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Werner Michler

    Das Tier als Medium und Obsession
    Darwinismus und Literatur
    Lies keine Oden, lies die Fahrpläne?
    Wirtschafts- und Sozialprozesse
    Schreibguide für VWA und Diplomarbeit
    • Wirtschafts- und Sozialprozesse

      Berufe der Lagerlogistik: Arbeitsheft

      • 132 Seiten
      • 5 Lesestunden

      unterstützt über handlungsorientierte Situationsaufgaben eine aktive Auseinandersetzung mit den gebotenen Lerninhalten bietet Aufgabenstellungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade deckt alle prüfungsrelevanten Themen ab mit Formularen, Vordrucken und Materialien aus der Praxis auch zur Prüfungsvorbereitung geeignet

      Wirtschafts- und Sozialprozesse
    • In den 1860er Jahren entsteht im fortschrittlichen „Darwinismus“ eine Einheit von wissenschafts-, gesellschafts- und kulturpolitischen Interessen; vor dem Hintergrund dieser Einheitswissenschaft treten Naturwissenschaft und Literatur in eine enge Wechselbeziehung. Stellvertretend dafür werden Leopold v. Sacher-Masochs Novelle Venus im Pelz sowie die Werke Minna Kautzkys und ihres Sohnes Karl Kautsky vorgestellt; anhand von zwei zentralen Texten der Literatur der Wiener Moderne, Ludwig von Andrians Der Garten der Erkenntnis und Richard Beer-Hofmanns Der Tod Georgs wird die literarische Verarbeitung des damals gängigen Degenerationsdiskurses gezeigt, während Peter Altenbergs Skizzenreihe Ashantee evolutionistische Motive aus der zeitgenössischen Anthropologie benutzt. An den Schriften der nahezu vergessenen Autorin Marie Eugenie delle Grazie und von Bertha von Suttner wird schließlich das Überleben des optimistischen Darwinismus in den bürgerlich-„radikalen“ Bewegungen der Jahrhundertwende beschrieben.

      Darwinismus und Literatur
    • Das Tier als Medium und Obsession

      Zur Politik des Wissens von Mensch und Tier um 1900

      • 318 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Um 1900 gerät das Mensch-Tier-Verhältnis in den Sog evolutionistischer, esoterischer und poetischer Diskurse. Ideologien und Mythen, die das Differenzschema von Mensch und Tier angreifen, formieren sich im Grenzbereich menschlichen und nichtmenschlichen Lebens. Das Tier als Medium und Obsession beleuchtet literarische und theoretische Interventionen, die affirmativ auf die evolutionsbiologisch begründete Nähe zum Animalischen reagieren. Fragen sozialgeschichtlicher und psychohistorischer Natur drängen sich auf: Ist die intensive Auseinandersetzung mit Tieren der Wunsch, das Amorphe zu inkorporieren? Reagiert die Sehnsucht nach All-Einheit mit dem Organischen auf Entfremdung in der Moderne? Wie verhält sich die obsessive Hinwendung zur tierischen Welt zur Hybris, die Schranken des Menschendaseins transzendieren will? Zudem wird die Verbindung von Tierliebe und politischer Krisenstimmung thematisiert, insbesondere im Kontext der Animal Studies. Der Sammelband zielt auf eine literaturwissenschaftliche Annäherung an die bizarren Erscheinungsformen, in denen Menschliches und Nicht-Menschliches sich überkreuzen. Untersucht werden Sprachformen und Diskurse, die Vorstellungen von Tiersein und Menschsein konstituieren oder auflösen. Auch das Unheimliche und Abgründige am Haus- und Dressurtier wird betrachtet. Die Beiträge zeigen, wie Mensch-Tier-Beziehungen um 1900 zwischen Liebe und Grausamkeit, Bio-Utopien und sozialer Krisenstimmung

      Das Tier als Medium und Obsession