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Werner Michael Blumenthal

    Warum Japan keine Juden verfolgte
    Die unsichtbare Mauer
    In achtzig Jahren um die Welt
    • In achtzig Jahren um die Welt

      • 569 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Blumenthal, zu dessen Vorfahren Rahel Varnhagen und Giacomo Meyerbeer zählen, schildert eindringlich seine Jugend im Berlin der Nazi-Jahre und die dramatische Flucht in letzter Minute aus Hitler-Deutschland ins japanisch besetzte Shanghai. Dort erlebt er eine Zeit voller Entbehrungen und wird nach dem Ausbruch des Pazifikkrieges von den Japanern interniert. 1947 emigriert er nach Kalifornien. Ob als Professor für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsmanager, Präsidentenberater oder Finanzminister? immer war Blumenthal ganz nah am Zeitgeschehen. So entfaltet sein Buch über das Persönlich-Anekdotische hinaus ein Panorama des 20. Jahrhunderts. Den Ausklang bildet die Rückkehr nach Berlin, in die Stadt der Kindheit und Jugend, aber auch der barbarischen Judenverfolgung. Mit der Souveränität des weltgewandten Elder Statesman bescheinigt Blumenthal dem heutigen Deutschland, seine dunkle Vergangenheit endgültig hinter sich gelassen und eine moderne, weltoffene Gesellschaft geschaffen zu haben.

      In achtzig Jahren um die Welt
      5,0
    • 300 Jahre Geschichte des deutschen Judentums in Einzelschicksalen: Michael Blumenthal, Direktor des Jüdischen Museums in Berlin, beschreibt anhand von sieben Schicksalswegen seiner Ahnen, wie sich die Juden auf deutschem Boden säkularisierten. Von Jost Liebmann, dem Hofjuwelier des Großen Kurfürsten, über Rahel Varnhagen von Ense und Giacomo Meyerbeer bis zu sich selbst zeigt er, wie sie trotz des dauernden Kampfes gegen Ausgrenzung und Demütigung durch Anpassung und gesellschaftlichen Erfolg Zugang zu ihrer Wahlheimat fanden.

      Die unsichtbare Mauer
      3,8
    • Warum Japan keine Juden verfolgte

      Die Judenpolitik des Kaiserreiches Japan während der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945)

      • 195 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Shanghai, Dezember 1938: Der erste Flüchtlingsstrom europäischer Juden erreichte nach den Schrecken der Reichskristallnacht und strapaziösem Exodus die chinesische Metropole, den weltweit einzigen Ort, der vor den Verfolgungen des Naziterrors Schutz und Sicherheit bot. Tausende von Judenflüchtlingen folgten in den Jahren darauf. Japan, damals Verbündeter des Hitlerregimes, lag seit Juli 1937 mit China im Krieg. Kaiserliche Armee und Marine hielten die Ostküste des chinesischen Riesenreiches mit Shanghai als militärischem Zentrum besetzt. Die deutsche Nazi-Führung erwartete vom fernöstlichen Paktpartner gleichermaßen Verfolgung und Liquidierung der Juden – der Einfluss der Gestapo reichte bis nach Tokyo und Shanghai. Doch Japan widersetzte sich. Warum das fernöstliche Kaiserreich in seiner ambivalenten Judenhaltung sich unerwartet mit dem Judenproblem konfrontiert sah, schließlich aber eine eigene Judenpolitik entwickelte und keine Juden verfolgte – darauf gibt dieses Buch Antwort.

      Warum Japan keine Juden verfolgte