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Alois Prinz

    1. Januar 1958
    Beruf Philosophin oder Die Liebe zur Welt
    Die Lebensgeschichte der Simone de Beauvoir
    "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne"
    Rebellische Söhne
    Der erste Christ
    Auf der Schwelle zum Glück
    • Auf der Schwelle zum Glück

      Die Lebensgeschichte des Franz Kafka | Der ideale Einstieg in Kafkas Werk

      • 392 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Tagsüber Beamter in der Arbeiter-Unfallversicherungsanstalt, nachts Verfasser von Erzählungen: Franz Kafka schrieb vor allem für sich selbst. Es ist Max Brod zu verdanken, dass sein »Gekritzel«, wie er sein Schreiben selbst bezeichnete, längst zur Weltliteratur zählt – und bis heute in seiner Rätselhaftigkeit und Sprachvirtuosität fasziniert. Alois Prinz erzählt Kafkas Lebensgeschichte und findet über dessen Alltag Zugang zu seinen Texten und ihrer Bilderwelt. Er zeigt ihn im Kreis seiner Familie, seiner Freunde und der Frauen, die er liebte – Felice Bauer, Milena Jesenská und Dora Diamant –, als einen Mann, der Charme und Humor hatte, Liebesfähigkeit und Sanftmut – und liefert damit zugleich den idealen Einstieg in sein Werk.

      Auf der Schwelle zum Glück
      4,5
    • Wer war dieser Saulus-Paulus und wie seine Zeit? Im Mittelpunkt der interessanten und äusserst informativen Biografie steht Paulus, der vormalige Pharisäer, der Bekehrte, der religiöse Visionär und leidenschaftliche Prediger und Reisende rund um die damalige Welt. Er gilt als "Schöpfer der christlichen Theologie". Der Autor schöpft mit beachtlicher Übersicht aus verschiedensten Quellen, schildert die historische Situation im römischen Reich, charakterisiert das Judentum, erzählt Paulus' Leben, ergänzt mit Hypothesen und Kommentaren, macht Vergleiche mit religiösen Gestalten wie etwa Augustinus oder Luther, und zitiert Fachleute etc. Diese exzellente Darstellung ist im Grunde eine ebenso gut verständliche wie tiefsinnige Einführung in den Beginn jüdisch-christlicher Kultur und die Entdeckung des abendländischen Subjektes. Ab 13 Jahren, ausgezeichnet, Ruedi. W. Schweizer.

      Der erste Christ
      4,6
    • Rebellische Söhne

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Alois Prinz, für seine einfühlsamen Biografien vielfach ausgezeichnet, erzählt von sieben berühmten Söhnen. Schillernde Vater-Sohn-Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch viel gemeinsam haben. Die Beziehungen von Söhnen und ihren Vätern sind niemals reibungslos, es sind Geschichten von Abgrenzung oder Hass, von der Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung. Von Söhnen und ihrer Suche nach dem nötigen 'Eigensinn', der meistens verbunden ist mit dem Kampf gegen den übermächtigen Schatten des Vaters, der jedoch große schöpferische Kräfte freisetzen kann. Portraits von Bernward Vesper und Will Vesper, Hermann Hesse und Johannes Hesse, Klaus Mann und Thomas Mann, Franz Kafka und Hermann Kafka, Martin Luther und Hans Luther, Franz von Assisi und Piedro Bernadone, Michael Ende und Edgar Ende.

      Rebellische Söhne
      4,7
    • »Entweder ein Dichter oder gar nichts« wollte Hermann Hesse (1877-1962) als Kind werden. Heute ist er weltweit der meistgelesene Autor deutscher Sprache. Alois Prinz erzählt Hesses Leben, von der Kindheit im schwäbischen Calw, den Krisen auf dem Weg des Erwachsenwerdens, von seinem Engagement in der Welt und seinem Rückzug in ein Dorf im Tessin. Doch Prinz zeigt auch den unbekannten Hesse, »den biedersten Rebell der deutschen Literatur«, wie Marcel Reich-Ranicki ihn nannte.

      "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne"
      4,4
    • Simone de Beauvoir kämpfte ihr Leben lang gegen Mythen, Vorurteile, Gewohnheiten. Dass man nicht als Frau zur Welt kommt, sondern dazu gemacht wird, ist der Satz, der sie berühmt gemacht hat. Doch Beauvoir ist selbst zum Mythos geworden: zur Ikone des Feminismus, zum Vorbild der modernen, emanzipierten Frau, zur Königin des Existentialismus, zur selbstbewussten Partnerin an der Seite Jean-Paul Sartres. Dabei wollte sie in ihrem Leben nichts verklären. Ihrer Überzeugung folgend, dass man nichts verheimlichen darf, alles offenlegen muss, hat sie sich nicht davor gescheut, auch Enttäuschungen und die dunklen Seiten ihrer Persönlichkeit zu zeigen. Simone de Beauvoir wollte vom Leben alles, Luxus und Entsagung, Stetigkeit und Wandel. Sie glaubte, dass wir Menschen an Hoffnungen und Versprechen festhalten müssen, die letztendlich unerfüllbar sind. Alois Prinz erzählt ihr Leben zwischen dem Verlangen nach Glück und der Treue zu einer Wirklichkeit, die keine Flucht erlaubt.

