Drei sehr unterschiedliche Schwestern halten mit aller Kraft den Schein einer heilen Familie aufrecht, nachdem die Eltern hoffnungslos versagt haben. Mit dieser tragikomischen Familiengeschichte um ein faszinierendes und bedrückendes Geheimnis wurde Barbara Gowdy international bekannt. „Ein beeindruckendes Buch“ DIE WELTWOCHE
Barbara Gowdy Bücher
Barbara Gowdy ist die Autorin von sieben gefeierten Büchern, die für ihren einzigartigen Stil und ihre frische Herangehensweise an das Geschichtenerzählen gelobt werden. Ihre Werke werden für ihre tiefen Einblicke in die menschliche Psyche und die Welt um uns herum geschätzt. Gowdy gilt als großartige literarische Realistin, die sich konsequent geweigert hat, abgenutzte Techniken und Erzählmethoden zu verwenden. Sie ist eine wundersame Schriftstellerin, deren unverwechselbare Stimme die Leser fesselt.






Seltsam wie die Liebe
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
Lakonische, präzise und zärtliche Erzählungen von ungewöhnlichen und faszinierenden Menschen, die von Geburt an anders sind, Berichte aus einer Welt, die trotz ihrer scheinbaren Fremdheit doch seltsam vertraut ist. Die dunkle Schönheit dieser Geschichten trifft mitten ins Herz. Mit diesem Buch gelang Barbara Gowdy in England der Durchbruch. „Das grenzt an literarische Hexerei.“ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Ein Gewitter nach dem anderen zieht sich in diesem heißen Sommer am Himmel zusammen und immer, wenn es ausbricht, verliert Rose Bowan das Bewusstsein und hat intensive, vollkommen realistische Träume, in denen sie im Körper einer anderen Frau ist. Sind das nur Träume? Oder »bewohnt« sie tatsächlich eine Fremde? Was geschieht ihr? So verstört wie fasziniert fängt sie an zu recherchieren, verlässt den Kokon des kleinen Programmkinos ihrer Familie und taucht in das aufgewühlte Leben von jemandem ein, der ganz anders ist als sie. Gleichzeitig erkrankt ihre Mutter an Demenz und fängt an – zum ersten Mal seit Jahrzehnten –, über eine andere gespenstische Präsenz zu sprechen: über Roses kleine Schwester. In Kleine Schwester erkundet Barbara Gowdy die erstaunliche Macht der Empathie, die Frage, wo wir aufhören und die anderen anfangen, und erzählt mit großer Eindringlichkeit von den tiefen familiären Bindungen, die uns prägen – ob wir wollen oder nicht.
Hilflos
- 386 Seiten
- 14 Lesestunden
Die neunjährige Rachel, ein auffallend schönes und aufgewecktes Mädchen, weiß, dass ihre Mutter in ständiger Sorge um sie ist. Und so erzählt sie nichts von dem Mann, der in einem weißen Lieferwagen vor ihrem Haus parkt, der gleiche, den sie schon vor ihrer Schule bemerkt hat. Was nun folgt, ist die atemberaubende, mit großer Spannung erzählte Geschichte einer dramatischen Entführung. Und doch ist es ein Roman über die Liebe, über ein Kind, das mutig und voller Kraft die Welt der Erwachsenen durchschaut. Für alle Leserinnen von Siri Hustvedt und Doris Lessing
Mister Sandman
- 318 Seiten
- 12 Lesestunden
Seit der Geburt der bildschönen Joan ist für die Familie Canary nichts mehr so, wie es vorher war. Joan verwirrt ihre Umwelt: Mit fünf Jahren spielt sie die Goldberg-Variationen, ohne je Klavierunterricht gehabt zu haben, aber sie spricht nicht und verträgt auch kein Tageslicht. Die Ärzte sind skeptisch, doch ihre Familie fasst tiefes Vertrauen zu diesem wundersamen Kind. 'Das Raffinierte an dieser Erzählerin ist ihr moralisches Understatement. Ein großes Talent.' Frankfurter Rundschau 'Eine leidenschaftliche Autorin, die dem Leser unerschöpfliche Möglichkeiten eröffnet, sich selbst zu verstehen. Ein Leseabenteuer mit Suchteffekt.' NDR 1
Eine berührende Liebesgeschichte, sie erzählt von Verlust und Erinnerung mit einer Intensität, die bei den Lesern die Freude und den Schmerz eigener Erfahrungen wieder aufleben lässt
Jahrelang sind die junge Elefantenkuh »Matsch« und ihre Familie in den Sümpfen und Savannen Ostafrikas umhergestreift. Jetzt wird das Gebiet von einer Dürre heimgesucht, und auf ihren Wanderungen finden sie immer häufiger die verstümmelten Körper von verwandten Familien, niedergeschossen von Elfenbeinjägern. Auf nichts – nicht auf das einst vertraute Terrain, nicht auf die uralten Rhythmen des Lebens – ist mehr Verlass. Nur eine einzige vage Hoffnung gibt es: den magischen weißen Knochen, dessen Legende an den Wasserlöchern erzählt wird, der die Elefanten zu einem sicheren Ort weisen wird. Und so machen sie sich auf die Suche. Mit außerordentlicher Empathie erschafft Barbara Gowdy in diesem Roman, der vollkommen aus der Perspektive afrikanischer Elefanten erzählt ist, eine ganz eigene Welt – in der sich die unsere auf seltsame Weise spiegelt.
