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Eva Geulen

    Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XIII/1 Frühjahr 2019
    Complicirte mannigfache Harmonie
    MERKUR September 2019
    Formen des Ganzen
    Merkur
    Giorgio Agamben zur Einführung
    • Giorgio Agamben zur Einführung

      • 196 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ist eine geschützte Demokratie noch eine Demokratie? Warum überlässt die Politik wichtige Entscheidungen dem Recht und den (Bio-)Wissenschaften? Was hat das Recht mit dem Leben zu tun? Das sind einige der Fragen, die Agamben sich und uns stellt. Über ihre Beantwortung lässt sich streiten, aber es sind die heute entscheidenden. Nur wer ein ungeschütztes Denken riskiert, vermag sie zu stellen. Auf dem Spiel steht dabei, was einmal zentrales Anliegen der Philosophie war: das Leben. Seit Adorno und Foucault ist nach dem Leben nicht mehr so dringlich und bedrängend gefragt worden. Die Aktualität von Agambens Überlegungen entspringt jedoch der Versenkung in Altes und Abgelebtes. Weder als Philosoph noch als Historiker, sondern als leidenschaftlicher Leser verhält sich Agamben zu seinen Gegenständen

      Giorgio Agamben zur Einführung
      4,0
    • Merkur

      Gegründet 1947 als deutsche Zeitschrift für europäisches Denken

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden
      Merkur
    • Formen des Ganzen

      • 292 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Vielfältige (Be-)Deutungen und komplexe Formen prägen das "Ganze", das von größter Aktualität ist. Die gegenwärtigen politischen Krisen, wie Klimawandel, Migration und Pandemie, erfordern globale und ganzheitliche Lösungen. Gleichzeitig ist der Begriff der Ganzheit aufgrund der Totalitarismuserfahrungen des 20. Jahrhunderts in Verruf geraten. Diese Spannung haben die Geisteswissenschaften in den letzten Jahren intensiv thematisiert. Während das Ganze lange Zeit der Idealismuskritik ausgesetzt war, geht die Abkehr von überkommenen Totalitätsmodellen oft mit der Erprobung neuer Konzepte von Ganzheit einher. Der Band untersucht die innere Organisation, Ausdrucksweisen und Formen, die das Ganze konzeptionell generieren. Neben begriffsgeschichtlichen Überblicken zu Begriffen wie "System", "Organismus", "Aggregat" oder "Gestalt" werden die historischen Konjunkturen einer genuinen Vielfalt des Ganzen in philosophischen, ökologischen, literarischen und poetologischen Traditionen analysiert. Mit Beiträgen von zahlreichen Autoren wird ein facettenreicher Diskurs eröffnet, der die unterschiedlichen Perspektiven und Ansätze zur Ganzheit beleuchtet und deren Relevanz in der heutigen Zeit herausstellt.

      Formen des Ganzen
    • MERKUR September 2019

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Burkhard Müller denkt sehr grundsätzlich über das Phänomen "Farbe" nach. Eine kleine Geschichte der Bewerbung hat Timo Luks verfasst. Hanna Engelmeier analysiert jüngste Diskussionen zur Frage des literarischen Kanons. Matthias Rothe unterzieht die DDR-Literatur einer Neusichtung.Nicht weniger als eine "Metaphysik des Diesseits" erkennt Burkhard Müller beim Nachdenken über die Farbe. Bernhard Dotzler sichtet mit dem Blick des Medienwissenschaftlers Bilder von der Mondlandung der Apollo 11 vor fünfzig Jahren. Eine kleine "Geschichte der Bewerbung" hat Timo Luks verfasst.Um die "Teenage Kicks" der Popmusik – von Bruce Springsteen bis Billie Eilish – geht es in Heide Volkenings Popkolumne. Eva Geulen befasst sich in ihrer Literaturkolumne mit narrativer Weltschöpfung, vor allem bei Lovecraft. Georg Simmerl unterzieht jüngere Merkur-Beiträge zum Thema Populismus und Liberalismus scharfer Kritik. Jens Wietschorke liest Reportagen, die der Neuen Rechten und ihren Vertretern auf den Grund zu gehen versuchen.Die Frage nach dem literarischen Kanon und jüngere Kanondiskussionen analysiert Hanna Engelmeier. Matthias Rothe unterzieht die DDR-Literatur mit dem Abstand von über dreißig Jahren einer Neusichtung. In seiner Schlusskolumne fragt und antwortet sich Robin Detje durch einen Fragebogen zur Lage der Dinge.

      MERKUR September 2019
    • Complicirte mannigfache Harmonie

      Erinnerungen an Eberhard Lämmert

      • 53 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Eberhard Lämmert: Literaturwissenschaftler, Universitätspräsident, Wissenschaftspolitiker. Stationen seines Lebens aus fünf persönlichen Perspektiven. Aus fünf kurzen Texten erwächst ein eindrückliches Bild von Eberhard Lämmerts Leben und Wirken - und ein faszinierendes Porträt deutsch-deutscher (Wissenschafts-)Geschichte. Als Literaturwissenschaftler und Präsident der Freien Universität Berlin wurde Lämmert während der Studentenrevolten der 1960er Jahre zu einem maßgeblichen politischen Akteur. Unvergessen seine Rede auf dem Münchner Germanistentag 1966, in der er die strukturelle Verquickung des Fachs Germanistik im Nationalsozialismus aufdeckte. Ebenfalls unvergessen sein Auftritt im Prozess vor dem Berliner Landgericht 1967, bei dem sein Gutachten zum Freispruch von Rainer Langhans und Fritz Teufel beitrug. Nach der Wende war Lämmert Gründungsdirektor des Berliner Zentrums für Literaturforschung, mit dem es ihm gelang, west- und ostdeutsche Wissenschaftler unter einem Dach zu versammeln. Zugleich Grenzgänger und Traditionsbewahrer, richtete Lämmert seine literaturwissenschaftliche Arbeit stets an der jeweiligen Gegenwart aus, den Vorgang des Erzählens verstand er als universelle kulturelle Praxis. Scharfsinnig, liberal, fröhlich und empathisch - die Beiträge sind eine Hommage an einen Geschichte schreibenden Literaturwissenschaftler und Menschen.

      Complicirte mannigfache Harmonie
    • "Adorno" – am Vorabend seines 50. Todestages begibt die ZIG sich in die heroische Epoche der Kritik. Das Heft spürt einem ästhetisch theoretischen Denken nach, das für seine Zeit unbedingte Geltung beanspruchen durfte ¬–¬ ohne Scheu vor dialektischen Beobachtungen und eigenen, großen Fragen. Wie sieht es mit der ideenpolitischen Praxis der kritischen Theoretiker aus? Wie verhält sich philosophische Kulturkritik zur intellektuellen Intervention und allgemeinen Expertise? Und was kann Kritik heute überhaupt noch ausrichten? Mit Beiträgen von Andrea Albrecht, Hans Magnus Enzensberger, Eva Geulen, Christoph Möllers, Ulrich Raulff und vielen weiteren.

      Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XIII/1 Frühjahr 2019