Vor dem Enkeltrick wird gewarnt. Aber eine Mail von der Urenkelin aus der Zukunft! Da hat sich doch jemand einen Spaß erlaubt! Oder doch nicht? Der Urgroßvater kann nicht widerstehen und öffnet die Nachricht: „Hallo, ich heiße Filipa und werde demnächst 14 Jahre alt…“ Spontan entwickelt sich ein lebhafter, berührender Dialog zwischen den Generationen. Finnland als neues Italien? Waterworld Hamburg? Große Siedlungen in der Antarktis? Filipa meldet sich aus verschiedenen Lebensaltern. Was erfährt der Urgroßvater von ihr? Was erwartet die Urenkelin von ihm – von uns? Und lässt sich der Tsunami, der sich am Horizont aufbaut, noch verhindern? Zwischen erlebter Gegenwart und vorweggenommener Realität, allgegenwärtiger künstlicher Intelligenz und Aufbruch zum Mars - „Wovon träumst du, Filipa?“ ist ein sehr persönlicher Beitrag zur aktuellen Debatte über Technologie, Umwelt und Gesellschaft.
Frank Quilitzsch Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Alter, du wirst abgehängt
Die besten Kolumnen
Ein Krokodil in der Unstrut beherrscht wochenlang die Thüringer Schlagzeilen. Frank Quilitzsch legt sich amüsiert auf die Lauer. Lieber noch schnappt er selber – nach Skandalösem, Skurrilem und auch ganz Gewöhnlichem, das ihm als Zeitungskolumnist tagtäglich begegnet: Ist der Virologe allmächtig, weil er am Coronavirus forscht? Macht das Homeoffice asozial? Steuern wir vollmundig in eine Katastrophe? Und lernt man mit über 60 noch etwas von der jungen Generation? Wer Kopfrechnen kann, Kuczynskis Kultbuch „Dialog mit meinem Urenkel“ kennt und Auto mit Kassettenlaufwerk gefahren ist, den wirft so leicht nichts mehr aus der Bahn. Dennoch nimmt sich der Autor die Mahnung seiner jüngsten Ziehtochter zu Herzen: „Alter, du wirst abgehängt!“
Wilhelm, wie sieht der Wald wieder aus?
Ein Jahr unterwegs mit Thüringer Förstern und Baumforschern
„Wilhelm, wie sieht der Wald wieder aus!“ – Diesen Satz hört Forstamtsleiter Bernd Wilhelm immer häufiger. Wir kennen die Schlagzeilen, doch wie berechtigt sind die Sorgen? Frank Quilitzsch will es genau wissen und streift ein Jahr lang mit Thüringer Förstern und Baumforschern durch die Reviere. Er trifft die Zapfenpflücker in der Samendarre, geht mit Hatz auf die Jagd und verbringt Tage und Nächte im Nationalpark Hainich. Der Besuch im Friedwald stellt unausweichliche Fragen und bei Oberhof geben alte Fichtendamen Auskunft über ihr Überleben. Ein 90-jähriger Landwirt lädt zur Spritztour ein und erzählt die Geschichte seines Familienwaldes. Klimaexperten, Ranger und die Umweltministerin – was fordern sie im Umgang mit der Natur? Der Autor schrieb das Kultbuch „Dinge, die wir vermissen werden“. Müssen die Thüringer Wälder eines Tages in die Sammlung mit aufgenommen werden?
Beatlefrisur, Miniradio und Pappfahrkarte: Man feierte im Partykeller, pflegte Brieffreundschaften und rührte im Fotolabor den Entwickler an. Der Autor, der als Kind seinen täglichen Löffel Lebertran verweigerte, erinnert in heiter-ironischen Geschichten an so manch Kurioses, was einst unseren Alltag prägte. Noch einmal erscheinen die Milchkanne und die Handgelenktasche, die Musicbox, die Tanzkarte und die langsame Runde im warmen Licht der Glühbirne. Das Buch basiert auf der Kolumne „Rote Liste“ der Thüringischen Landeszeitung und ergänzt Frank Quilitzschs 2006 erschienenes „Sammelsurium der Dinge, die wir vermissen“. Der Deutsche Karikaturen-Preisträger Nel zeichnete dazu Vignetten von ganz eigenem Witz und Charme.
Weißt du noch?
Ein Sammelsurium der Dinge, die wir vermissen
Von Schallplatte bis Großfamilie Vieles von dem, was bis vor wenigen Jahren noch zu unserem Alltag gehörte und womit wir liebevolle Erinnerungen verbinden, ist nun auf dem Rückzug: der handgeschriebene Liebesbrief, die Telefonzelle, der echte Kerl, der heimliche Blick durchs Schlüsselloch. Eine humorvolle und charmante Sammlung jener vom Vergessen bedrohten Dinge, die wir vermissen. „Ein Meister des literarischen Feuilletons.“ Landolf Scherzer „Kurze, humorvoll-unterhaltsame Texte, die Momente des Erinnerns bringen.“ Freie Presse
Dinge, die wir vermissen werden
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Ein vergnügliches Kompendium über Dinge, die auch Sie vermissen werden: Teppichklopfer, Schreibmaschine, Schallplatte, Stiefelknecht und Paternoster.§Was ein Computer oder ein Euro ist, lernen die Kinder heute in der Schule. Aber könnten sie auch ein Einweckglas öffnen oder das Farbband einer Schreibmaschine wechseln?§Frank Quilitzsch erinnert sich liebevoll an jene Dinge, die noch vor zehn, zwanzig Jahren unseren Alltag mitbestimmt haben und sich heute als geschichts- und geschichten-trächtiges Material erweisen.