Dieter Mechtel Bücher






Literarische Fisch-Tafel
Kostproben aus der Weltliteratur und Volkspoesie
Ort der Handlung ist der Landgasthof „Zum Hecht“. Hier laden der Fischer und Wirt sowie der Fischkoch Dichter bzw. Schriftsteller aus allen Epochen ein mit der Bitte, ihren Beitrag insbesondere zur Angelfischerei vorzutragen. 23 Literaten von Weltrang erscheinen nacheinander im Gastraum. Sie stellen sich selbst vor bzw. werden kurz vorgestellt und zitieren ihren Beitrag zur Fischerei bzw. den verschiedensten Fischen. Dabei empfehlen sie weitere Dichter, unterhalten sich mit dem Wirt und dem Fischkoch darüber und zum Teil auch untereinander. Dabei entsteht ein breites Mosaik von frühester Zeit, beginnend bei Homer, bis in die jüngste Vergangenheit, endend bei Hemingway, über Literatur von Weltrang. Aber auch das Brandenburger Angleroriginal Fritze Bollmann taucht überraschend auf und spricht über sein Leben und die Geschichte des berühmten Angelliedes über ihn. Der Leser erfährt beispielsweise Homers Hinweise zur Angelfischerei in der Ilias und der Odyssee, die Gründe für das Lied über die Forelle von Schubart, Goethes Beziehung zur Fischerei. In den Zitaten der Gäste werden bestimmte Fische - in der Regel einheimische Süßwasserfische - hervorgehoben. Diese präsentiert und empfiehlt der Fischkoch als Speise an der Fischtafel. Die Rezepte hierfür sind zum Schluss in alphabetischer Reihenfolge nachzulesen. So hat der Leser fischereiliche Kostproben aus der Weltliteratur und kann die hierzu passenden kulinarischen Kostproben nachkochen. Die Botschaft: Auch in der Weltliteratur hat die Angelfischerei ihren Platz.
Ich bin der Hecht
Eine fischereiliche Plauderei von Aal bis Zander
Kommen Sie mit auf eine Reise in die Welt unserer einheimischen Fische. Im Gegensatz zu den heimischen Tieren in Feld und Flur, im Wald und in der Luft leben die Fische unter Wasser und sind uns deshalb verborgen. Das scheint der einfache Grund zu sein, weshalb viele Zeitgenossen über die Schuppentiere nicht so viel wissen. Ein Schlei ist eben keine Eule, wie in einer Quizsendung zu hören war. Sicher extrem, aber dennoch bezeichnend. Dass Fische kein schönes Kuschelfell haben, nicht warm sind, sondern kalt und noch dazu glitschig, dass wir von ihnen keine schöne Feder finden, mag ebenfalls viele davon abhalten, sich mehr für diese Wirbeltiere zu interessieren. Der Autor unternimmt den Versuch, diese Lücke zu verkleinern durch Gedichte, Fabeln und Märchen, in denen Fische von Aal bis Zander miteinander sprechen, sich selbst vorstellen, wo der Wels als König des Süßwasserreiches regiert. Schließlich sollen auch der Fischfang und die Hege der Fische in Verbindung mit einigen geschichtlichen Rückblicken nicht zu kurz kommen. Einige Angelgeschichten, eine kleine Fischnamenskunde und der Anhang, hier ein Angebot besonders für Kinder, ergänzen die Plauderei auf dieser Fischreise.
Wie die Fische in den Himmel kamen
und andere Anglergeschichten
Arthur, Ludwig und Günter, schon Rentner, aber im besten Mannesalter, sind seit Jahr und Tag befreundet – und begeisterte Angler. Regelmäßig halten sie ihre traditionelle Spinnstunde ab, wie sie es nennen: Sie schildern ihre aufregendsten Angelerlebnisse, gerne auch die, die sie nur vom Hörensagen kennen, tauschen Erinnerungen aus oder philosophieren höchst unterhaltsam über ihre Angelleidenschaft. Mit den Jahren haben so unzählige Geschichten, Heldentaten und Legenden das Licht der Spinnstunde erblickt. Vergnüglich und mit Augenzwinkern erzählt, sind viele davon in diesem Buch versammelt. Anglerlatein, geistreiche Anekdoten und die Magie eines Tages am Wasser – für passionierte Angler und solche, die es werden wollen. Petri Heil!