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Kmotr

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Kmotr Maria Puza, „americká sága“ newyorského podsvětí, vyšel poprvé v roce 1969 a od té doby zůstává celosvětovým bestsellerem. Autor v něm zachytil historii krvavé války klanu Corleonů proti čtyřem dalším famigliím, válku vedenou v duchu hesla Questa guerra e cosa nostra – Tohle je naše věc. Znamenité, sugestivní dílo o bossovi všech bossů, jehož vliv sahal od policie až po finanční magnáty, si získalo popularitu především proto, že zachytilo klasickou mafii v konkrétní době a v místech, kde existuje dodnes.

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Kmotr, Mario Puzo, Tomáš Kotrba

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2010
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(Paperback),
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Ausgezeichnet
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Im Zentrum steht die Familie Corleone, allen voran Don Vito Corleone. Puzo zeichnet ihn nicht als reinen Schurken, sondern als Patriarchen mit einem eigenen Moralkodex. Genau das macht die Geschichte so ambivalent. Man versteht seine Entscheidungen, selbst wenn man sie moralisch ablehnt. Gewalt ist allgegenwärtig, aber selten Selbstzweck. Sie ist Mittel zum Erhalt von Ordnung, zumindest aus Sicht der Figuren. Besonders stark ist der Generationenwechsel. Michael Corleones Entwicklung vom distanzierten Außenseiter zum kompromisslosen Nachfolger ist der emotionale Kern des Romans. Dieser Wandel geschieht schleichend, beinahe unmerklich und wirkt gerade deshalb so erschreckend glaubwürdig. Puzo zeigt, wie Macht korrumpiert, ohne je mit dem moralischen Zeigefinger zu arbeiten. Stilistisch ist Der Pate klar, direkt und sehr zugänglich. Puzo schreibt schnörkellos, fast nüchtern, was die Brutalität vieler Szenen umso stärker wirken lässt. Manche Nebenhandlungen wirken heute etwas aus der Zeit gefallen, bremsen den Roman aber kaum aus. Am Ende bleibt ein Buch, das fasziniert und verstört zugleich. Der Pate romantisiert das Verbrechen nicht, aber er erklärt seine Mechanismen mit beunruhigender Klarheit. Ein Klassiker, der nicht nur wegen seiner Popkultur-Wirkung Bestand hat.