vergehen der Zeit und die Suche nach Sinn in alltäglichen Erfahrungen. Sein Einfluss auf das moderne Drama und die Literatur ist unbestreitbar, da seine Werke weltweit bei den Lesern Anklang finden.







National Book Award für den besten amerikanischen Roman des Jahres 1967 Vordergründig ist diese amerikanische Saga eine Kriminalgeschichte: Ein unschuldig wegen Mordes zum Tode Verurteilter wird auf der Fahrt zur Hinrichtung von Maskierten befreit. Er beginnt seine Flucht, seine Familie sieht ihn nie wieder. In Rückblenden und Perspektiven des Zukünftigen wird Stück um Stück, durch mehrere Generationen, die Geschichte zweier amerikanischer Familien aufgerollt, die des Ermordeten und die des angeblichen Mörders. Dahinter steht in diesem großen Roman die Frage nach dem Sinn von Leben und Tod.
›Die Iden des März‹ - Thornton Wilders erzählerisches Hauptwerk über die letzten Tage der Römischen Republik unter Julius CaesarIn diesem großen Roman um Leben und Sterben von Julius Caesar zeichnet sich sinnlich prägnante Antike ohne den Staub des Musealen ab - als eine Welt aus Schönheit und Macht, Größe und Verrat.Nicht gefunden, sonder erfunden wurden die Dokumente dieses sozusagen historischen Romans, der, nach Wort und Willen des Autors, "eine Phantasie über gewisse Ereignisse und Personen aus den letzten Tagen der Römischen Republik" ist. Wilders fiktive Fundstücke - Staats- und Liebesbriefe, Spitzelberichte, Tagebuchseiten, Protokolle und Pamphlete - reflektieren das gesellschaftliche Leben im antiken Rom in seiner Mischung aus Klatsch, Klugheit, Witz und Weisheit, Glaube und Aberglaube. Im Brennpunkt des Romans steht Caesar, der Diktator, in Wilders Darstellung ein vornehm-menschlicher, unter der Einsamkeit seines Amtes leidender Herrscher. "Die Leichtigkeit Thornton Wilders ist die Leichtigkeit der Vollendung." Alfred Andersch
Wir sind noch einmal davongekommen
Schauspiel in drei Akten
Im Jahre 1714 reißt an einem Sommertag eine Hängebrücke in Peru. Bei dieser Katastrophe finden fünf Menschen den Tod: die einsame alternde Marquesa de Montemayor, ihre junge Gesellschafterin Pepita, der um seinen Zwillingsbruder trauernde Estebán, der von einem abenteuer-lichen Leben gezeichnete Onkel Rio und der Knabe Don Jaime, den Pio in Lima erziehen wollte. Bruder Juniper, den fast das gleiche Los getrof-fen hätte, nimmt dieses Verhängnis zum Anlaß, Nachforschungen über das Leben der Unglücklichen anzustellen. War ihr Ende Fügung oder bloßer Zufall? Seine Fragen bleiben ohne Antwort, und das Buch, in dem er seine Erfahrungen sammelt, fällt, wie er selbst, dem Urteil der Inquisition zum Opfer.



