Julia Reuter Reihenfolge der Bücher





- 2023
- 2020
Vom Arbeiterkind zur Professur
Sozialer Aufstieg in der Wissenschaft. Autobiographische Notizen und soziobiographische Analysen
Noch immer gibt es große Hürden für einen Bildungsaufstieg - nach wie vor stammt nur eine Minderheit der Professor*innen aus der Arbeiterklasse. Was bedeutet es diesen Aufsteiger*innen, eine Professur erreicht zu haben? Wie erleben sie die Universität und das Versprechen der Chancengleichheit? Und wie haben ihre eigenen Aufstiegserfahrungen sie als Wissenschaftler*innen geprägt? Erstmals äußern sich in diesem Buch Professor*innen unterschiedlicher Fächer zu ihrem >>Klassenübergang<< und zur Verknüpfung von sozialer Herkunft und Wissenschaft. Gerahmt werden die persönlichen Schilderungen durch ausgewählte Beiträge aus der Ungleichheitsforschung, u.a. von Christoph Butterwegge, Michael Hartmann und Andrea Lange-Vester. (Quelle: buchhandel.de)
- 2016
Dinge verraten etwas uber Gesellschaften und ihre Mitglieder. Sie reprasentieren Wissen und Geschichte(n), verdichten Identitatserfahrungen und markieren sowohl Zugehorigkeiten wie auch Abgrenzungen. Dinge weisen uber sich hinaus, sie tragen Bedeutungen in sich, die im Umgang mit ihnen zum Leben erweckt werden. Der Essayband richtet gezielt einen befremdenden Blick auf Artefakte des Alltags, die eher selten Gegenstand kultur- und sozialwissenschaftlicher Reflexion werden, wie etwa Musikinstrumente und -produkte, Nahrungsmittel und Esswerkzeuge, Kleidungsstucke oder Kommunikationsmittel. Diese werden zum Ausgangspunkt genommen, um uber die Personen, die mit ihnen umgehen, ihre Beziehungen zueinander und ihre gesellschaftlichen Vorstellungen, die sie dabei leiten, nachzudenken."
- 2015
Interkulturelle Studien: Schlüsselwerke der Migrationsforschung
- 399 Seiten
- 14 Lesestunden
Der Band umfasst Beiträge, die einen orientierenden Überblick über klassische Schlüsselwerke der Migrationsforschung geben. Die Beiträge erläutern die ideengeschichtliche und theoretische Verortung der Schlüsseltexte, ihre Forschungsperspektive, zentrale empirische Befunde sowie ihre interdisziplinäre Rezeption und aktuellen Bezugsfelder. Der Band ist in zwei Abschnitte unterteilt. Im ersten stehen Pionierstudien der kultur- wie sozialwissenschaftlichen Migrationsforschung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Vordergrund; der zweite Abschnitt behandelt Referenztheorien und -konzepte einer kritischen Migrationsforschung. Der Band ist im Wesentlichen als Einstiegslektüre für Studierende und als Lehrbuch für Dozent_innen konzipiert, die sich mit dem Thema Migration aus wissenschaftlicher Perspektive befassen.
- 2011
Schlüsselwerke der Postcolonial Studies
- 374 Seiten
- 14 Lesestunden
Postkoloniale Studien setzen sich kritisch mit kolonialen Gesellschaftsstrukturen und Repräsentationen von Andersheit bzw. Eigenem auseinander, die sich bis in die Gegenwart fortschreiben. Für das Selbstverständnis der ‚westlichen Gesellschaften‘ so zentrale Unterscheidungen wie Tradition/Moderne, Orient/Okzident, Natur/Kultur, Eigenes/Fremdes etc. stehen dabei zur Disposition. Der Band veranschaulicht die Vielstimmigkeit des postkolonialen Diskurses, indem er einerseits einen orientierenden Überblick über die zentralen Werke und AutorInnen der Postcolonial Studies, wie etwa Edward W. Said, Homi K. Bhabha, Gayatri Chakravorty Spivak, Stuart Hall oder bell hooks, und ihre ideengeschichtlichen Referenzen verschafft. Andererseits wird die Rezeptionsgeschichte postkolonialer Perspektiven in geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen nachgezeichnet: u. a. in Literatur-, Politik-, Medien-, Religionswissenschaft, Ethnologie, Soziologie oder auch Kunstgeschichte. Der Band versteht sich nicht nur als Nachschlagewerk für Studierende und Interessierte; er leistet auch einen eigenen Beitrag zur Theoriebildung.