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Gerhard Meier

    20. Juni 1917 – 22. Juni 2008
    Einige Häuser nebenan. Papierrosen. Der andere Tag
    Werke Band 3 Amrainer Tetralogie
    Land der Winde
    Borodino
    Der schnurgerade Kanal. Roman.
    Das dunkle Fest des Lebens
    • Der schnurgerade Kanal. Roman.

      • 108 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Sie haben einst zusammen Hochbau studiert: K., der danach wie Gerhard Meier in einer Fabrik hängen blieb und später Schriftsteller wurde. Isodor A., der als Architekt nach Australien auswanderte. Und Helene W., deren Neigung zu Isodor nicht auf eindeutige Erwiderung stiess und die deshalb auf Medizin umsattelte. Drei Leben und im Dorf ein schnurgerader Kanal.

      Der schnurgerade Kanal. Roman.
      5,0
    • Vor zwei Jahren, zum neunzigsten Geburtstag des Nestors der Schweizer Autoren Gerhard Meier (1917-2008), erschien dessen Amrainer Tetralogie ›Baur und Bindschädler‹ – eines der bedeutendsten Werke der deutschsprachigen Literatur der letzten fünfzig Jahre – in der Bibliothek Suhrkamp zum ersten Mal komplett in Kassette. Ab September 2009 sind die vier Bände auch einzeln lieferbar. »›Baur und Bindschädler‹, dies opus magnum Meiers, wächst ganz aus dem Gespräch zwischen zwei alten Freunden heraus: ein unaufhörlicher Dialog, der beides umfaßt, den geheimen Einklang und das überbordende Gerede, Reden und Schweigen … Von Stufe zu Stufe, von einer Wiederholung zur anderen findet ein Prozeß der Verinnerlichung und Vergeistigung statt. Was einmal Ereignis war, wird Sprache in der Erzählung Baurs und ist schließlich aufgehoben im Schweigen Bindschädlers.« ›Elsbeth Pulver, Neue Zürcher Zeitung‹

      Borodino
      4,6
    • Land der Winde

      • 147 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Vor zwei Jahren, zum neunzigsten Geburtstag des Nestors der Schweizer Autoren Gerhard Meier (1917-2008), erschien dessen Amrainer Tetralogie Baur und Bindschädler – eines der bedeutendsten Werke der deutschsprachigen Literatur der letzten fünfzig Jahre – in der Bibliothek Suhrkamp zum ersten Mal komplett in Kassette. Ab September 2009 sind die vier Bände auch einzeln lieferbar. » Baur und Bindschädler , dies opus magnum Meiers, wächst ganz aus dem Gespräch zwischen zwei alten Freunden heraus: ein unaufhörlicher Dialog, der beides umfaßt, den geheimen Einklang und das überbordende Gerede, Reden und Schweigen … Von Stufe zu Stufe, von einer Wiederholung zur anderen findet ein Prozeß der Verinnerlichung und Vergeistigung statt. Was einmal Ereignis war, wird Sprache in der Erzählung Baurs und ist schließlich aufgehoben im Schweigen Bindschädlers.« Elsbeth Pulver, Neue Zürcher Zeitung

      Land der Winde
      4,4
    • Gerhard Meier wurde am 20.6.1917 in Niederbipp(Kanton Bern) geboren, wo er bis zuseinem Tod (22.6.2008) lebte.Im Anschluss an die Schulzeit begann er einHochbaustudium in Burgdorf, das er jedochfrühzeitig abbrechen musste. Nach der Heiratnahm er eine Arbeit als technischer Leiter undDesigner in der Lampenfabrik von Niederbippan, eine Stelle, die er während 33 Jahreninnehatte.Für lange Zeit war in seinem Leben für Literaturkein Platz, erst eine Krankheit und ein Sanatoriumsaufenthaltbrachten ihn wieder zumSchreiben. Erst in seinem 54. Lebensjahr entschlosser sich dazu, seine Arbeit aufzugeben,um sich vollständig dem Schreiben zu widmen.

