Tiziana Baldizzone Bücher




Als der Mensch aufrecht zu gehen beschloss, standen ihm plötzlich zwei Hände zur Verfügung, die ihm die Welt neu erschlossen. Die Hand ist uns selbstverständlich, bis wir sie verletzen; dann erkennen wir ihre Möglichkeiten: taktile Empfindungen, komplexe Manipulation, gestischen Ausdruck. Die Fotografen Tiziana und Gianni Baldizzone haben die Schönheit und Ausdruckskraft dieses sensiblen Organs in beeindruckenden Bildern festgehalten. Sie zeigen Hände in verschiedenen Facetten: feingliedrig und grob, geschickt und sanft, alt und jung – bei der Arbeit, im Spiel und im Tanz. Hände sind nicht nur Werkzeuge, sie sind auch Symbole von Kultur. In Indien beispielsweise erhält die Braut mit Henna gemalte Muster, während in anderen Ländern Männer ihre Hände zu besonderen Anlässen mit Schmuck verzieren. Die Bilder verdeutlichen, dass Hände in allen Kulturen eine eigene Sprache sprechen. Ähnlich wie das Gesicht verraten sie, ob jemand wohlwollend empfangen oder zurückgewiesen wird. Die facettenreichen Bilder aus vier Kontinenten werden durch einen Text des französischen Verhaltensforschers und Neurologen Boris Cyrulnik ergänzt, der die Entwicklung der Hände vom Instrument zum Kommunikationsmedium und deren kulturelle Bedeutung nachzeichnet. Ein ästhetischer und ethnographisch aufschlussreicher Blick auf unser ausdrucksstärkstes Körperteil nach dem Gesicht.
Fêtes du monde
- 208 Seiten
- 8 Lesestunden
Signé par les plus grands photographes de Geo, capté aux quatre coins du monde, un regard original sur la fête, manifestation de la liberté, parenthèse enchantée où l'ivresse prend parfois des allures de folie... L'arrivée de l'été, l'hommage aux divinités, la fin de l'enfance, le début d'une nouvelle année sont autant d'occasions, pour les peuples du monde entier, de se rassembler et de marquer leur joie. Toutes ces fêtes sont des instants hors du temps, où les danses se mêlent aux chants, où les parures rivalisent d'éclat avec les étoffes chatoyantes des costumes, où chacun flirte avec l'ambiguïté sociale et sexuelle. La fête, au-delà des masques grimés, des codes claniques et des chants traditionnels, est avant tout une exaltation frénétique des sens.