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Martin Buhler

    Mila
    • Mila

      • 362 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Ein fesselnder Roman, der zum Nachdenken anregt, besonders in Zeiten neuer Flüchtlingsströme. Mila wird als Säugling an einer Klosterpforte abgegeben und von Nonnen aufgezogen. Mit 18 Jahren holt ihre Mutter sie ab und will sie zur Prostitution zwingen. Mila flieht und arbeitet am Fließband, wo sie Abdullah trifft. Sie heiraten in einer muslimischen Zeremonie, ohne zu wissen, dass diese in Deutschland und der Türkei nicht rechtsgültig ist. Sie leben in einem ausgebauten Schafstall und bekommen vier Kinder. Als Abdullah arbeitslos wird, wird er in die Türkei abgeschoben, und Mila verliert ihren Ernährer und ihr Zuhause. Zwei Jahre später, als Mila wieder auf eigenen Beinen steht, meldet sich Abdullah aus Istanbul. Trotz ihres neuen Lebens beschließt sie, ihren Kindern den Vater zurückzugeben und zieht nach Istanbul. Dort erfährt sie, dass Abdullah bereits mit einer anderen Frau verheiratet ist. Mila möchte nach Deutschland zurückkehren, doch als Staatenlose ist dies unmöglich. Nach einem Nervenzusammenbruch wird sie von Abdullah und einem Arzt betreut, da sie sich keinen Krankenhausaufenthalt leisten kann. Nach ihrer Genesung wird sie erneut schwanger. Abdullah kann seine Frau nicht scheiden lassen, und als er mit ihr verschwindet, verliert Mila ihre Wohnung und ihre Kinder werden in Heime gebracht. Schließlich gelingt es ihr, mit Hilfe einer deutschen Frauengruppe eine neue Identität anzunehmen und die türkische Staatsbürgersc

      Mila