Lebenstran
Vignetten. Mit einem Vorwort von Werner Sollors






Vignetten. Mit einem Vorwort von Werner Sollors
Die Untersuchung beleuchtet, ob die vermeintliche Schwäche oder Verwundbarkeit eines Gegners tatsächlich zu einem Anstieg offener Feindseligkeiten führt. Dabei wird die Rolle von günstigen Gelegenheiten für Angriffe analysiert, um zu verstehen, inwiefern diese Wahrnehmungen das Verhalten der Konfliktparteien beeinflussen. Die Thematik bietet einen tiefen Einblick in die Dynamik von Konflikten und die psychologischen Aspekte, die zu deren Eskalation führen können.
If Ukraine survives the war as a viable entity, its security will remain precarious. This makes it important to work on a solution for the military protection of Ukraine that does not exacerbate the situation, but contributes to easing tensions, is militarily credible and does not place an unacceptable burden on the country's scarce resources. This volume analyses the parties to the conflict and traces the course of the war. Against this background, a proposal for a Confidence-Building Defence is outlined in considerable detail: including intellectual and historical roots, as well as a discussion of organisational and technological feasibity. The study is intended as a stimulus for all those concerned with the future military security of Ukraine.
Eine Beziehungsgeschichte. Mit einem Vorwort von Lukas Mengelkamp
In Preußen und Reußen: Eine Beziehungsgeschichte widmet sich Lutz Unterseher dem „Russland-Komplex“ (Gerd Koenen) der Deutschen. Von den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges (1618 – 1648) und Peters I. „des Großen“ (1672 – 1725) bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs führt die Darstellung – gespickt mit Seitenblicken auf das Zeitgeschehen, welches den Anlass für das Buch gegeben hat. … Mit Gespür für Anekdoten und Wesentliches führt Unterseher durch Jahrhunderte von Kriegen, Kontakten und Kollaborationen zwischen Preußen und Russland – letzteres etwa bei der Zerschlagung und Unterdrückung Polens. Figuren der Weltgeschichte, denen die Nachwelt „Größe“ zusprach, etwa Peter I. oder Friedrich II., werden auf Normalmaß zurechtgestutzt. … Um sich gegen zukünftige deutsch-russische Wunschträume zu wappnen, die dazu tendieren, insbesondere für die ostmitteleuropäischen Anrainer zu Alpträumen zu werden, ist die Lektüre dieses kurzweiligen Buches unbedingt zu empfehlen. ( Aus dem Vorwort )
This study is dedicated to the person and work of Basil Henry Liddell Hart, once considered the world's most distinguished military historian and theorist. The focus is on the systematic criticism voiced of his thinking and activities by scholars on both sides of the Atlantic: critical positions that - to a considerable extent - have seriously damaged Liddell Hart's reputation. By drawing on general military theory as well as biographical details, Unterseher succeeds in rendering the theorist's concepts better understandable, in relevant cases even justifying them.
Historisch - Kritisch - Aktuell. Mit einem Vorwort von Wilhelm Nolte
Von Leonardo da Vinci, dem "Vater des Panzers", des "rundum geschützten Kampffahrzeugs", über den "Vater der Panzerwaffe", Guderian, bis zu Paul Werner Krapke, dem "Vater des Leopard", spannt der Autor dieses Breviers den Bogen. Unterseher legt eine "kurze Sammlung wichtiger Stellen" aus vierzig Jahren Analyse dessen vor, was er Politikern, Militärs und Ingenieuren zur Planung, Leistung, Nutzung und Effizienz von gepanzerten Kampffahrzeugen hinter die Ohren geschrieben wissen will. Nicht zuletzt - und akut: mit dem Ukraine-Krieg vor Augen.
"Wer sich an die Sprünge und Kontraste in Lutz Untersehers Geschichtensammlung gewöhnt, oder sie sogar mag, kann sich freuen, ein kleines, witziges bis aberwitziges Kompendium zu besitzen, das unterhält, anregt, in mancherlei Hinsicht erhellt, das – um es bündig zu sagen – als Medizin gegen Langeweile zu empfehlen ist. Notabene: Die Welt, in der wir leben, stellt sich kurzweiliger dar, als sie ist." Antonia von Kieser Antonia von Kieser, Dr., ist Historikerin und freie Journalistin, lebt mit Katzen und Kindern auf einem Bauernhof im Voralpenland.
