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Bookbot

Gereon Heuft

    Alterspsychotherapie - quo vadis?
    Psychische Belastung durch traumatisierende Ereignisse im Beruf
    Ärztliche Psychotherapie - Vier-Ebenen-Modell einer Personalisierten Medizin
    Psychodynamische Gerontopsychosomatik
    Praxis der Qualitätssicherung in der Psychotherapie
    Not lehrt (nicht) beten
    • 2018

      Älteren wird immer noch deutlich seltener eine psychotherapeutische Behandlung angeboten, obwohl sie genauso häufig indiziert ist wie im mittleren Erwachsenenalter. Ursächlich sind fehlende Konzepte für eine psychodynamische Entwicklungspsychologie des Lebenslaufs. Gereon Heuft präsentiert aufgrund seiner langjährigen klinischen und wissenschaftlichen Erfahrungen im Bereich der Alternsforschung ein Modell, in dem der körperliche Alternsprozess eine bedeutsame Rolle spielt. Die daraus abgeleitete Typologie psychischer und psychosomatischer Symptombildungen im Alter kann unmittelbar in der psychotherapeutischen Arbeit genutzt werden. Da alle Älteren auch eine „politische Biografie“ haben, ist zudem die Kenntnis von potenziellen Traumareaktivierungen im Alter wesentlich. Abgerundet wird das Buch durch altersspezifische behandlungstechnische Hinweise beispielsweise zur Gegenübertragungs- und Eigenübertragungsdynamik jüngerer Therapeuten und Therapeutinnen gegenüber ihren älteren Patienten und Patientinnen sowie zur generellen Wirksamkeit von Psychotherapie im Alter.

      Psychodynamische Gerontopsychosomatik
    • 2016

      Die vorliegende Studie erweitert die Säkularisierungsdebatte um die intrapsychische Realität der Menschen und deren religiöse Einstellungen. Hierfür wurden alle Patienten der psychosomatisch-psychotherapeutischen Ambulanz eines Universitätsklinikums aus dem Jahr 2013 befragt und mit einer bundesweiten repräsentativen Stichprobe verglichen. Die zentrale Hypothese besagt, dass körperlich oder psychisch erkrankte Patienten, die in Not sind, eine stärkere „Gläubigkeit“, vertiefte „Spiritualität“ und eine zunehmende religiöse Praxis zeigen. Die Frage, ob Not beten lehrt, wird überraschend bejaht, wobei religiöse Fragen eine größere Rolle spielen. Not führt eher zu einem „Suchen“, wobei unklar bleibt, wohin sich diese Suche richtet. Der Leser findet zahlreiche anregende Einzelergebnisse. Der empirisch-deskriptive Forschungsansatz wird durch eine Diskussion des psychodynamisch verstandenen Selbst-Bildes ergänzt. Das entwickelte Konzept der Selbstoptimierung könnte religionssoziologische Ansätze um eine intrapsychische Perspektive erweitern. Wenn die Praktische Theologie ein Sensorium für die individuell erlebte intrapsychische „Not“ entwickeln könnte, würde sie erkennen, wie dringend Antworten benötigt werden, um zu verhindern, dass dieser Druck in malignen gesellschaftlichen Reaktionen entlädt.

      Not lehrt (nicht) beten
    • 2014

      Jeder Arzt – gleich welcher Fachrichtung – trifft auf Menschen in besonderen Lebenssituationen: Wer krank ist, befindet sich meistens in einem „Ausnahmezustand“. Zudem nimmt die Anzahl psychischer Leiden zu. Auch auf die individuellen Bedürfnisse dieser Patienten muss ein Mediziner eingehen können. Wie wird er jedoch einer personalisierten, auf das Individuum zugeschnittenen Behandlung gerecht, und wie kann er entsprechende Kompetenzen erwerben? Gereon Heuft, Harald Freyberger und Renate Schepker haben die Rolle der ärztlichen Psychotherapie in Deutschland analysiert. Lesen Sie, wie Patienten, Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten den Stellenwert der ärztlichen Psychotherapie einschätzen und wer wann zu welchen Therapeuten gehen oder überweisen würde. Auf Basis dieser Erhebungen haben die Autoren ein Vier-Ebenen-Modell entwickelt, das zeigt, wie psychotherapeutische Kompetenzen – vom Studium bis zum Facharzt – in jedem Stadium der Ausbildung erworben werden können. Eine zeitnahe psychotherapeutische Versorgung für jeden, der sie benötigt, ist keine Utopie! KEYWORDS: Ärztliche Psychotherapie, Medizinstudium, Facharztausbildung, Psychosomatische Grundversorgung, Expertise, Versorgungsforschung, personalisierte Medizin

      Ärztliche Psychotherapie - Vier-Ebenen-Modell einer Personalisierten Medizin
    • 1999

      Alterspsychotherapie - quo vadis?

      • 178 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Wohin bewegt sich die Alterspsychotherapie? - Eine Frage, die aufgrund der demographischen Entwicklung von größter Bedeutung ist. Der Band antwortet darauf mit einem aktuellen Überblick über die zu erwartenden Entwicklungstendenzen und nimmt eine Standortbestimmung vor.Im ersten Teil werden die demographischen und psychosozialen Bedingungen, die die Grundlage des zukünftigen Bedarfs psychotherapeutischer Leistungen für ältere Menschen sind, dargestellt. Im zweiten Teil präsentieren die Autoren die theoretischen Ansätze, die gegenwärtig Verwendung finden. Diese Therapieansätze beruhen auf der Vorstellung einer lebenslangen psychischen Entwicklung, die auch im Alter zu behandlungsbedürftigen Störungen führen kann. Darüber hinaus werden verhaltenstherapeutische und systemische Ansätze vorgestellt, ihr Entwicklungsstand beschrieben sowie Zukunftsperspektiven diskutiert. Als dritter Teil folgt die Erörterung geschlechtsspezifischer Einflüsse sowie im abschließenden Teil die Erörterung psychotherapeutischer Erfahrungen in unterschiedlichen Settingbedingungen. Damit liegt erstmals ein umfassendes Bild des gegenwärtigen Kenntnisstandes und der Entwicklung des Fachgebietes vor.

      Alterspsychotherapie - quo vadis?