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Drehbuch-Handwerk

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Der deutsche Film krankt, nicht immer, aber häufig, an der Schwäche seiner Konzepte. Schon seit langem orten Filmförderer und -kritiker den Ursprung dieses beklagenswerten Übels vor allem bei den Autoren. Dort, so hört man immer wieder, dient das gerade in Europa so häufig ins Feld geführte Recht des Dichters auf ungehemmte, künstlerische Selbstverwirklichung immer wieder als Ausflucht, wenn es um die Retuschierung fehlender handwerklicher Kenntnisse geht. David Howard, der sein Buch DREHBUCHHANDWERK auf der Grundlage eines Textes seines verstorbenen Kollegen Edward Mabley und in enger Zusammenarbeit mit dem legendären Script Doctor Frank Daniel entwickelte, läßt in diesem Punkt keinen Zweifel: Bevor der Künstler zum Zuge kommen kann, ist der Handwerker gefragt. Und der muß vor allem eins - die Gesetze seines Handwerks beherrschen! Wie kein anderer Fachautor versteht es Howard, diese nüchterne amerikanische Sichtweise herauszuarbeiten, die Verzahnung der Autorentätigkeit mit den übrigen, für die Herstellung eines Films notwendigen Arbeitsprozessen einleuchtend aufzuzeigen und auch für Laien transparent zu machen. Daß ihm dennoch europäische Traditionen nicht fremd sind, z. B. der Begriff des 'Autorenfilms', daß ihm auch die Grundbegriffe des Theaters vertraut sind, macht sein Buch zu einem Nachschlagewerk, dessen Wert weit über das, was man gewöhnlich von einem Lehrbuch erwarten kann, hinausgeht.

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Drehbuch-Handwerk, David Howard

Sprache
Erscheinungsdatum
1996
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(Hardcover)
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Titel
Drehbuch-Handwerk
Sprache
Deutsch
Autor*innen
David Howard
Verlag
Emons
Erscheinungsdatum
1996
Einband
Hardcover
ISBN10
3924491615
ISBN13
9783924491611
Reihe
Originaltitel
Screenwriting
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Der deutsche Film krankt, nicht immer, aber häufig, an der Schwäche seiner Konzepte. Schon seit langem orten Filmförderer und -kritiker den Ursprung dieses beklagenswerten Übels vor allem bei den Autoren. Dort, so hört man immer wieder, dient das gerade in Europa so häufig ins Feld geführte Recht des Dichters auf ungehemmte, künstlerische Selbstverwirklichung immer wieder als Ausflucht, wenn es um die Retuschierung fehlender handwerklicher Kenntnisse geht. David Howard, der sein Buch DREHBUCHHANDWERK auf der Grundlage eines Textes seines verstorbenen Kollegen Edward Mabley und in enger Zusammenarbeit mit dem legendären Script Doctor Frank Daniel entwickelte, läßt in diesem Punkt keinen Zweifel: Bevor der Künstler zum Zuge kommen kann, ist der Handwerker gefragt. Und der muß vor allem eins - die Gesetze seines Handwerks beherrschen! Wie kein anderer Fachautor versteht es Howard, diese nüchterne amerikanische Sichtweise herauszuarbeiten, die Verzahnung der Autorentätigkeit mit den übrigen, für die Herstellung eines Films notwendigen Arbeitsprozessen einleuchtend aufzuzeigen und auch für Laien transparent zu machen. Daß ihm dennoch europäische Traditionen nicht fremd sind, z. B. der Begriff des 'Autorenfilms', daß ihm auch die Grundbegriffe des Theaters vertraut sind, macht sein Buch zu einem Nachschlagewerk, dessen Wert weit über das, was man gewöhnlich von einem Lehrbuch erwarten kann, hinausgeht.