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Rudi Keller

    4. Oktober 1942
    Zeichentheorie
    Tracht am Oberrhein
    UTB: Sprachwandel. Von der unsichtbaren Hand in der Sprache. 3. Auflage
    Sprachwandel
    • Sprachwandel ist bis auf wenige Ausnahmen ein unbeabsichtigter, unreflektierter ‚Nebeneffekt‘ kommunikativen Handelns und ein Sonderfall soziokultureller Evolution. Eine zentrale These des Buches lautet daher: Sogenannte natürliche Sprachen sind weder Naturphänomene noch Artefakte. Als „Phänomene der dritten Art“ stellen sie spontane Ordnungen dar. Der adäquate Erklärungsmodus führt über die Frage: Wieso erzeugen wir durch unser Kommunizieren Sprachwandel, und welches sind seine Mechanismen? Die hier vorgestellte evolutionäre These des Sprachwandels wird wissenschaftshistorisch und systematisch entwickelt, an Beispielen erläutert und mit konkurrierenden Konzepten verglichen.

      Sprachwandel
      3,0
    • Zeichentheorie

      Zu einer Theorie semiotischen Wissens

      • 276 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Kommunizieren ist ein rationales Ratespiel. Menschen sind in der Lage, wahrnehmbare Ereignisse zu interpretieren und die Interpretationsfähigkeit ihrer Mitmenschen zum Zwecke des Kommunizierens auszubeuten. Sie verfügen über semiotische Kompetenz. Konventionelle sprachliche Zeichen sind nicht Voraussetzung erfolgreicher kommunikativer Bemühungen, sondern deren ungeplante Konsequenz. Die hier vorgelegte Theorie will zeigen, wie durch die kommunikative Nutzung semiotischen Wissens sprachliche Zeichen entstehen, wie sie funktionieren und wie sie sich verändern. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:§Sind sprachliche Zeichen Abbilder oder Werkzeuge?§Wie verhalten sich Begriffe zu sprachlichen Bedeutungen?§Wie entstehen Symbole?§Welche Beziehung besteht zwischen Konventionalität, Arbitrarität und Motiviertheit?§Wie kann aus konventioneller Bedeutung nichtwörtlicher Sinn erzeugt werden?§Was besagen 'Metaphorisierung', 'Lexikalisierung' und 'Verblassen'?

      Zeichentheorie