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Elin Brodin

    Elin Margrethe Brodin ist eine norwegische Autorin und Übersetzerin, bekannt für ihre scharfe Zivilisationskritik. Ihre Werke leihen sich gelegentlich Motive aus Science-Fiction und Fantasy, sind aber meist realistische Gegenwartsromane. Obwohl sie hauptsächlich für Erwachsene schreibt, hat sie auch Kinder- und Jugendbücher sowie einige Sachbücher verfasst. Ihre Schriften bieten eine tiefgründige Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen, wobei ein bemerkenswertes Sachbuch einen bedeutenden Fall im Bereich des Kinderschutzes thematisiert.

    Bedøvelse
    Das Buch der Sklaven
    Planet der Lichter
    Lieber Poti ...
    • Lieber Poti ...

      • 140 Seiten
      • 5 Lesestunden
      4,0(6)Abgeben

      Sofie, siebzehn und Schülerin, schreibt nach einem Jahr der Trauer Briefe mit Erinnerungen an Poti, was zur Entstehung des Buches führt. Poti, neunzehn, ist ein talentierter Maler, der mit vierzehn von zu Hause ausgezogen ist und an Aids erkrankt. Adrian, zweiundzwanzig, lebt als Punk und Gegner von Tierversuchen in einer besetzten Wohnung; er ist ebenfalls HIV-positiv. Die Liebesgeschichte zwischen Poti und Adrian wird auf erfrischende Weise erzählt, wobei ihre Beziehung trotz der durch die Krankheit bedingten Spannungen authentisch bleibt. Poti reflektiert: "aber am Ende setzte sich die Natur dann durch". Der Tod von Poti im Krankenhaus ist eine harte Realität, die oft von Jugendlichen in unserer Gesellschaft ausgeblendet wird. Sofie lernt Poti kennen, als sie bei Glatteis stürzt, und benötigt Monate, um zu begreifen, dass er schwul und krank ist. Sie besucht die beiden regelmäßig und begleitet sie über ein Jahr. Selbst nach Potis Tod fällt es ihr schwer, sich dem Leben und anderen Menschen zuzuwenden. Das Buch ist im Imperfekt geschrieben, wobei Dialoge und indirekte Reden grammatikalisch korrekt, aber ungewohnt und schwer verständlich sind. Ob dies beabsichtigt ist oder an der Übersetzung liegt, bleibt unklar, erschwert jedoch das Lesen.

      Lieber Poti ...
    • Auf Sagaland, einer ärmlichen Kolonie im Weltall, leben die Nachfahren von Menschen, die einst zwangsweise von der Erde evakuiert wurden. Einer von ihnen ist Edelwolf, der eines Tages die Möglichkeit bekommt, auf die Erde zurückzukehren. Voller Vorfreude macht er sich auf den Weg, doch was ihn dort erwartet, erschüttert ihn zutiefst ...

      Planet der Lichter
    • Das Buch der Sklaven

      • 113 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Im Buch der Sklaven wird die menschliche Gesellschaft mit den Augen von Tieren gesehen. Zehn Tierschicksale werden aufgezeigt, die alle eine Gemeinsamkeit haben: Die Tiere sind den Menschen, ihren Launen und ihren Grausamkeiten hilflos ausgeliefert, ob sie nun zu unserer Unterhaltung dahinvegetieren, im Labor bei Experimenten von zweifelhaftem Nutzen zu Tode gequält werden oder wegen ihres schönen Pelzes in einer Falle elend verbluten. Es begegnen uns der Tiger im Käfig, der Hund an der Kette, das Turnierpferd, das Schwein in der Fleischfabrik, die Schimpansin im Labor und andere ihrer Leidensgenossen. Die Erzählungen konfrontieren uns mit der Gewalt und Gefühlskälte des modernen Menschen, mit einem System, das Tiere zu Spielzeug reduziert und zu Rohmaterial für die Industrie herabwürdigt. Wir sehen, wie Menschen die Bedürfnisse der Tiere ignorieren und ihnen einen einzigen Wert zubilligen: ihren Marktwert.

      Das Buch der Sklaven