      Einige Häuser nebenan. Papierrosen. Der andere Tag
      3,5
    • Jahre nach Erscheinen seines Romans Land der Winde legt der Schweizer Autor nun einen bewegenden und zugleich seinen persönlichsten Text vor. Nach dem Tod seiner Frau, die ihn und sein Schaffen über sechs Jahrzehnte begleitet hat, findet Meier im Schreiben einen Weg aus der Einsamkeit: In atmosphärisch dichter Sprache vergegenwärtigt er sich und dem Leser die Zeit mit Dorli, die intensiven Lektüreerlebnisse, Wanderungen und Reisen. Er führt den Dialog mit seiner Frau über ihren Tod hinaus fort. Die Grenzen zwischen Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem verschwinden in Meiers sensibler Elegie, es bleibt die Sehnsucht, das zärtliche Gedenken an den geliebten Menschen. Der laut Peter Hamm "bekannteste Unbekannte der deutschsprachigen Literatur" knüpft in Ob die Granatbäume blühen an seine Romane an: Gedanken und Motive aus Meiers Prosawerk kehren hier im ruhigen Erzählfluß wieder. Inmitten der Figuren von Tolstoj, Proust und Pasternak und im Spannungsfeld der russischen Weite und des kleinen Schweizer Ortes "Amrain" hat sich Meier seine poetische Heimat eingerichtet

      Ob die Granatbäume blühen
      4,1
    • Vor zwei Jahren, zum neunzigsten Geburtstag des Nestors der Schweizer Autoren Gerhard Meier (1917-2008), erschien dessen Amrainer Tetralogie »Baur und Bindschädler« – eines der bedeutendsten Werke der deutschsprachigen Literatur der letzten fünfzig Jahre – in der Bibliothek Suhrkamp zum ersten Mal komplett in Kassette. Ab September 2009 sind die vier Bände auch einzeln lieferbar. »Baur und Bindschädler, dies opus magnum Meiers, wächst ganz aus dem Gespräch zwischen zwei alten Freunden heraus: ein unaufhörlicher Dialog, der beides umfaßt, den geheimen Einklang und das überbordende Gerede, Reden und Schweigen … Von Stufe zu Stufe, von einer Wiederholung zur anderen findet ein Prozeß der Verinnerlichung und Vergeistigung statt. Was einmal Ereignis war, wird Sprache in der Erzählung Baurs und ist schließlich aufgehoben im Schweigen Bindschädlers.« ›Elsbeth Pulver, Neue Zürcher Zeitung‹

      Die Ballade vom Schneien
      3,0
    • Unruhe

      Roman

      • 168 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Ein aufstrebender Journalist reist aus Istanbul in seine Heimat an die türkisch-syrische Grenze. Dort sucht er nach Spuren eines Freundes und stößt auf die Berichte junger Jesidinnen, die dem IS entkommen konnten. Immer tiefer gerät er in einen Sog aus aktuellen und alten Geschichten, Leidenschaften und Gewalt, der ihn zwingt, seine Herkunft und sein Leben neu zu bewerten. Als Ibrahim, der in Istanbul ein geschäftiges aber gewöhnliches Leben führt, vom Tod seines Jugendfreundes Hüseyin erfährt, kehrt er zum ersten Mal seit vielen Jahren in ihre gemeinsame Heimatstadt Mardin zurück. Auf den Spuren des Freundes erfährt er von dessen geheimnisvoller Verlobten Meleknaz. Fasziniert von den Berichten über die junge Jesidin taucht er ein in die Mythen und Überlieferungen ihrer Kultur und trifft auf eine Gruppe von Frauen, die aus der Gefangenschaft des IS fliehen konnten. Zülfü Livaneli konfrontiert den Leser mit einer emotionalen und hochaktuellen Geschichte nahöstlicher Realität, in der Liebe und Schmerz ineinander übergehen. »Livaneli ist eine unverzichtbare Autorität in der kulturellen und politischen Szene der Türkei.« Orhan Pamuk

      Unruhe
      4,1
    • Toteninsel

      • 141 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Gerhard Meier (1917 - 2008) lebte in Niederbipp (Schweiz). Er publizierte seit den sechziger Jahren Gedichte und Prosa, darunter den Roman Der schnurgerade Kanal (1977) und die Prosa-Tetralogie Baur und Bindschädler (1979-1990). Er wurde mit zahlreichen Preisen, u. a. dem Petrarca-Preis, dem Hermann-Hesse-Preis und dem Heinrich-Böll-Preis ausgezeichnet.

      Toteninsel
      3,4