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Reinhold Messner

    17. September 1944

    Reinhold Messner gilt als der größte Bergsteiger aller Zeiten. Er ist berühmt für seine ersten Solo-Besteigungen des Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff und dafür, als Erster alle vierzehn Achttausender bezwungen zu haben. Sein umfangreiches literarisches Schaffen konzentriert sich auf die tiefgründigen Herausforderungen der Berge, menschliche Ausdauer und die Gefahren extremer Umgebungen. Seine Werke bieten einzigartige Einblicke in die Psychologie und die physischen Anforderungen von Expeditionen in großen Höhen.

    Reinhold Messner
    Der leuchtende Berg
    K2 - Chogori
    Mein Schlüsselberg Nanga Parbat
    Bergvölker
    Dolomiten
    Mord am Unmöglichen
    • Im Jahr 1968, während der Studentenrevolution, verändert sich auch das Felsklettern grundlegend. Reinhold Messner vollbringt am Heiligkreuzkofel in den Dolomiten seine schwierigste Erstbegehung, während Royal Robbins im Yosemite Valley das „clean climbing“ proklamiert. Zehn Jahre zuvor war technisches Klettern populär geworden, und die Direttissima an der Nordwand der Großen Zinne sowie die Nose am El Capitan wurden als Höhepunkte gefeiert. Mit seinem Aufsatz „Mord am Unmöglichen“ ruft der 23-jährige Messner 1968 dazu auf, auf technische Hilfsmittel zu verzichten. Diese Aufforderung findet Nachahmer, und das Freiklettern entwickelt sich weiter, wobei sich die Schwierigkeitsskala unaufhaltsam steigert. Fünf Jahrzehnte später hinterfragen die besten Kletterstars in persönlichen Berichten Messners Thesen und erzählen von der Kunst, schwierigste Berge und Felswände zu meistern. Ihre Erzählungen verleihen Messners Plädoyer eine zeitlose Dimension. Über 40 Originalbeiträge von renommierten Kletterern wie Bernd Arnold, Tommy Caldwell, Alex Honnold und vielen anderen bereichern diese Reflexionen über das Klettern und dessen Entwicklung.

      Mord am Unmöglichen
      5,0
    • Reinold Messner über seine Hausberge Seit 26. Juni 2009 sind die Dolomiten in die Liste des UNESCO Weltnaturerbes aufgenommen. Der wohl bekannteste Südtiroler, der berühmte Bergsteiger Reinhold Messner, erzählt von seiner Bergheimat, von den Berggruppen, wo sich schroffe Felstürme mit tiefen Tälern und sanften Hügeln abwechseln. In der eigenwilligen Mischung aus Bildband, Tourenbericht, Landschaftsbeschreibung und Kulturgeschichte bietet dieses Buch eine Fülle von Einblicken, Informationen und Anregungen in und zu einer der faszinierendsten Bergregionen der Welt

      Dolomiten
      5,0
    • Bergvölker

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Bergvölker der Welt erleben – von den Bergbauern in Südtirol über die Hunzas im Karakorum bis zu den Indios in den Anden: Reinhold Messners Erlebnisse, hautnah geschildert, und Einblicke in die Lebensweise der einzelnen Kulturen.

      Bergvölker
      4,8
    • »Der Nanga Parbat hat mich alles über Berge gelehrt.« Bei keinem anderen Berg liegen Erfolg und Tragödie so nah beieinander wie beim 8125 Meter hohen Nanga Parbat. Und bei keinem anderen Berg vereint sich für Reinhold Messner beides so schicksalhaft wie beim Nanga Parbat. Im Sommer 1970 nimmt er mit seinem Bruder Günther an einer Nanga-Parbat-Expedition teil. Es ist ihr erster Achttausender, und als Erste durchsteigen sie die höchste Steilwand der Erde, die Rupal-Wand. Sie erreichen den Gipfel, doch beim Abstieg über die Diamir-Flanke reißt eine Lawine Günther in den Tod. Acht Jahre später gelingt Reinhold Messner mit der ersten Alleinbesteigung eines Achttausenders an der Diamir-Wand die Glanzleistung seines Lebens. Nach der Hölle hat er damit den Himmel auf seinem persönlichen Schlüsselberg berührt. In diesem opulent ausgestatteten, detailreichen Bildband offenbart der berühmte Bergsteiger mit eigens für diese Neuausgabe verfassten Texten erstmals seine persönliche Sicht auf die Berge: Messner veranschaulicht in zwanzig Essays die Auseinandersetzung zwischen Menschennatur und Bergnatur. Und wir beginnen zu verstehen, was ihn hat überleben lassen: seine Vorsicht und der Respekt den Gebirgen gegenüber. Ausstattung: durchg. 4c

      Mein Schlüsselberg Nanga Parbat
      4,6
    • Er ist schwieriger und gefährlicher als der Everest: der K2, der »Berg der Berge«. Und keiner kann davon packender und kompetenter berichten als Reinhold Messner. In dieser einzigartigen Chronik erzählt der berühmteste Bergsteiger der Welt von allen markanten Episoden aus der Besteigungsgeschichte des K2. Die Felspyramide dieses Berges ist bis heute die größte Herausforderung, die es für Extrembergsteiger gibt. Die Schwierigkeiten einer Expedition und die Kraft der Naturgewalten zeigen sich bei dem unzugänglichsten der großen Achttausender noch weit dramatischer als bei anderen Gipfeln. Die herausragenden Schlüsselereignisse am K2 und auch seine eigene, erfolgreiche Expedition im Jahre 1979 schildert Messner in diesem Band.

      K2 - Chogori
      4,4
    • Der leuchtende Berg

      • 243 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Für die Geschichte des Höhenbergsteigens war es eine Sensation, in den Ohren der Kritiker klang es wie Hohn, als Reinhold Messner und Peter Habeler 1975 am Gasherbrum I das Unmögliche erstmals zu zweit einen Achttausender ohne Fixseile, ohne künstlichen Sauerstoff und ohne zuvor eingerichtete Lager eben ein Gipfelsturm "by fair means".

      Der leuchtende Berg
      4,5
    • Borge Ousland beschreibt in seinem Bericht über die erste Solo-Durchquerung der Pole seine packenden Erlebnisse. Mit Demut, Witz und menschlicher Wärme schafft er es, den Leser in seine Lage zu versetzen und das Abenteuer einer Reise, egal welcher Größe, nachvollziehbar zu machen.

      Solo durchs ewige Eis. Erstdurchquerung der Pole im Alleingang
      4,5
    • Pol

      • 299 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Er spielte eine Schlüsselrolle auf den Wettfahrten zu beiden Polen und ist doch heute ein Unbekannter: Hjalmar Johansen. Während Fridtjof Nansen sich für seinen Vorstoß ans nördlichste Ende der Welt im Ruhm sonnte, Roald Amundsen zum Eroberer des Südpols aufstieg, blieb Johansen als dritter Mann im Abseits. Wer war der zähe Skisportler und zuverlässige Reisekamerad, dessen Hilfsbereitschaft sogar seine Expeditionsleiter bloßstellte? Wie machte er sich Amundsen zum Feind? Was trieb ihn mit nur 45 Jahren in den Selbstmord? Gestützt auf umfangreiche Quellenkenntnis und mit überzeugender Sympathie für den Gescheiterten erzählt Reinhold Messner von nationalem Heldentum und der Tragik eines Abenteurerschicksals vor 100 Jahren.

      Pol
      4,5