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Jaime Sáenz

    29. Oktober 1921 – 16. August 1986

    Das Leben und Werk von En Sáenz sind miteinander verknüpft und beleuchten sich gegenseitig. Er wird als rebellischer, alkoholisierter Schriftsteller außerhalb gesellschaftlicher Konventionen erinnert, eine zentrale Figur der bolivianischen Literatur. Sein Werk präsentiert eine originelle und außergewöhnliche Weltanschauung, die spätere Generationen von Künstlern, Musikern, Filmemachern und Videografen in Bolivien und Lateinamerika tiefgreifend beeinflusste. Sein nächtlicher Lebensstil und seine Faszination für das Irrationale und Esoterische, eher als für Politik, prägten seine literarische Einzigartigkeit und widersetzten sich konventionellen Etiketten.

    Felipe Delgado
    Desde lo profundo de la noche
    Der Señor Balboa
    • Felipe Delgado

      • 688 Seiten
      • 25 Lesestunden

      Felipe Delgado è un capolavoro della letteratura boliviana, frutto dell'immaginazione latinoamericana del Novecento. Il romanzo di Jaime Saenz offre una rappresentazione minuziosa e sconcertante di un mondo in cui le normali relazioni tra uomini e cose sono capovolte, e dove il perturbante, come direbbe Freud, è di casa. Si tratta di un'America Latina condensata, un'essenza esplosiva di commedia e tragedia, poesia e ironia, ragione e follia, che svela i conflitti vitali di questo altro mondo. Saenz, il Mago e Maestro di Cerimonie, ci incanta con la sua descrizione di un universo che si svolge a quattromila metri di altitudine nell'Altipiano boliviano, nella remota città di La Paz, dove la luce accecante cela un buio profondo. Qui vive il protagonista, animato dal motto di Cristoforo Colombo: “È necessario navigare, vivere non è necessario”. In questo contesto paradossale, Felipe Delgado vive, ama, sogna, scrive e affronta la propria solitudine, invitandoci a “navigare” con lui. La sua ricerca di autenticità si manifesta in attimi di “giubilo”, rendendo il romanzo un’esperienza da gustare fino all’ultima goccia, una vera festa per i sensi e la mente.

      Felipe Delgado2001
    • Der Señor Balboa

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Ein ironisch boshafter Roman über die Ehe Señor Balboa, ein frommer, gutmütiger und sehr reicher Mann, steht unter dem Pantoffel seiner Frau Julietta, die sich „auftakelt“, Liebhaber hält und wöchentlich große Feste auf Kosten ihres Mannes feiert. Doch auch der Señor hat eine langjährige Geliebte, Vidalita, die er für die ideale Frau hält. Natürlich versucht Señor Balboa sich von seiner tyrannischen Frau zu trennen, es fehlt ihm jedoch an Durchsetzungsvermögen, und so bleibt ihm nichts, als finstere Rachepläne zu schmieden, die er nie in die Tat umsetzt. Als Vidalita stirbt, zieht Senor Balboa in deren Haus, läßt Fenster und Balkone zumauern, den Strom abstellen und verabschiedet sich von der Welt. Seine Freunde lassen für ihn und seine Geliebte ein Mausoleum errichten und in den Grabstein einmeißeln: „In der Ewigkeit ist nichts von Dauer.“

      Der Señor Balboa2001