Der Balkan-Krimi im Wieser Verlag! Am helllichten Tag wird Mladen Slovac entführt. Ein brisanter Fall, denn Slovac ist ein überaus bekannter und angesehener Schriftsteller. Doch eines ist er nicht: reich. Eine klassische Erpressung scheint damit auszuscheiden. Da Slovac jugoslawischer Herkunft ist, mutmaßen die Ermittler bald, dass es sich um ein politisches Verbrechen handelt, denn Serben, Kroaten, Muslime, sie alle hätten Gründe, dem streitbaren Dichter zu Leibe zu rücken. Da der Polizei die Sache ob politischer Interventionen und journalistischen Drucks zu heiß ist, überträgt sie den Fall Spürnase Henry Drake, der sich gemeinsam mit der von ihm angebeteten Andrina aufmacht, das kriminalistische Rätsel zu lösen. Zwischen Slibowitz und Cevapcici versucht Drake, britische Contenance zu bewahren, denn nur zu schnell erwächst aus einer kalten Spur heiße Action.
Andreas P. Pittler Bücher
Andreas Pittler, geboren 1964 in Wien, wandte sich nach einem Studium der Geschichte und Politikwissenschaften sowie seiner Promotion zunächst dem Journalismus zu. Seit 1985 hat er 23 Sachbücher veröffentlicht, zumeist historischen Inhalts, darunter Biografien über Bruno Kreisky und Samuel Beckett. In den letzten Jahren verlagerte sich sein Arbeitsschwerpunkt zunehmend zur Belletristik; seit dem Jahr 2000 erschienen zehn Romane und drei Kurzgeschichtensammlungen. Pittler ist Mitglied mehrerer literarischer Vereinigungen, darunter des österreichischen P.E.N.-Clubs und des „Syndikats“, der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalschriftsteller.







Andrew O’Connor, irischer Aufständischer gegen Englands Königin, hat alles verloren, was ihm lieb und teuer war. In der katholischen Kirche findet er eine neue Familie, die ihn nach Wien entsendet, um dort einen protestantischen Laienprediger zu verhören, der des Ketzertums angeklagt ist. Die beiden ringen um Glaubenswahrheiten und gehen der Frage nach, welchen Sinn die menschliche Existenz nun wirklich hat. Doch alles, woran Andrew glaubte, wird plötzlich in Frage gestellt, als das Schicksal ihn auf dramatische Weise mit seiner Vergangenheit konfrontiert.
In einer Vorstadtwohnung hängt ein junger Generalstabsoffizier vom Kronleuchter. Der zuständige Polizist, David Bronstein, mag nicht so recht an einen Selbstmord glauben. Als er wenig später die Tochter eines Finanzbarons aus einer misslichen Lage befreit, nutzt dieser seine Verbindungen, um Bronstein einen Posten in der Mordkommission zuzuschanzen. Und das Fräulein Tochter findet Gefallen an dem jungen Kommissar. Bronsteins Ermittlungen bringen schon bald pikante Details ans Licht, die nicht allen Beteiligten genehm sind. Und auch seine neue Herzdame fühlt sich vernachlässigt. Muss Bronstein zwischen Pflicht und Liebe wählen? Wie wird seine Entscheidung ausfallen? Mit „Tinnef“ legt Andreas Pittler den vierten Band seiner Kriminalsaga vor, mit der er die Geschichte Österreichs vom Vorabend des Ersten Weltkriegs bis zum Ende der Ersten Republik ebenso mitreißend wie spannend aufrollt.
Das Buch präsentiert 30 Rebellen aus fast 1000 Jahren, die für ihre Ideale kämpften. Es umfasst verschiedene Epochen, von den Bauernkriegen des Mittelalters bis zu bürgerlichen Revolutionären und Kämpfern gegen den Kapitalismus.
Wien, Juli 1927. Oberstleutnant Bronstein von der Wiener Polizei muss den Mord an einem als geizig und menschen-verachtend verrufenen Gemischtwarenhändler aufklären. Im Zuge seiner Ermittlungen wirken ihm die verschiedenen Verdächtigen alsbald wesentlich sympathischer als das Opfer. Nebenher verfolgt Bronstein den Prozess um die Mörder von Schattendorf, eine Gruppe Rechtsradikaler, die kurz zuvor einen Invaliden und ein Kind ermordet hatten. Als diese Mörder gegen jedes Rechtsempfinden freigesprochen werden, eskaliert die Lage im sommerlichen Wien, und Bronstein findet sich plötzlich mitten im dramatischen Geschehen wieder. Mit „Ezzes“ legt Andreas Pittler nach „Tacheles“ den zweiten Band einer Kriminalserie vor, mit der die Geschichte der Ersten Republik ebenso spannend wie lebendig aufgerollt wird.
