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Holden Härtl

    Mediating between concepts and grammar
    Interfaces of morphology
    Cause und Change
    Implizite Informationen
    • Implizite Informationen

      Sprachliche Ökonomie und interpretative Komplexität bei Verben

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Welche Bedingungen liegen vor, wenn sprachliche Informationen auf der linguistischen Oberfläche unrealisiert bleiben, aber dennoch verstanden werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer interdisziplinären Arbeit, die die Grenze zwischen expliziter und impliziter Realisierung sprachlicher Informationen untersucht. Der Autor analysiert ein breites Spektrum an Verbkomplexen und deren grammatische, lexikalisch-semantische und konzeptuelle Eigenschaften im Kontext der Implizitlassung. Zunächst wird der Status nicht realisierter Ereignispartizipanten anhand von Antikausativa, Partikelverben, (unergativen) intransitivierten Verben und Middle-Konstruktionen untersucht. Ergänzend erfolgt eine Analyse impliziter Ereignisse bei psychischen Verben und typenverschobenen Verbkomplexen. Neue empirische Verfahren werden entwickelt, um die strukturellen Eigenschaften der Ausdrücke zu erfassen, etwa in Bezug auf Modifikationsoptionen oder Diskursverhalten. Psycholinguistische Daten, unter anderem aus Reaktionszeitstudien, liefern Erkenntnisse über die kognitive Aktivierung verschiedener Informationstypen. Das Wechselspiel zwischen Inferenzaufwand und Strukturdichte wird als Ausdruck einer grammatischen Kosten-Nutzen-Rechnung modelliert, was eine verbesserte Vorhersage der Implizitlassung sprachlicher Informationen aus systemischer Sicht ermöglicht.

      Implizite Informationen
    • Cause und Change

      Thematische Relationen und Ereignisstrukturen in Konzeptualisierung und Grammatikalisierung

      Die Reihe publiziert Originalarbeiten zur Beschreibung und theoretischen Analyse der Struktur natürlicher Sprachen. Schwerpunkt sind die Prinzipien und Regeln der grammatischen und lexikalischen Kenntnis sowohl unter einzelsprachlichen wie unter sprachvergleichenden Gesichtspunkten. Abgedeckt werden alle systematischen Bereiche der Sprachwissenschaft, insbesondere Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik, unter Einbeziehung von Aspekten des Spracherwerbs, des Sprachwandels, der Sprachverwendung und der phonetischen und neuronalen Realisierung.

      Cause und Change
    • Interfaces of morphology

      • 334 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Das morphologische System ist eine zentrale Komponente der menschlichen Sprachfähigkeit und organisiert strukturbildende Operationen, die eng mit lexikalischer Produktivität verknüpft sind. Die Wortbildung spielt dabei eine entscheidende Rolle, da sie neue sprachliche Konzepte erzeugt und speichert. Ein zentraler Diskussionspunkt ist der Status der Morphologie innerhalb der Grammatik, insbesondere die Frage nach der Autonomie morphologischer Prozesse und ob Wortbildungsmechanismen mit syntaktischen oder semantisch-konzeptuellen Ebenen verknüpft sind. Ist es sinnvoll, ein separates morphologisches System zu postulieren, wenn viele als morphologisch betrachtete Mechanismen systematisch Entsprechungen in anderen Sprachkomponenten wie Syntax oder Phonologie aufweisen? Der vorliegende Band adressiert diese Fragen und schließt eine Forschungslücke, indem er unterschiedliche Untersuchungen zu morphologischen Bereichen zusammenführt. Im Fokus stehen die Wechselbeziehungen zwischen grammatikalischen und nicht-sprachlichen Informationen sowie die Bildung und Modifikation von Wörtern und lexikalischen Einheiten. Aus einem breiten disziplinären Spektrum werden morpho-syntaktische, semantische, phonologische und textliche Aspekte beleuchtet, um zur Erforschung der Grundlagen lexikalischer Kreativität und Flexibilität aus verschiedenen Perspektiven beizutragen.

      Interfaces of morphology
    • Researchers with backgrounds in theoretical linguistics, computational linguistics, psycholinguistics, and psychology have contributed to the interdisciplinary discussion of the interface between conceptual representations and linguistic structures. This book fills a critical gap in cognitive science. The study implements the objective of determining the impact that adjoining non-linguistic cognitive systems have on linguistic encoding, the mapping between representations, and the requirements of language processing. In this setting event conceptualization and verbalization is treated as one central phenomenon from the different interdisciplinary viewpoints. Theoretical analyses are confronted with psycholinguistic findings about the processing of event representations. Further empirical issues like the influence of visual perception on speech become apparent since we are primarily concerned with the overall architecture of the language processing system as an integral part of the cognitive endowment. Here, the lexicon is recognized as a mediator between linguistic and non-linguistic, semantic and syntactic components. The volume constitutes a major contribution to knowledge in the field and will be of value to an interdisciplinary audience.

      Mediating between concepts and grammar