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Undine Gruenter

    27. August 1952 – 5. Oktober 2002

    Undine Gruenter zeichnete sich durch eine tiefe Auseinandersetzung mit der menschlichen Psyche und der Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen aus. Ihre Prosa ist geprägt von tiefgehender Introspektion und einer lyrischen Qualität, die den Leser tief in das emotionale Leben ihrer Charaktere zieht. Gruenter erforschte Themen wie Einsamkeit, die Suche nach Identität und die Zerbrechlichkeit menschlicher Bindungen mit außergewöhnlicher Sensibilität. Ihre Werke zeugen von literarischer Meisterschaft und hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

    Ein Bild der Unruhe
    Sommergäste in Trouville
    Der verschlossene Garten
    Pariser Libertinagen
    Vertreibung aus dem Labyrinth
    Nachtblind
    • Undine Gruenter erzählt Liebesgeschichten, die von intensiven Gefühlen und inneren Konflikten geprägt sind. Ihre Figuren, oft rastlos und reizbar, suchen in Paris nach Liebe und kämpfen gegen Einsamkeit. Die Erzählungen fesseln durch atmosphärische Dichte und eine starke Vorstellungskraft.

      Nachtblind
    • Paris kannte Undine Gruenter wie wenig andere. Sie folgt in ihren Erzählungen den Menschen in Restaurants und Cafés, in Metrostationen und Hotelzimmer und beobachtet ihre erotischen Verwicklungen, ihre Trennungen und Versöhnungen. Geschichten voller Atmosphäre und Poesie und zugleich eine wunderbare Liebeserklärung an die Stadt, in der Undine Gruenter lange gelebt hat.

      Pariser Libertinagen
    • Der verschlossene Garten als Symbol für die träumerische Liebe zwischen einem Mann von sechzig Jahren und einer jungen Frau: solange ihre Liebe dauert, ist dieser Garten Paradies und Zeichen ihrer Zuneigung. Doch als ein junger Mann in ihr Leben eintritt, zerstört er die Einsamkeit des Gartens und somit die Liebe der beiden. Ein bezaubernder und zeitloser Roman über Liebe, Trennung, Verlassensein und dem Glück, das in der Erinnerung fortbesteht.

      Der verschlossene Garten
    • Seltsame und faszinierende Menschen am Strand, in den Hotels und auf den die Achtzigjährige, die seit Jahr und Tag ans Meer fährt und bereits vom ewig gleichen Taxifahrer erwartet wird, Künstler, Geschäftsleute und Müßiggänger. Mit großer atmosphärischer Dichte und sprachlicher Finesse lässt Undine Gruenter eine Welt entstehen, die von großer Wirklichkeit ist und zugleich immer wirkt wie ein Traum aus einer anderen Zeit.

      Sommergäste in Trouville
    • Der Held dieses Romans ist ein Einzelgänger aus Passion. Überall dort, wo die gleichförmige Oberfläche des Alltags aufbricht, beginnen seine Erfahrungswelten, die er zusammen mit einer von ihm erfundenen Frau durchlebt. So wird seine Geschichte zu einem Einspruch gegen die profane, geordnete, durchsichtige Wirklichkeit.

      Ein Bild der Unruhe
    • Ein Mann entflieht der lähmenden Alltagsroutine und erkundet die nächtliche Großstadt. Auf seinen Streifzügen durch verlassene Orte erlebt er das Glück der Einsamkeit. Bald findet er eine ungewöhnliche Gefährtin, und gemeinsam reisen sie durch Westeuropa, bis sie in einem heruntergekommenen Hotel in Paris landen.

      Ein Bild der Unruhe. Roman
    • Eine Frau lässt die Wohnung, in der ihre Liebe verloren ging, völlig von Grünpflanzen überwuchern. Eine andere beschließt, bis zum Ende des Lebens in einem Hotelzimmer auf ihren Liebhaber zu warten. Ein Mann steigt aus dem Zug und folgt einem in der Ferne winkenden Frauenarm. Unerfüllte Liebe lässt sie alle flüchten vor der Realität, die nur noch in stillen Bildern zu ihnen durchdringt: Eine Hand liegt neben dem Teller, Rotwein tropft auf ein weißes Tischtuch. - Undine Gruenter ist die große Meisterin der kleinen Form.

      Das gläserne Café