      Die Lebensgeschichte der Simone de Beauvoir
      4,5
    • Hannah Arendt (1906-1975) war nicht nur die bedeutendste Frau in der Geschichte der Philosophie, sondern auch eine große Dichterin und politische Denkerin, die weit über ihre Zeit hinaus wirkte. Als sie 1928 bei Karl Jaspers promovierte, waren Frauen an der Universität noch die Ausnahme. Auf der Flucht vor den Nazis ging die Jüdin Hannah Arendt ins Exil. Auf Umwegen gelangte sie schließlich in die USA. Ihre Lebensgeschicte liest sich wie ein Plädoyer für Mut und Engagement.

      Beruf Philosophin oder Die Liebe zur Welt
      4,3
    • Eine mitreißende Biografie über Martin Luther King von Alois Prinz. Martin Luther King gilt weltweit als Ikone im Kampf für die Rechte der afroamerikanischen Bevölkerung. Friedlich kämpfte er gegen Ungerechtigkeiten und protestierte scharf gegen Krieg und Gewalt. Dafür wurde er immer wieder bedroht. Doch das hinderte ihn nicht daran, unbeirrbar seinen Traum zu verfolgen, bis er mitten in seinem Freiheitskampf 1968 heimtückisch ermordet wurde. Alois Prinz begibt sich auf die Spuren dieses ungewöhnlichen Mannes, der für viele ein Vorbild ist – bis heute.

      I have a dream
      4,4
    • Das Leben der Simone de Beauvoir

      Die große Biographie über die Ikone des Feminismus

      Simone de Beauvoir kämpfte ihr Leben lang gegen Mythen, Vorurteile, Gewohnheiten. Dass man nicht als Frau zur Welt kommt, sondern dazu gemacht wird, ist der Satz, der sie berühmt gemacht hat. Doch Beauvoir ist selbst zum Mythos geworden: zur Ikone des Feminismus, zum Vorbild der modernen, emanzipierten Frau, zur Königin des Existentialismus, zur selbstbewussten Partnerin an der Seite Jean-Paul Sartres. Dabei wollte sie in ihrem Leben nichts verklären. Ihrer Überzeugung folgend, dass man nichts verheimlichen darf, alles offengelegen muss, hat sie sich nicht davor gescheut, auch Enttäuschungen und die dunklen Seiten ihrer Persönlichkeit zu zeigen. Simone de Beauvoir wollte vom Leben alles, Luxus und Entsagung, Stetigkeit und Wandel. Sie glaubte, dass wir Menschen an Hoffnungen und Versprechen festhalten müssen, die letztendlich unerfüllbar sind. Alois Prinz erzählt ihr Leben zwischen dem Verlangen nach Glück und der Treue zu einer Wirklichkeit, die keine Flucht erlaubt.

      Das Leben der Simone de Beauvoir
      3,5
    • Bereits im Alter von 17 Jahren segelte er mit James Cook um die Welt. Als Naturforscher und Schriftsteller beeindruckte er die Gelehrtenwelt Europas. Und als Demokrat kämpfte er mit Begeisterung für die Französische Revolution. Das Leben dieses deutschen Weltbürgers namens Georg Forster (1754-1794) ist außergewöhnliches Zeugnis einer bewegten Epoche.

      Das Paradies ist nirgendwo
      4,0
    • Ulrike Marie Meinhof (1934 -1976) war gläubige Christin, engagierte Pazifistin und schließlich Terroristin. Was muss geschehen - in der Politik, im Privatleben -, dass Engagement für Frieden und Gerechtigkeit umschlägt in Gewalt und Feindseligkeit? Alois Prinz erzählt nachdenklich und zurückhaltend diese Lebensgeschichte, die zugleich ein herausragendes Lehrstück in deutscher Nachkriegsgeschichte ist. Mit Anfang dreißig hatte Ulrike Meinhof erreicht, wovon andere träumten. Doch 1970 ließ sie dieses Leben hinter sich, um in den Untergrund zu gehen. Von nun an galt sie als Stimme der RAF - und als Staatsfeind Nr. 1. Ein radikaler Schnitt, der bis heute schwer nachvollziehbar scheint. Alois Prinz folgt ihren Lebensspuren, von der Kindheit im Dritten Reich bis zu ihrem Tod in Stammheim. Er lässt dabei Zeitzeugen sprechen und präsentiert schwer zugängliches und bisher unveröffentlichtes Material. Mit gebotener Distanz erzählt er ein Leben, in dem sich die Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik spiegelt und das zugleich fundamentale Fragen politischer Ethik aufwirft. Ein Urteil über den Menschen Ulrike Meinhof überlässt er dabei dem Leser.

      Lieber wütend als traurig
      4,1