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Kenn Harper

    Kenn Harper ist ein kanadischer Historiker, dessen Werk sich mit dem reichen Leben in der Arktis befasst. Seine Schriften erzählen auf eindringliche Weise von den oft tragischen Erfahrungen der Inughuit und ihren Begegnungen mit der Außenwelt. Durch akribische Recherche und ein tiefes Verständnis der Inuit-Kultur bietet Harper den Lesern eine einzigartige und aufschlussreiche Perspektive auf die menschliche Geschichte des hohen Nordens.

    In Those Days: Shamans, Spirits, and Faith in the Inuit North
    Minik - der Eskimo von New York
    Die Seele meines Vaters
    • Exploring the interplay between Inuit and Christian beliefs, this volume delves into their coexistence and conflicts during the nineteenth and twentieth centuries. It presents a rich tapestry of narratives that highlight the cultural and spiritual dynamics at play, revealing how these two distinct worldviews influenced each other amidst changing social landscapes.

      In Those Days: Shamans, Spirits, and Faith in the Inuit North2020
      4,0
    • Die Seele meines Vaters

      • 415 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Eine fesselnde Biografie des Eskimo-Jungen, der von dem Entdecker Robert Peary in die USA gebracht wurde, rekonstruiert die zwölf qualvollen Jahre, die der kleine Minik als Fremder in New York City verbrachte, eine Erfahrung, die mit der Entdeckung gipfelt, dass der Körper seines Vaters im Naturkundemuseum ausgestellt ist.

      Die Seele meines Vaters2001
      3,8
    • Im August 1897 kehrt der amerikanische Polarforscher Robert Peary von einer Expedition nach Nordgrönland zurück und bringt sechs Eskimos mit, die vom American Museum of Natural History als Forschungs- und Präsentationsobjekte angefordert wurden. Im Museum sind die Polareskimos der wissenschaftlichen Neugier und dem Sensationsdrang der Besucher ausgeliefert. Kurz nach ihrer Ankunft erkranken alle schwer, und nur das jüngste Mitglied, Minik, überlebt als Waisenkind in der Großstadt. Zerrissen zwischen zwei Kulturen, sucht er nach seiner Identität und der verlorenen Kultur seines Volkes. Die ehrgeizigen Wissenschaftler um ihn herum bieten ihm keine Hilfe, sondern betrügen ihn um die Gebeine seines verstorbenen Vaters. Miniks lange Odyssee beginnt. Kenn Harper enthüllt die wahre Lebensgeschichte von Minik Wallace, um die viele Legenden entstanden sind. Seine umfangreichen Recherchen in Archiven in Kopenhagen, Washington, New York und Philadelphia sowie Besuche in Cobleskill, Lawyersville und Pittsburg führten ihn auf die richtige Spur. Nach der Veröffentlichung von Harpers Dokumentation in den 80er Jahren sah sich das American Museum of Natural History schließlich veranlasst, die Gebeine der vor rund 100 Jahren in New York verstorbenen Eskimos nach Grönland zu überführen, wo sie 1993 ihre letzte Ruhestätte fanden.

      Minik - der Eskimo von New York1999