Für die kleine Heidi ist das Leben auf der Alm alles andere als öde. Sie verbringt sonnige Tage mit ihrem Freund, dem Geißenpeter, sie tobt über die Blumenwiesen oder kümmert sich um die kleine Geiß Schneehöppli. Abends sitzt Heidi am liebsten mit dem Großvater am Ofen und kriecht dann in ihr duftendes Heubett. Hier oben in den Bergen ist Heidi glücklich und frei! Deshalb trifft es sie wie ein Donnerschlag, als man sie in die große Stadt schicken will, als Gesellschafterin für die kranke Klara. Aber Heidi lässt sich von den vornehmen Stadtleuten nicht unterkriegen: Wenn da nur nicht dieses furchbare Heimweh nach der Alm wäre
Johanna Spyri Bücher
Johanna Spyri schreibt mit einem gütigen Herzen und tiefem Verständnis für die kindliche Seele. Ihre Geschichten, oft angesiedelt in malerischen Schweizer Landschaften, sind erfüllt von Optimismus und dem Glauben an das Gute. Durch fesselnde Charaktere und einfache, aber starke moralische Lektionen erforscht Spyri Themen wie Familie, Freundschaft und die Bedeutung der Natur. Ihr zeitloser Stil und ihre warme erzählerische Stimme sprechen Leser jeden Alters an und hinterlassen ein Gefühl von Trost und Hoffnung.







Johanna Spyri geb. Heusser Geboren am 12.6.1827 in Hirzel/Kt. Zurich, gestorben am 7.7.1901 in Zurich. Die Tochter eines Arztes und einer pietistischen Lyrikerin wuchs als viertes von sechs Kindern in einem Landarzthaushalt auf. Nach der Dorfschule und Privatunterricht beim Pfarrer erhielt sie in Zurich drei Jahre Fremdsprachen- und Musikunterricht, kam dann fur ein Jahr nach Yverdon (Neuenburger See) in ein Pensionat. Ab 1845 unterrichtete sie zu Hause ihre jungeren Schwestern und trieb autodidaktische Literaturstudien. Nach der Heirat mit dem Juristen (spater Stadtschreiber) Bernhard Spyri zog sie 1852 nach Zurich. Viele Bucher und Texte von ihr werfen einen kritischen, nichts beschonigenden Blick auf die Schweiz und auf die Lebensbedingungen der Menschen wahrend der fruhen Industrialisierung. Besonders das Schicksal der Kinder und jungen Frauen lag ihr am Herzen. Ihre Texte sind deshalb nicht nur von literarischem, sondern auch sozialgeschichtlichem Interesse.
Kurze Geschichten für Kinder und auch für Solche, welche die Kinder lieb haben
- 140 Seiten
- 5 Lesestunden
Die Sammlung "Kurze Geschichten für Kinder und auch für Solche, welche die Kinder lieb haben" von Johanna Spyri bietet eine Reihe herzerwärmender Erzählungen, die sowohl Kinder als auch Erwachsene ansprechen. Zu den Geschichten gehören "Beim Weiden-Joseph", "Rosenresli", und "Der Toni von Kandergrund", die mit einfühlsamen Charakteren und moralischen Botschaften die Werte von Freundschaft und Glauben thematisieren. Diese Erzählungen spiegeln Spyris Talent wider, zeitlose Geschichten zu schaffen, die Generationen begeistern.
Dieses Werk ist eine Sammlung von Novellen der beliebten Schriftstellerin, die bekannteste darunter ist das "Rosenresli".
Heimatlos Am Silser- und am Gardasee
- 110 Seiten
- 4 Lesestunden
Die Geschichte spielt im malerischen Oberengadin, im abgelegenen Dörfchen Sils, das sich an die Berge von Sils-Maria schmiegt. Zwei alte, charmante Häuschen stehen sich gegenüber, jedes mit eigenem Charakter. Das erste Haus hat einen kleinen Garten mit verwelkten Pflanzen, während das zweite bescheidene Ausmaße aufweist und von einem kleinen Stall begleitet wird, aus dem Hühner herauslaufen. Die detaillierte Beschreibung der Umgebung und der Häuser vermittelt eine nostalgische Atmosphäre und lädt den Leser ein, in das ländliche Leben und die Stille dieser abgelegenen Region einzutauchen.
Vergessene Geschichten
- 199 Seiten
- 7 Lesestunden
Gritli
Weltberühmte Jugendklassiker
Johanna Spyri: Gritlis Kinder. Beide Bande in einem Buch Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2017 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Wo Gritlis Kinder hingekommen sind: Erstdruck: Gotha, F. A. Perthes, 1883. Gritlis Kinder kommen weiter: Erstdruck: Gotha, F. A. Perthes, 1884. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Ferdinand Georg Waldmuller, Rastende Wallfahrer (Ausschnitt), 1859 Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Heidi ist zurückgekehrt zum Alpöhi. Der ist darüber so froh, dass er nach Jahrzehnten zum ersten Mal wieder die Kirche im Dörfli aufsucht, worüber die Dorfbewohner erstaunt, aber erfreut sind. Er setzt sein Haus im Dörfli wieder instand, damit Heidi den Winter dort verbringen und die Schule besuchen kann. Heidi überzeugt den Geissenpeter, lesen zu lernen. Im folgenden Jahr hofft Heidi, dass Klara sie endlich besuchen kann. Aber erst kommt nur der Herr Doktor, um die Lage zu klären. Es gefällt ihm so gut, dass Klara tatsächlich im darauffolgenden Sommer nach einem Kuraufenthalt in Bad Ragaz in die Hütte des Alpöhi darf. (Zusammenfassung von Wikipedia)



