Das Nibelungenlied gilt als eines der bedeutendsten Werke der mittelhochdeutschen Heldenepik und hat seine Wurzeln in der germanischen Völkerwanderung sowie der Zerstörung des Burgundenreiches. Der unbekannte Dichter betont durch die Mündlichkeit der Überlieferung die Tradition der Heldenepik. Das Epos fand nicht nur im Mittelalter, sondern auch im 18. und 19. Jahrhundert weite Verbreitung und wurde zum Nationalepos erhoben. Die Geschichte von Siegfried dem Drachentöter hat bis in die moderne Filmindustrie überdauert und bleibt ein fester Bestandteil der deutschen Kultur.
Andreas Schumacher Bücher






Die Arbeit untersucht die Vor- und Nachteile bundesweiter Volksabstimmungen, ohne sich auf die Ursachen von Nichtwahlen oder eine angebliche "Krise der Demokratie" zu konzentrieren. Sie beleuchtet zudem ökonomische und verfassungsrechtliche Aspekte, die im Kontext von Volksabstimmungen relevant sind. Ziel ist es, eine fundierte Diskussion über die Rolle und die Auswirkungen von Volksabstimmungen im politischen System zu führen.
Der Vergleich zwischen Thomas Hobbes' "Leviathan" und John Lockes "Zwei Abhandlungen über die Regierung" beleuchtet die Entwicklung politischer Theorie im Kontext des englischen Bürgerkriegs. Beide Philosophen analysieren den Übergang vom Naturzustand zu einem staatlichen Gemeinwesen, jedoch variieren ihre Ansätze und die Rezeption ihrer Werke erheblich. Während einige Locke als Reaktion auf Hobbes interpretieren, argumentieren andere für eine tiefere Übereinstimmung zwischen den beiden. Diese Studienarbeit untersucht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren Theorien sowie den historischen Kontext, der ihre Ideen prägte.
Die Entdeckung und Trennung der nicht deckungsgleichen Formen des Natrium-Ammonium-Salzes der Weinsäure durch Louis Pasteur im Jahr 1848 bildet die experimentelle Grundlage für die asymmetrische Synthese. Diese Synthese wurde jedoch erst 1904 von Willy Marckwald in einer Veröffentlichung formal definiert. Das Buch beleuchtet somit die historischen Entwicklungen und die wissenschaftlichen Fortschritte in der Chemie, die zur Definition und Anwendung der asymmetrischen Synthese führten.
Der Begriff Politikverdrossenheit wird zunächst definiert und formalisiert, um ihn wissenschaftlich zu analysieren. Anschließend untersucht die Arbeit, ob die Einführung und der Ausbau direktdemokratischer Elemente als Lösung für das Problem der Politikverdrossenheit dienen können. Abschließend werden die theoretischen Überlegungen durch empirische Ergebnisse überprüft, um die Wirksamkeit dieser Ansätze zu evaluieren. Die Arbeit bietet somit eine fundierte Auseinandersetzung mit einem aktuellen politischen Thema.
Biblische Motive in Gottfried von Straßburgs "Tristan"
Ein heilsgeschichtlicher Roman?
Die Studienarbeit analysiert die christliche Motivik im Roman "Tristan" von Gottfried von Strassburg. Durch exemplarische Textstellen und eine umfassende Darstellung werden zentrale Themen und Symbole untersucht, die die religiösen Aspekte des Werkes beleuchten. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Verflechtung von christlicher Symbolik und mittelalterlicher Literatur zu vermitteln und die Bedeutung dieser Elemente im Kontext des Romans herauszuarbeiten.
Deutschland im UN-Sicherheitsrat. Eine Machtfrage?
Antwortversuche aus neorealistischer Perspektive
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, als mächtigstes Organ der UN, war während des Kalten Krieges durch die Blockadehaltung der USA und der Sowjetunion handlungsunfähig. Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts gewann er an Einfluss, was umfangreiche Reformdebatten auslöste. Kritiker bemängeln die fehlende Repräsentation und Legitimation, da die Zusammensetzung des Rates die Machtverhältnisse nach dem Zweiten Weltkrieg widerspiegelt. Der Westen ist überrepräsentiert, während aufstrebende Länder aus Asien, Lateinamerika und Afrika unterrepräsentiert sind. Die Bundesrepublik zeigt Ambitionen auf einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat.
Die Analyse von Thomas Manns erster Erzählung "Der kleine Herr Friedemann" beleuchtet die frühe literarische Karriere des Autors, der mit nur 23 Jahren in der Presse als herausragendes Talent gefeiert wurde. Die Arbeit untersucht die Themen, Charaktere und den literarischen Stil der Erzählung, die 1887 in der Neuen Deutschen Rundschau veröffentlicht wurde. Der Fokus liegt auf der Bedeutung dieser Erzählung im Kontext von Manns Gesamtwerk und der Rezeption in der damaligen Zeit, was zu einem tieferen Verständnis seiner Entwicklung als Schriftsteller beiträgt.
Kleists Erzählungen faszinieren durch ihre komplexe und durchdachte Konstruktion, die auf den ersten Blick trivial erscheinen, jedoch tiefere Schichten von Schrecken und Gewalt offenbaren. Die Gewalt in seinen Geschichten wird als notwendige, aber auch abstoßende Folge menschlicher Leidenschaften dargestellt. Diese detaillierten Gewaltdarstellungen erzeugen auch heute noch eine besondere Wirkung, die trotz moderner Actionfilme als außergewöhnlich empfunden wird. Der Findling dient als Beispiel für Kleists Umgang mit dem Thema Gewalt und illustriert die leidenschaftlichen und moralischen Konflikte in seinen Werken.
Die Autorin war anfangs skeptisch gegenüber Coaching, entschloss sich jedoch, ein Seminar zu besuchen und erlebte positive Veränderungen. Sie betont, dass Wissen allein durch Lesen nicht ausreicht; praktische Erfahrung ist entscheidend. Nach ihrer eigenen Entwicklung möchte sie nun anderen helfen, ihre Ziele zu erreichen.