Im dritten Teil des „Wiener Triptychon“ haben die Familien Glickstein, Strecha und Bielohlawek ihren Weg ins 21. Jahrhundert gefunden. Die guten Zeiten sind vorbei, ihnen bläst der raue Wind der ökonomisch-politischen Krise ins Gesicht, der Armut, Existenzangst und wieder einmal nationalistische Rülpser aufwirbelt. Eine neue Generation muss die ewig gleichen Probleme auf ihre Weise lösen und sucht nach Antworten. Auch in der Vergangenheit. Zum Beispiel jene auf die Frage, wer nun wirklich Marys Vater ist. Andreas Pittler erschafft in seinem „Wiener Triptychon“, dessen dritter Band nun vorliegt, einen Mikrokosmos, in dem sich das Hoffen, das Bangen, das Wünschen und das Fürchten der Menschen vor dem Hintergrund großer historischer Ereignisse widerspiegeln. Dabei erweist sich Pittler einmal mehr als einfühlsamer Chronist.
Charascho
Inspektor Bronstein kehrt zurück
Wien 1945. Die Rote Armee kämpft in zerbombten Straßen den letzten Widerstand fanatischer Nazis nieder. Der ehemalige Polizeioberst David Bronstein, dem es gelang, den Krieg in Frankreich zu überleben, schließt sich derweilen einem tschechischen Heimkehrer-Treck an, um auf diese Weise über die Tschechoslowakei nach Wien zu gelangen. Endlich dort angekommen, besinnt er sich wieder seines ureigensten Metiers und begibt sich ohne Umschweife auf Verbrecherjagd, denn Verbrecher gibt es nach sieben Jahren Nationalsozialismus mehr als genug. Und die gehen, bloß um unerkannt entkommen zu können, auch im neuen Österreich über Leichen. Wieder einmal beginnt für Bronstein ein Wettlauf gegen die Zeit. Nach seinem Ausflug in die Gegenwart mit „Der Fluch der Sirte“ kehrt Pittler zu seiner erfolgreichen Kultfigur David Bronstein zurück. Auch im neuen Band legt er seinen Finger wieder in die Wunden österreichischer Zeitgeschichte. Dennoch kommt der Wiener Schmäh – wie üblich – nicht zu kurz.
Wien, November 1918. Der Erste Weltkrieg neigt sich dem Ende zu, die Monarchie zerfällt, und Major David Bronstein ist mit dem Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung konfrontiert. Während er in einem Mordfall an einer Modistin ermittelt, weiß er nicht mehr, wer jetzt sein Vorgesetzter ist: der kaiserliche oder der republikanische Polizeichef. Und während in den oberen Etagen offen um Kompetenzen gerungen wird, nehmen manche Bürger das Gesetz einfach selbst in die Hand. Bronstein hat alle Hände voll zu tun, um wenigstens in seinem Bereich die Übersicht zu bewahren. Was ihm umso schwerer fällt, als er sich Hals über Kopf verliebt.
Wiener Triptychon
- 1136 Seiten
- 40 Lesestunden
Der Lebensweg dreier Wiener Familien über drei Generationen hinweg – vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in unsere Tage: Die Unternehmerfamilie Glickstein, die kleinbürgerlichen Strechas und die Arbeiterfamilie Bielohlawek begegnen einander im Betrieb des Barons Glickstein, der „Hernalser Bräu“, und durchleben die letzten Tage der Monarchie, den Ersten Weltkrieg, die Erste Republik und den Untergang Österreichs 1938. 1945 versammeln sich die überlebenden Mitglieder der Familien wieder in Wien. Wickerl ist aus dem KZ zurückgekommen, Turl engagiert sich bei der Gewerkschaft, Caroline bemüht sich um die Rückgabe des einstigen väterlichen Besitzes. Zuletzt haben die Familien ihren Weg ins 21. Jahrhundert gefunden. Die guten Zeiten sind vorbei, ihnen bläst der raue Wind der ökonomischpolitischen Krise ins Gesicht. Eine neue Generation muss die ewig gleichen Probleme auf ihre Weise lösen und sucht nach Antworten. Pittler erschafft in seinem „Wiener Triptychon“ einen Mikrokosmos, in dem sich das Hoffen, das Bangen, das Wünschen und das Fürchten der Menschen vor dem Hintergrund historischer Ereignisse widerspiegeln.
Andreas Pittler nimmt sich einmal mehr seines Leibthemas an. Diesmal beleuchtet er den Lebensweg dreier Wiener Familien über drei Generationen hinweg. Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in unsere Tage. Die Unternehmerfamilie Glickstein, die kleinbürgerlichen Strechas und die Arbeiterfamilie Bielohlawek begegnen einander im Betrieb des Baron Glickstein, dem „Hernalser Bräu“, und durchleben dort die letzten Tage der Monarchie, den Weltkrieg, die Erste Republik und schließlich den Untergang Österreichs 1938. Pittler erschafft in seinem „Wiener Triptychon“, dessen erster Band, „Wiener Kreuzweg“, nun vorliegt, einen Mikrokosmos, in dem sich das Hoffen, das Bangen, das Wünschen und das Fürchten der Menschen vor dem Hintergrund großer historischer Ereignisse widerspiegeln. Dabei erweist sich Pittler einmal mehr als einfühlsamer Chronist, der den Menschen in ihren Zeiten ein literarisches Denkmal setzt – ungeschminkt, authentisch und dennoch mit viel Empathie. Und es wäre nicht Pittler, wenn nicht „das Wienerische“ erneut eine Hauptrolle innehätte. Denn mögen sich auch die Zeiten ändern, Wien bleibt immer Wien. Zumindest in Pittlers Romanen.



