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Th.J.A. Duquesnoy

    Die Widmung
    Ich zähmte die Wölfin
    • Thomas Mann über Marguerite Yourcenar: "Da ist in New York, aber französisch schreibend, eine gewisse Marguerite Yourcenar, die hat die Memoiren des Kaisers Hadrian verfaßt - von einer bis zur Vexation gehenden Echtheit der Fiktion, übrigens wissenschaftlich gewaltig fundiert. Es ist das Schönste, das mir seit langem vorgekommen ist."Ein historischer Roman von außergewöhnlicher, melancholischer Schönheit. Die "Autobiographie" eines der interessantesten römischen Imperatoren: In seiner Villa in Tibur schreibt der sechzigjährige, von Krankheit gezeichnete Kaiser für seinen Adoptivenkel, den späteren Herrscher Marc Aurel, die Geschichte seines Lebens. Hadrian hat jahrelang eine friedliche Politik des Maßes und des Ausgleichs betrieben, die die segensreichsten Auswirkungen auf das Reich haben sollte. Zwei große Leidenschaften prägten den musischen und sensiblen Cäsaren: die einfühlende Bewunderung griechischer Kunst und die Liebe zu dem bithynischen Knaben Antinous, der mit zwanzig Jahren Selbstmord beging...

      Ich zähmte die Wölfin
    • Ein glutheißer, unerträglicher Sommer in Berlin. In der Einsamkeit seines Zimmers sitzt bei geschlossenen Vorhängen Richard Schroubeck, einunddreißig, Buchhändler. Durch seine Freundin Hannah, die ihn ohne eine Erklärung, verlassen hat, ist er zu einem »Sozialfall der Liebe« geworden, der sich gehen lässt und täglich den Zustand seiner Trauer inspiziert. Er schreibt die »Biographie seiner leeren Stunden«, das »gewissenhafte und entsetzliche Protokoll« der Trennung, damit Hannah bei der erhofften Rückkehr von seiner Liebe erfährt.

      Die Widmung