Matthias Boeckl Bücher






Meisterschule Maximilian Melcher
- 296 Seiten
- 11 Lesestunden
Das vorliegende Buch dokumentiert anschaulich die großen Leistungen, die der gutvernetzte künstlerische Einzelgänger Melcher trotz seiner biographisch-psychologischen Belastungen für die Entwicklung der österreichischen Kunst jahrzehntelang kontinuierlich erbrachte - für jedermann offensichtlich in der Ausbildung mehrerer international höchst erfolgreicher neuer Künstlergenerationen an der Wiener Akademie, aber auch diskret im Hintergrund über sein persönliches, teils sehr einflussreiches Netzwerk, zum Nutzen vieler junger Künstlerinnen und Künstler, die er konsequent förderte. ( Matthias Boeckl )
Realisierte Visionen
Eine Festschrift für Klaus Bollinger
Diese Festschrift ist dem visionären Tragwerksplaner und Professor für Tragkonstruktionen am Institut für Architektur der Universität für angewandte Kunst Wien Klaus Bollinger gewidmet. Anlässlich seiner Emeritierung würdigen Kolleg*innen aus Lehre und Praxis, renommierte Architekt*innen und Absolvent*innen des Instituts für Architektur in rund 100 Beiträgen Klaus Bollingers Schaffen und Wirken – als engagierter Professor und langjähriger Dekan, als international hochgeschätzter Ingenieur, aber auch als Freund und Mensch. Nicht nur in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Manfred Grohmann (Bollinger + Grohmann betreiben aktuell weltweit Büros an dreizehn Standorten), sondern auch als Lehrer und Dekan hat Klaus Bollinger das innovative und zeitgemäße Planen und Bauen international maßgeblich mitgeprägt.
Baldinger - Beletage
- 63 Seiten
- 3 Lesestunden
Im Wiener Palais Sturany, das sich in der Gründerzeit einer der erfolgreichsten Baumeister der Ringstrasse ebendort als repräsentativen Wohnsitz errichtet hatte, zeigt Baldinger nun neue Arbeiten, die sich mit Schönheit und Tod, mit Wahrheit und Trugbild befassen. Der Ort ist durchaus sinnfällig, zeigt er doch gleichzeitig Größe und Vergänglichkeit einer einst als unzerstörbar geltenden gesellschaftlichen Realität. Bauherr Sturany hatte keine geringeren als Franz Matsch und Gustav Klimt mit der Ausstattung seiner Repräsentationsräume in der titelgebenden „Bel Etage“ beauftragt – die Deckenbilder dieser jüngsten Ringstraßenmaler sind noch heute zu bewundern. Das Haus wurde zuletzt von der Universität Wien genutzt und wird demnächst von seinem Eigentümer, der Bundesimmobiliengesellschaft, einer neuen Nutzung zugeführt. Der kurze Zeitraum zwischen alter und neuer Verwendung bietet sich perfekt für eine temporäre Ausstellung an dieser prominenten Adresse an. Baldinger nutzt das für die Präsentation mehrerer Serien groß- und kleinformatiger Acrylbilder. Die Serientitel „Nude Diffusion“, „Flash“, „Skull“, „Most Wanted“ und „Unidentified“ geben klare Hinweise auf die Themen. „Verunklärung“, „Unidentifiziert“, „Meistgesucht“ – all das sind Begriffe, die uns aus der Medienberichterstattung über Kriminalfälle bekannt sind.
Der Maler Fritz Schwarz-Waldegg, geboren 1889 in Wien, schuf um 1920 eindrucksvolle, expressionistische Werke, etwa das Bild „Selbsterkenntnis“. Er war 1927 Präsident der Künstlervereinigung „Hagenbund“. Nach 1938 lebte er im Untergrund, wurde aber 1942 von der Gestapo aufgegriffen und im Konzentrationslager Minsk ermordet. Er wandte die große künstlerische Energie des Aufbruchs der Jahre um 1919 rasch in eine kosmopolitische Dimension. Zahlreiche Reisen und die dabei entstandenen Bilder zeugen davon. 1921 hält sich Schwarz-Waldegg in Kopenhagen auf, 1923 am Gardasee und in Rom, 1924 in Paris, wo ein Tagebuch mit Skizzen entsteht.