Menschen und Leute laufen durch Lutz Untersehers Leben. Und egal, ob sie nun Personen, Gestalten oder Sonderlinge sind: Sie prägen sein Leben immerhin so stark, dass der Autor diese Begegnungen und nicht seine Geschichte erzählt. Er schreibt von Episoden, die sich mal im Kleid verbürgter militärpolitischer Analysen zeigen, mal von Mafia-Auto-Pinkeleien zu berichten wissen und mal die Folgen sozio-ökonomischer Abgründe abbilden. Zwischendurch betreten Prominente der A-Kategorie (zum Beispiel ein gewisser Schröder) die Untersehersche Lebens-Bühne. Hoffen wir, dass der Autor Recht hat und Alpha-Tiere nicht nur "in den Zoo gehören", sondern dort auch landen … Kerstin E. Finkelstein, Dr. phil., Kung Fu Schwarzgurt, Reiki Meisterin - und schreibend: Glossen, Reportagen, Sachbücher, Romane
Der Band untersucht die Hintergründe des Krieges, kritisiert Vermutungen, die Russlands aggressives Verhalten als Reaktion auf westliche Provokationen sehen. Plausibler für Russlands Expansionsdrang erscheinen endogene Wurzeln: Russland als neuer "Führerstaat", der von innerer Instabilität durch neo-imperialistische Politik ablenken muss. Forderungen nach einem cordon sanitaire zum Nutzen Russlands erscheinen problematisch. Ein Abschnitt ist dem Komplex Krieg und deutschen Reaktionen gewidmet. Weiter diskutiert wird die angebliche Gefahr des Überschreitens "roter Linien" durch die Ukraine mit der Perspektive des Atomwaffeneinsatzes durch Moskau. Dem entgegen, lässt sich für eine Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine argumentieren. Für die Zukunft einen Ausweg aus dem sicherheitspolitischen Dilemma gegenseitiger Bedrohung bietet die Konzeption einer auf die Defensive spezialisierten vertrauensbildenden Verteidigung.
Die Ukraine wird in Geschichte und Gegenwart beschrieben. Die Ost-West-Beziehungen, als Hintergrund des Krieges , werden analysiert – ebenso die innere Entwicklung Russlands zum Putinismus und Neo-Imperialismus. Das Kriegsgeschehen wird nachvollzogen und in seinen Folgen diskutiert: Opferzahlen und Schäden – politisch , wirtschaftlich und menschlich. Schließlich geht es auch um eine Kritik der Reaktionen der westlichen Bündnisse und insbesondere Deutschlands sowie um die langfristigen Perspektiven, die sich im Zusammenhang mit dem Krieg ergeben.
The book examines the motivations and dynamics of Europe's power elites leading up to the war, highlighting their aggressive ambitions and the resulting catastrophic events. It focuses on the harrowing experiences of trench warfare and the evolution of combat strategies, while also addressing the profound psychological impact on soldiers, as shown through war neuroses and literature. Additionally, it explores the enduring political ramifications of the conflict, emphasizing how the consequences continue to affect humanity today.
Wer dieses Buch liest, spürt rasch, wie ernst Unterseher es mit seinen Erzählungen meint. Mag es paradox klingen, es ist heiterer Ernst. Dahinter steckt eine Haltung zum "Gegenstand der Betrachtung", die mit-lachen und mit-leiden kann.Seine Geschichten sind keine blutleeren akademischen Berichte, sondern lebenspralle Beobachtungen. Er ist das, was man einen passionierten Fußgänger nennt. Sein Fotoapparat befindet sich im Kopf. Aber seine Bilder sind keine Kopfgeburten. Er hat sie sich im besten Sinne an den Hacken abgelaufen.
In unserem Lande geistern immer noch Geschichten herum, die das Deutschland unter Hitler als Hort besonderen Erfindungsreichtums und herausragender Originalität vor allem auf dem Gebiet der Waffentechnik erscheinen lassen. Die Kultivierung des Interesses an den "technologischen Errungenschaften" des Dritten Reiches ist eine Strategie, die es ermöglichen soll, mehr Menschen in den weiteren Dunstkreis nationalsozialistischer Orientierungen hineinzuziehen. Deswegen ist es sinnvoll, ein realitätsnahes und dadurch ernüchterndes Bild der Rüstung in der damaligen Zeit zu zeichnen, um damit allfälliger Legendenbildung und falscher Faszination entgegenwirken zu können.
