Konfuzius, der ein halbes Jahrhundert v. Chr. lebte und wirkte, war einer der herausragenden Denker Chinas. Wie Sokrates hat Konfuzius keine Zeile hinterlassen, aber in den nach seinem Tod aufgezeichneten "Gesprächen" ist seine Lehre klar und deutlich überliefert. Im Gegensatz zum Daoismus, der Weltflucht empfiehlt, propagiert der Konfuzianismus Lebensbejahung. Nur wer sich selbst bescheidet, erlangt menschliche Würde. Erst wenn die Guten herrschen, kehrt (wieder) Ordnung auf der Welt ein. Ethik und Politik bestimmen besonders stark das Denken des Konfuzius, dessen Wirkung auf das Leben in China bis heute anhält.
Konfucius Bücher
Dieser Autor erforscht tiefgreifende ethische und philosophische Fragen mit Schwerpunkt auf moralischer Entwicklung und sozialer Harmonie. Seine Schriften zeichnen sich durch Weisheit und praktische Lebensführung aus. Die Arbeit konzentriert sich auf Regierungsführung, Familie und persönliche Integrität. Er bleibt eine einflussreiche Figur des ethischen Denkens.







Kungfutse gilt seit Jahrtausenden als Vater der chinesischen Kultur und als Vertreter des klassischen chinesischen Geistes. Seine ganz auf Erfahrung begründete Weisheit hat die Lehre vom Staat, von der Gesellschaft und dem Einzelnen auf den alten Überlieferungen wieder aufgebaut. Seine Gespräche geben die von seinen Schülern gesammelten Aussprüche des Meisters wieder. Ihre Kenntnis ist unerlässlich für jeden, der sich mit der Geschichte und Kultur Chinas ohne deren Kenntnis auch das moderne China nicht wahrhaft begriffen werden kann beschäftigen will. Die Gespräche sind darüber hinaus ein einzigartiges Lehrbuch einer auf Vernunft und die Natur des Menschen gegründeten Sittlichkeit.
'Weisheit macht frei von Zweifeln, Sittlichkeit macht frei von Leid, Entschlossenheit macht frei von Furcht.' Die 'Gespräche' des Konfuzius (551-479 v. Chr.), das Lunyü, sind sicherlich das Buch der konfuzianischen Tradition Chinas, das den größten Einfluss auf die Bildungselite des traditionellen Asien ausgeübt hat. Sie lehren, dass der Mensch im rechten Verhalten die Harmonie mit der ewigen Weltordnung erreichen kann. Dieses Verhalten besteht in der Treue gegen sich und andere, in Selbstlosigkeit, Menschlichkeit, Rechtschaffenheit, Schicklichkeit, Weisheit und Aufrichtigkeit. Mit einem Nachwort von Hans van Ess.
über zweieinhalb Jahrtausende sind vergangen, seit Konfuzius (551–479 v. Chr.) lebte und wirkte, dennoch sind seine Gedanken auch heute noch lebendig und überraschen durch ihre Wirklichkeitsnähe und Lebensklugheit. Das philosophische Interesse des Konfuzius gilt den menschlichen und sozialen Beziehungen – seine Lehre kennt keine Fragen der Metaphysik, es ist eine ganz diesseitige Lebensweisheit, in deren Zentrum die Bildbarkeit des Menschen, seine Fähigkeit zur Harmonie und Kritik stehen. Erst das Wissen und die Lernfähigkeit machen den Menschen zu einem vollkommenen und freien, der sich nicht »als Werkzeug mißbrauchen läßt«.
Das Buch "Zhongyong" bietet Antworten auf die Frage nach einem sinnvollen Leben durch Balance mit sich und der Welt. Es vermittelt Werte der "Goldenen Regel" für ein tugendhaftes Leben. Ferdinand und Uta Fellmann erläutern den historischen Kontext und die Aktualität des Textes, ergänzt durch Kalligraphien von Hong Yu.
Gespräche
(Lun-yu). Jubiläumsausgabe
Die Gespräche des Konfuzius – Zitate des Meisters, die von seinen Schülern gesammelt und herausgegeben wurden – sind für die chinesische Kulturgeschichte bis heute von ungeheurer Bedeutung. In den Aussprüchen werden ethische Normen, Verhaltensmuster und Richtlinien für das Regieren und die Lebensführung vermittelt. In Europa sind sie seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Der Leipziger Sinologe Ralf Moritz hat sie für die Universal-Bibliothek vollständig neu übersetzt.



