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Elisabeth Kraus

    Andreas Töpper
    Die Herren von Amon und ihre Frauen
    Die Familie Mosse
    Ministerien für das ganze Deutschland?
    Josef Haberfelner - Meister der Steine
    Machine Learning
    • Machine Learning

      Eine Annäherung für Geistes- und Sozialwissenschaften

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Maschinelles Lernen (ML) bietet einen Rahmen zur Analyse hochdimensionaler Datensätze durch die Modellierung komplexer, oft non-linearer Beziehungen. Der Einfluss von ML-Methoden auf die Sozial- und Bildungswissenschaften wächst rasant, obwohl er bislang begrenzt ist. Die im ML eingesetzten Algorithmen sind vielfältig in ihren mathematischen Ansätzen und Anwendungsbereichen. Dieses Buch bietet einen Überblick über gängige Verfahren, deren Philosophie, Funktionsweisen und Anwendungen. Es behandelt sowohl klassische lineare Regressionsmodelle im ML-Framework als auch Baum-basierte und regularisierte Regressionsverfahren, und ordnet diese in das Gesamtbild der ML-Analyse ein. Methodisch werden Verbindungen zu inferenzstatistischen Ansätzen beleuchtet, wobei verschiedene philosophische Perspektiven, (geschachtelte) Resampling-Verfahren und das Zusammenspiel von Bias und Varianz im Fokus stehen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung von ML auf empirische Fragestellungen der Sozialwissenschaften, einschließlich der notwendigen Datenstrukturen und des Preprocessings. Das Buch soll Wissenschaftlern und Praktikern helfen, sich mit den Chancen und Herausforderungen komplexer digitaler Datensätze vertraut zu machen und bietet sowohl mathematische als auch inhaltliche Einsichten in die grundlegenden Funktionsweisen von ML.

      Machine Learning
    • Elisabeth Kraus zeichnet das eindrucksvolle Portrait einer der einflussreichsten jüdischen Familien des Kaiserreiches und der Weimarer Republik. Das Buch leistet einen zentralen Beitrag zur Verlags- und Mediengeschichte und bietet einen pointierten Blick auf Kultur-, Wirtschafts- und Wissenschaftsgeschichte sowie das Sozialverhalten des jüdischen Bürgertums jener Zeit. Rudolf Mosse war die zentrale Figur der Berliner Verlagsszene und stieg vom Annoncen-Akquisiteur zum Pressezar auf. Unter seinen Brüdern waren fünf Multimillionäre, die zu den reichsten Männern Preußens zählten. Die Erfolgsgeschichte der Familie setzte sich über Generationen fort, auch nach der Emigration. Zu ihr gehörten bedeutende Persönlichkeiten wie der Maler Martin Bloch und der Biochemiker Konrad Bloch. Das Berliner Mosse-Zentrum erinnert an die große Vergangenheit der Familie. Kraus verfolgt die Familiengeschichte über vier Generationen und zeigt den Aufstieg einer kinderreichen Arztfamilie aus Posen zu einem Stützpfeiler des jüdisch-bürgerlichen Sozialmilieus in Berlin. Sie schildert Familientraditionen, gesellschaftliches und politisches Engagement sowie den Aufbau von Geschäfts- und Familienbeziehungen. Anhand zahlreicher Quellen wird Rudolf Mosses Netzwerk zu linksliberalen Intellektuellen und seine Ideen zur Werbung beleuchtet. Die Politik der Banken in den Jahren 1932/33 führte schließlich zum Ende des Verlagsimperiums. Kraus bietet ein vielschichti

      Die Familie Mosse