"Wer je mit Lutz Unterseher einen Abend mit gutem Fendant verbracht hat und dann am nächsten Morgen in einem wissenschaftlichen Seminar mit ihm saß, der weiß, dass dieser Mann in seltener Eintracht ganz unterschiedliche Gaben vereint: Die Fähigkeit zum feuchtfröhlichen Genuss, zum staubtrockenen Witz und zur derben Zote ist ihm gleichermaßen zu eigen wie die zur scharfsinnigen Analyse auf der Basis eines so breiten wie profunden Wissens. In gleicher Weise verbindet er den Hang zum messerscharfen, bis ins Persönliche gehenden Urteil mit der Fähigkeit, andere Meinungen, auch Weltanschauungen, gelten zu lassen, jedenfalls wenn diese ein demokratisches Mindestmaß an Toleranz aufbringen. Davon zeugt auch dieser Geschichtenband." Markus Köster
Lutz Untersehers Büchlein hat den Charme der Absurdität. Versammelt finden sich Gedichte und Witze der unmöglichen Art sowie Geschichten, mit denen alles nur Erdenkliche angesprochen wird: hohe Politik, Geheimdienstliches, die Kleidung wichtiger Frauen und auch sehr viel Triviales, Alltägliches. Nur wenig davon scheint zusammenzupassen. Bald aber erschließt sich das Gemeinsame,die Klammer des Disparaten. Es ist der neugierige, erbarmungslose, aber nie die Empathie aufgebende Blick des Autors auf die oft sperrige Realität -auf Menschen, die sich bisweilen so bizarr gerieren, dass man es kaum glauben mag. Christian Muguet
"Untersehers erstaunlich gut recherchierter Versuch, das Verhältnis von Zuckmayer und Udet als eine Mischung von Freundschaft und Missverständnis darzustellen, zeigt beide Figuren in einem neuen Licht. Seine knappe Parallelbiografie dieses ungleichen Paares, das er einmal als Pat und Patachon beschreibt, stellt sie in dem, was sie verbindet, aber auch in ihren dramatischen Gegensätzen dar." Werner Sollors, Cambridge, MA - Venedig
"Etliche Geschichten schildern Triviales - so trivial, dass sie uns absurd, gar unmöglich, erscheinen. Andere wiederum muten unmöglich an, ja irreal, beziehen sich aber auf tatsächliches Geschehen. Der Autor, über dessen Lebensweg die Geschichten verstreut sind, hat sichtlich Freude am Erzählen, und die will er auch seiner Leserschaft vermitteln. Zumindest bei mir hatte er damit Erfolg. Wenn Lutz Unterseher Geschichten erzählt, leitet ihn offenbar eine Obsession. Er sieht sich - durch irgendetwas in seinem tiefsten, finsteren Inneren - getrieben, die Erzählungen möglichst mit einem Gag, einer Pointe oder Irritation enden zu lassen. (Wenn ihm das nicht gelingt, entschuldigt er sich!)"_ - Christian Muguet
"Lutz Unterseher erzählt mit trockenem, manchmal bissigem Witz, der mit Lichtenbergscher Absicht klischeehaftes Denken sowie kleine und große Voreingenommenheit der Lächerlichkeit preisgibt: Antisemitismus, der sich für selbstverständlich hält, ebenso wie Sehnsucht nach fremder Authentizität, die sich als selbstbezogener Exotismus entpuppen kann. Aber auch alle möglichen Allüren und falsche Posen der letzten 50 Jahre geißelt er ironisch." Werner Sollors, Cambridge, MA, - Venedig, hatte über drei Jahrzehnte eine Professur an der Harvard University für Anglistik, Afroamerikanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft. Eine bunte Palette von Geschichten beeindruckt durch oft überraschende, verwirrende Pointen, durch Sarkasmus und einen Sinn für schrägen Humor. Es sind Erlebnisse aus aller Welt und auch aus der Nachbarschaft, erzählt mit unerbittlichem Blick für das Detail: Bangkok, Jericho, Tel Aviv, Leningrad, Berlin-Haselhorst. Und immer wieder blitzt Kritik auf - an jenen, die andere leiden oder zu kurz kommen lassen.
Eine detaillierte Analyse der militarischen Macht Chinas stellt diese in den Kontext der wachsenden wirtschaftlichen Leistungskraft des Landes und der Funktion einer Stabilisierung der totalitaren Herrschaft der Kommunistischen Partei. Die Streitkrafte werden in all ihren Elementen auf Starken und Schwachen sowie auf ihre technologischen und strategischen Perspektiven hin untersucht: von den Landstreitkraften bis zu Cyberwar- und Weltraumaktivitaten. Dies dient als Grundlage fur die Diskussion des militarpolitischen Verhaltnisses zu den USA und den Anrainern der chinesischen Randmeere. Dabei geht es sowohl um die Ebene nuklearer Rustung als auch um die Frage einer etwaigen Einkreisung Chinas, um dessen Streben nach Hegemonie zu konterkarieren.
"Chronologisch aufgestellt und eine beachtliche Lebensspanne umfassend, empfehlen sich diese Erinnerungen durch ihre spezifische Faktur: die präzise Beobachtung des Wissenschaftlers, den zügigen, meist trocken-launigen Vortrag eines Journalisten und die Neugier und Offenheit des vielgereisten Menschenfreundes. ... Jede Geschichte steht für sich, wirkt auf die Leserinnen oder nicht. Wenn sie wirkt, zur Botschaft wird, dann nicht aufgrund der großartigen Geste oder großkalibrigen Pointe, sondern durch die Lakonie und Andeutungskraft der Darstellung." Hajo Schmidt (Hagen), Philosoph, Friedensforscher und -lehrer.
Eine historische Untersuchung