Bookbot

Annegret Held

    25. April 1962
    Eine Räuberballade
    Das Zimmermädchen
    Meine Nachtgestalten
    Die Baumfresserin
    Apollonia
    Hesters Traum
    • Marie besucht das Grab ihrer Großmutter. Doch dort liegt mehr begraben als die streitbare Apollonia: Liebe, Hass, Armut, Krieg und der wilde Westerwald. Je mehr Marie in die Welt ihrer Großmutter eintaucht, umso deutlicher kehrt auch die Erinnerung an ihre eigene Jugend zurück. Mit unbändiger Fabulierlust, kraftvoll und atmosphärisch dicht erzählt Annegret Held die Geschichte ihrer Großmutter, die zugleich auch die Geschichte eines ganzen Dorfs im vergangenen Jahrhundert ist.

      Apollonia
      5,0
    • Die Baumfresserin

      • 317 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Mittelpunkt in diesem bunten Sittengemälde der deutschen Provinz ist eine Kistenfabrik. Hier verknoten sich die Lebensfäden von Kistenweibern und groben Kerlen, und in der Kneipe geht es weiter und hört noch nicht auf mit den großen Gefühlen und den großen Niederträchtigkeiten.

      Die Baumfresserin
      4,0
    • Carla ist Zimmermädchen auf der Insel Langeoog. Tagein, tagaus muß sie Betten beziehen, Flure saugen und Fenster putzen. In ihrer Freizeit beklagt die junge Frau den Mangel an attraktiven Männern. Bis eines Tages eine Gruppe Doktoren zu einem Kongress anreist. "Überaus vergnüglich zu lesen, wie sich ein 19-jähriges Mädchen das Leben und die Liebe vorstellt und gleichzeitig den täglichen Wahnsinn in einer deutschen Pension beobachtet." Elke Heidenreich

      Das Zimmermädchen
      3,5
    • In ihrem dritten großen Westerwald-Roman nimmt Annegret Held uns mit ins späte 18. Jahrhundert, als brutale Räuberbanden die gesamte Region in Angst und Schrecken versetzten. Mitreißend, klug und höchst unterhaltsam erzählt sie von Hannes, einem aufstrebenden Möchtegern-Räuber, von seinem frommen und zunehmend verzweifelten Vater Wilhelm, von der mannstollen Magd Gertraud und von all den anderen Scholmerbachern, die dem harten Dorfleben tapfer die Stirn bieten. Großartige Heimatliteratur!

      Eine Räuberballade
      3,6
    • Fliegende Koffer

      • 295 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Dem einen sein Tod ist dem andern sein Brot 'Annegret Held schreibt wunderbare Geschichten über Verlierer, die in Wahrheit Gewinner sind. Ich bin ihr größter Fan.' Doris Dörrie Annette ist eine Frau in den Vierzigern, die ihr Geld auf ungewöhnliche Weise verdient. Sie arbeitet im Sicherheitsbereich eines großen Flughafens. Wechselnde Arbeitszeiten mit langen Nachtschichten dominieren ein Leben, das sich an der Nähe zu den Passagieren schadlos hält - Annette und ihre Kollegen erfahren die Welt durch das Abtasten von Körpern, den Blick in Koffer und die Augen der Reisenden. Und immer wieder weicht die spontane Vertrautheit mit den Passagieren einer Paranoia, die sich aus der Angst vor dem Terror und dem einen Koffer speist, den es zu finden gilt - Tag für Tag, Nacht für Nacht. In einer dieser Nächte begegnet Annette zu ihrem Schrecken auch Simon, ihrer ehemals großen Liebe, der jetzt in hoher Position bei der Bundespolizei ist und damit einer ihrer Vorgesetzten. Sie findet ihn merkwürdig verändert, kalt, fast unnahbar und gleichzeitig zutiefst bedürftig und verloren. Der 'liebevolle Realismus', den Robert Gernhardt an ihr lobte, zeichnet auch diesen Roman aus. Spannend, kraftvoll und anrührend schildert Annegret Held die Begegnung derer, die reisen, mit denen, die zurückbleiben.

      Fliegende Koffer
      3,6
    • Am Aschermittwoch ist alles vorbei

      • 157 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die Geschichte demonstriert eine Vitalität, die in Deutschland selten geworden ist. Die Lust an der Erzählung teilt sich auch einem Leser mit, der im Karneval und den Dörfern des Westerwald nicht zuhaus ist. Annegret Held hat Erstaunliches zuwege gebracht: Die Integration ihres ausgeprägten Dialektes in eine literarische Sprache. Der Elan, der der Autorin zur Verfügung steht, sorgt für prachtvolle Crescendi. Ein Buch voll guter Laune.

      Am Aschermittwoch ist alles vorbei
      2,0
    • Im 19. Jahrhundert herrschen im Westerwald Armut und harte Arbeit. Finchens Leben besteht aus Kuhstall und Kirmes. Sie betet inbrünstig zum Herrgott, muss aber auch den Herzog - und für kurze Zeit Napoleon - in ihre Gebete einschließen. Die Hoffnung von 1848 erfüllt sich im Westerwald nicht und als verheerende Hungersnöte das halbe Dorf hinwegraffen, ziehen fahrende Händler durchs Dorf, die hübschen Mädchen ein besseres Leben in London versprechen. Wie groß muss die Not sein, bis du dein Kind verkaufst? Durch die mitreissende, überschäumende Sprachkraft von Annegret Held werden diese vergessenen Inseln deutscher Geschichte Zentrum einer einzigartigen, faszinierenden Welt.

      Armut ist ein brennend Hemd
      3,3
    • Das Verkehrte und das Richtige

      Roman

      • 368 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Die 80er-Jahre in der zutiefst katholischen deutschen Provinz: Die junge Anna, Streifenpolizistin in Darmstadt, wird für das großartige Feuerwehrjubiläum in ihrem geliebten Dorf als Festdame auserkoren. Dort fällt ihr der fesche evangelische Pfarrer des Nachbarorts ins Auge ("eine Mischung aus Neuem Testament und Testosteron"), und Anna ist sofort hin und weg. So nimmt das Grundverkehrte seinen Lauf ...

      Das Verkehrte und das Richtige