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Rainald Franz

    Schriftenreihe der Kommission für Provenienzforschung - 2: Schneidern und Sammeln
    Architektur, Wohnkultur, Kunst
    Gustav Klimt
    Gipsmodell und Fotografie im Dienste der Kunstgeschichte 1850-1900
    • Im 19. Jh. gibt es zwei wichtige und sich ergänzende Herangehensweisen an das Thema der Kunstreproduktion: Das Gipsmodell und die Fotografie. In dieser Publikation werden diese beiden Darstellungsarten beleuchtet. Karl Schwerzeks Reproduktion der Giebelfiguren des Parthenon-Tempels in Athen werden ebenso vorgestellt, wie Moriz Schroths Gipswerkstätte im Museum für Kunst und Industrie in Wien. Die architektonischen Schätze Italiens und Griechenlands wurden von so berühmten reisenden Fotografen, wie William James Stillman, Giorgio Sommer und James Anderson dokumentiert.

      Gipsmodell und Fotografie im Dienste der Kunstgeschichte 1850-1900
    • Gustav Klimt

      • 129 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Das Palais Stoclet in Brüssel wurde 1905 von Adolphe Stoclet in Auftrag gegeben und als Gesamtkunstwerk von Künstlern und Freunden der Wiener Werkstätte ausgestattet. Gustav Klimt (1862-1918) gestaltete einen dreiteiligen, aus 15 Teilelementen bestehenden Mosaikfries für den Speisesaal. Klimts berühmte Entwürfe, darunter die Motive Erwartung, Erfüllung und Lebensbaum, entstanden in den Jahren 1910/1911. Sehr exakt übermittelte er der Wiener Werkstätte seine Vorstellungen von Material, Farbnuancen und Oberflächenreflexen. Zum Abschluss der mehrjährigen Restaurierungsarbeiten vollzieht die Publikation nun Klimts Arbeitsweise nach und vergleicht seine Anweisungen mit den ausgeführten Mosaikteilen und Arbeitsrelikten der Wiener Werkstätte. Restaurierung und Konservierung des Frieses werden dokumentiert und erläutert. Die Aneignung der Motive in historischer und kunsthistorischer Hinsicht wird ebenso beleuchtet wie Klimts Rezeption japanischer Malerei. Ausstellung: MAK, Wien 21.3.-15.7.2012

      Gustav Klimt
    • In diesem Band wird die Geschichte der Familie Rothberger, die das kulturelle und wirtschaftliche Leben Wiens über fast ein Jahrhundert mitgeprägt hat, erzählt. Das Textilunternehmen war mit dem Warenhaus am Stephansplatz an einer der prominentesten Adressen Wiens vertreten. Mit dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich 1938 änderte sich das Leben der Rothbergers schlagartig. Sie wurden als Juden verfolgt, das Textilunternehmen wurde arisiert, die Sammlungen mussten abgegeben werden. Die Bemühungen um Rückstellung des Eigentums nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren nur wenig erfolgreich. Mit Beiträgen von: Monika Bernold, Rainald Franz, Julia Jungwirth, Julia König, Monika Löscher, Alexandra-Eileen Wenck.

      Schriftenreihe der Kommission für Provenienzforschung - 2: Schneidern und Sammeln