Bookbot

Cornelie Kister

    Schicke neue Welt
    Mütter, euer Feind ist weiblich!
    Knochenraub am Orinoko
    Henri und der Fluch der Zeitmaschine
    Südwand
    Sehnsucht nach Bullerbü
    • Max lebt in der Gameboy-Welt von Pokémon, während Nele täglich zu einem anderen Kurs gefahren wird und Theresa auch sonntags lernen muss. In einer Zeit, in der es Kindern scheinbar so gut geht wie nie und Eltern alles für ihre Wunschkinder tun, fehlt es dennoch am Wesentlichen: an der Kindheit selbst. Die Welt ist hektischer und lauter als die Idylle von Bullerbü, und Erwachsene klagen darüber, dass Kinder nur vor Fernsehern und Computern sitzen. Kindheit wird zum Crashkurs für das spätere Leben, geprägt von Leistung und Ehrgeiz, während Freiheit und Gelassenheit in den Hintergrund gedrängt werden. Das Kinderparadies von einst scheint verloren. Der besondere Charme der Bullerbü-Welt liegt darin, dass Erwachsene keine Rolle spielen und Kinder in der Lage sind, selbstständig zu spielen, Abenteuer zu erleben und sich Herausforderungen zu stellen. Cornelie Kister untersucht in ihrem aufrüttelnden Buch, wie Kindheit auch heute möglich sein kann – außerhalb von eingezäunten Spielplätzen, in gesunder Distanz zu Medien und Konsum. Es geht darum, die spielerische Kreativität und den Drang nach abenteuerlichen Erlebnissen der Kinder zu fördern, anstatt sie nur zu beschäftigen oder zu bespaßen.

      Sehnsucht nach Bullerbü
      3,0
    • „Geheimnis am Matterhorn – Teilnehmer gesucht!“ Als Jonas, begeisterter Freeclimber und Bergsteiger, diese Worte im Internet liest, ist der Vierzehnjährige wild entschlossen, an der Bergtour teilzunehmen – natürlich mit seinem Freund Finn im Schlepptau. Schon vor einem Jahr ist Jonas auf eine mysteriöse Spur gestoßen, die die tragische Geschichte der Erstbesteigung des Matterhorns in einem neuen Licht erscheinen lässt. Dass er sich damit jedoch neben höchst gefährlichen Klettertouren auf ein waghalsiges Abenteuer einlässt und in den Abgrund eines lang gehüteten Geheimnisses gerät, ist ihm nicht klar.

      Südwand
    • Eine geheimnisvolle Botschaft, ein Fremder auf dem Dachboden der Schule und ein Auftrag, der so gefährlich klingt, dass Henri nicht weiß, ob er mutig genug dafür ist - so beginnt das größte Abenteuer seines Lebens: mit Hilfe einer Zeitmaschine heftet sich Henri an die Fersen von Alexander von Humboldt und seines Gefährten Aimé Bonpland. Er begleitet sie auf ihrer legendären Reise am Orinoko zu den Höhlen von Ataruipe.

      Henri und der Fluch der Zeitmaschine
    • Die Pizarro befindet sich auf hoher See, als ein blinder Passagier entdeckt wird: der elfjährige Pedro. Zum Glück stellt Alexander von Humboldt, der den Verlauf des Orinoko erforschen will, ihn als Gehilfen ein. Noch ahnt Pedro nicht, wie sehr der Forscher bald seine Hilfe brauchen wird. Denn Humboldts großes Ziel ist die Knochenhöhle von Ataruipe, eine heilige Totenstätte der Indianer. Als er eines der heiligen Skelette stiehlt, zieht er den Fluch der Indianer auf sich.

      Knochenraub am Orinoko
    • Flaneure, Musen, Bohemiens

      Literatenleben in Berlin

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Nicht nur Paris war die große und reiche Quelle der Kunst und Kultur des 20. Jahrhunderts. Auch Berlin, die Stadt, die um die Jahrhundertwende als die modernste Metropole Europas galt, wobei märkische Sandböden in windiger Eile in prachtvolle Straßenfluchten verwandelt wurden, gebar einige der größten und einflußreichsten Dichter und Denker unserer Zeit. Das Berlin der 20er Jahre war ein wahres Eldorado und avancierte zu einem Zentrum der Künste, in dem sich Expressionismus, Dadaismus und die Neue Sachlichkeit Gehör verschafften. Besonders der Film veränderte die Metropole. Filmpaläste wie das Marmorhaus und der Gloriapalast entstanden rund um die Gedächtniskirche. Gegenüber im Romanischen Café trafen sich Künstler wie Else Lasker-Schüler, Herwarth Walden oder Gottfried Benn. Else, die dem konventionellen Leben den Rücken gekehrt hatte und mit ihrem Sohn in einer Kellerwohnung für 75 Pf pro Monat lebte, fiel auf in ihrem exzentrischen Aufzug und den Glöckchen an Händen und Füßen. Sie war eine anerkannte Größe unter der Berliner Künstlerbohème und brachte ihren um viele Jahre jüngeren Geliebten Gottfried in die richtigen Kreise. Alle ließen sie hin und wieder anschreiben im Café des Westens auf dem Kurfürstendamm, das oft als Café Größenwahn bezeichnet wurde. Auch Ernst Rowohlt, ein Verleger aus Passion, verkehrte hier immer auf der Suche nach neuen Talenten. Ohne Rowohlt hätte es Jahrhundertdichter wie Hans Fallada, Sinclair Lewis oder Robert Musil vielleicht nie gegeben. E. T. A. Hoffmanns Meile war der Gendarmenmarkt, an dem er seine Wohnung hatte, während der Wein im berühmten Lokal Luther & Wegner seine Phantasie anregte. Für Erich Kästner galten die Berliner Jahre als seine produktivsten und erfolgreichsten im Leben. Der Rausschmiß bei der Neuen Leipziger Zeitung wegen eines erotischen Gedichts und der darauf folgende Umzug nach Berlin erwies sich somit als ein "Fußtritt Fortunas". Doch auch wenn es die Friedrichshagener Dichterkolonie schon lange nicht mehr gibt und Joseph Roth, Kurt Tucholsky und Bertold Brecht inzwischen dahingegangen sind, Berlin bleibt weiter eine Stadt, die Dichter und Schriftsteller anzieht und inspiriert, und so zeichnen die Autorinnen das Leben der Nachkriegskünstler Henry Ries und Leonie Ossowski in kleinen Bildern nach, bis sie die Spur zu Künstlern der Gegenwart führt, zu Roberto Giardina, dem Berlin wie eine Diva erscheint, die man zwar nicht lieben kann, die einen aber fesselt und fasziniert und zu Kerstin Hensel, der Schriftstellerin, für die Berlin die einzige Stadt ist, in der sie arbeiten kann. --Daphne von Unruh

      Flaneure, Musen, Bohemiens