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Algernon Blackwood

    14. März 1869 – 10. Dezember 1951

    Algernon Blackwood, ein englischer Schriftsteller, gilt als Meister des Übernatürlichen und Unheimlichen. Seine Erzählungen, tief geprägt von einer tiefen Liebe zur Natur, erforschen die feinen Grenzen zwischen unserer Realität und anderen Dimensionen. Blackwood zeichnet sich durch die Schaffung einer Atmosphäre eisigen Schreckens und spiritueller Furcht aus, die die Leser in beunruhigende und unbekannte Bereiche entführt. Sein unverwechselbarer Stil und seine Faszination für das Okkulte und latente psychische Kräfte festigen seinen bedeutenden Platz in der Schauerliteratur.

    Algernon Blackwood
    Das leere Haus
    Die andere Zukunft. Phantastische Bibliothek. 7 Bände
    Der Griff aus dem Dunkel. Gespenstergeschichten
    Eine Kanufahrt auf der Donau
    Die Weiden
    Der Tanz in den Tod
    • Eine gottverlassene Donaulandschaft, die aus nichts als Weiden, Wind und Wasser zu bestehen scheint. Auf einer dieser Sandbänke schlagen zwei Kanuten ihr Zelt auf, um dort die Nacht zu verbringen. Zunächst sind sie fasziniert von der Urtümlichkeit und Abgeschiedenheit des Ortes; allmählich wird dieses Gefühl des Einsseins mit der Natur jedoch verdrängt durch eine immer stärker fühlbare Bedrohung, die sich im Laufe der Nacht zu lähmender Furcht verdichtet. Ungeheuerliche Gestalten tauchen auf, das Kanu schlägt leck, ein Paddel geht verloren, und am Ende dieser Nacht haben beide das Gefühl, nur mit knapper Not etwas Entsetzlichem entronnen zu sein.§§Anlaß für diese Erzählung war eine Kanufahrt, die Algernon Blackwood mit einem Freund auf der Donau unternahm und über die er 1901 einen Reisebericht schrieb für das englische Macmillan's Magazine mit dem Titel"Eine Kanufahrt auf der Donau".

      Die Weiden
    • Algernon Blackwood gilt als Meister der unheimlich-übernatürlichen Atmosphäre, dessen Werke das Gefühl hervorrufen, von fremdartigen spirituellen Sphären oder Wesen umgeben zu sein.

      Das leere Haus
    • Es wäre ein fadenscheiniges Unterfangen, wollte man angesichts Friederike Mayröckers zwischen 1949 und 1977 entstandenen Prosaarbeiten ein geschlossenes Gesamtbild suggerieren. Zu unterschiedlich sind die Texte, was ihre Anlage und Gestalt angeht, zu sehr haben sich in der entsprechenden Zeit auch die Literatur, der Blick auf sie und nicht zuletzt die Lebensbedingungen verändert, unter denen die Autorin geschrieben hat. Dieser erste von insgesamt fünf Bänden dokumentiert nicht, wie man meinen könnte, ein Frühwerk, sondern vereinigt Texte aus neunundzwanzig Jahren. Die frühesten Prosastücke sind, bei aller Aufmerksamkeit, die der Außenwelt gilt, Selbstgespräche, gelegentlich auch direkt an andere Personen gerichtete poetische Mitteilungen. In Friederike Mayröckers Prosa der sechziger Jahre werden Gespräche geführt, werden Gespräche aufgezeichnet, dialogische Strukturen angewandt. Anfang der siebziger Jahre beginnt Friederike Mayröcker mit der Arbeit an größeren Prosazusammenhängen. Die Dimension der Mehrstimmigkeit bleibt dabei erhalten, Friederike Mayröckers Figuren imitieren keine Personen, sondern scheinen eher einer Vielzahl von Beteiligten ihre Stimme zu leihen. (Marcel Beyer)

      Besuch von Drüben
    • Der Band variiert Blackwoods Thema des Gespensterhauses und zeigt, wie sensible Menschen in vergifteten Atmosphären zum Ziel böser Mächte werden. In den Erzählungen "Der Horcher" und "Griff nach der Seele" erleben Protagonisten unheimliche Ereignisse, während sie mit dämonischen Einflüssen und bösen Geistern konfrontiert werden.

      Besuch von Drüben. Gruselgeschichten
    • Hrsg. Singer, Kurt. U. a. v. Blackwood, A. ; James, H.

      Der Wendigo