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Robert Gellately

    1. Januar 1943

    Robert Gellately ist ein führender Historiker des modernen Europas, dessen Werk sich besonders auf die Ären des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Krieges konzentriert. Sein ausgeprägtes Interesse am Holocaust hat ihn auch zur Erforschung anderer Völkermorde veranlasst, für die er strenge definitorische Richtlinien aufstellt. Gellatelys Arbeit befasst sich eingehend mit den Dynamiken von Macht, Zustimmung und Zwang in totalitären Regimen. Durch Analysen, die oft auf Originaldokumenten und Zeugenaussagen basieren, hinterfragt seine Forschung vereinfachte historische Darstellungen und betont komplexe soziale und politische Prozesse.

    Robert Gellately
    Hitler's True Believers
    The Oxford Illustrated History of the Third Reich
    The Gestapo and German Society
    Hingeschaut und weggesehen. Hitler und sein Volk
    Hingeschaut und weggesehen
    Lenin, Stalin und Hitler
    • Zwei Weltkriege, die russische Revolution, Aufstieg und Fall des „Dritten Reichs“, der Holocaust - zwischen 1914 und 1945 brechen große politische Katastrophen über Europa herein und verändern die Gesellschaft von Grund auf. Im Zentrum der Katastrophen stehen drei Diktatoren: Lenin, Stalin und Hitler. Während über die Verbrechen und Grausamkeit der Letztgenannten Einigkeit besteht, wird Lenin bisweilen als „guter Gründungsvater“ eingeschätzt. Zu unrecht. Der renommierte Historiker Robert Gellately beweist in seiner Studie Lenins verheerende Rolle für die jüngere Geschichte und liefert damit den Schlüssel zu einem besseren Verständnis des großen Weltenbrands.

      Lenin, Stalin und Hitler
      4,5
    • Hingeschaut und weggesehen

      • 456 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Wie gelang es dem NS-Regime, sich die Kollaboration ganz normaler Deutscher mühelos zu sichern? Nach dem Krieg wollte kaum jemand in Deutschland etwas von den Konzentrationslagern, von Terror und Mord gewusst haben. Es schien, als hätten nur wenige »willige Helfer« im Verborgenen die von Hitler befohlenen Verbrechen begangen. Robert Gellately beweist anhand bislang vernachlässigter Dokumente das Gegenteil: Nach dem Willen der nationalsozialistischen Machthaber sollte das Volk informiert werden. Sie nutzten die breite Zustimmung der Deutschen zu »Recht und Ordnung«, um mit genau geplanten Strategien die Menschen an Verhaftungen, Polizeiwillkür, Ausgrenzung und Verfolgung ganzer Bevölkerungsgruppen zu gewöhnen – und zur Mithilfe - sei es durch Zustimmung, Denunziation oder aktive Mitarbeit - zu veranlassen.

      Hingeschaut und weggesehen
      3,9
    • The Gestapo and German Society

      Enforcing Racial Policy 1933-1945

      • 314 Seiten
      • 11 Lesestunden

      This book examines the everyday operations of the Gestapo, the Nazi secret police. How were the Gestapo able to detect the smallest signs of noncompliance with Nazi doctrines, especially 'crimes' pertaining to the private spheres of social, family, and sexual life? How could the police enforce policies such as those designed to isolate the Jews or foreign workers with such apparent ease?

      The Gestapo and German Society
      4,0
    • Hitler's True Believers

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Nazi ideology drove Hitler's quest for power in 1933, colored everything in the Third Reich, and culminated in the Second World War and the Holocaust. In this book, Gellately addresses often-debated questions about how Fuhrer discovered the ideology and why millions adopted aspects of National Socialism without having laid eyes on the leader or reading his work.

      Hitler's True Believers
      3,9