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Infrastrukturpolitik in der Industrialisierung

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Die Entwicklung des Chausseebaus im späten 18. und 19. Jahrhundert wurde von deutschen Wirtschaftshistorikern bisher vernachlässigt, obwohl die Befestigung der Straßen die Verkehrswertigkeit des Landverkehrsnetzes erheblich steigerte und eine wichtige Grundlage für industrielles Wirtschaftswachstum darstellte. Ein zentraler Fokus liegt auf den Wechselbeziehungen zwischen der Verbesserung der Straßenverkehrsinfrastruktur und den wirtschaftlichen Strukturveränderungen, insbesondere den regionalen Industrialisierungsprozessen. Die Entwicklungen im Herzogtum Braunschweig und in der preußischen Provinz Sachsen sind exemplarisch für andere deutsche Staaten und Provinzen. Die Chausseen waren entscheidend für die Intensivierung des Güterverkehrs in den 1820er und 1830er Jahren. Mit dem Beginn des Eisenbahnbaus wurde der Straßengüterverkehr entscheidend für die Bildung lokaler Märkte. Da der Landstraßentransport zum Engpassfaktor wurde, waren Kostenunterschiede und die produzierte Qualität für die Marktintegration von großer Bedeutung, wie Analysen der Kreisdaten zeigen. Die Veränderungen der Ziele und Instrumente der Straßenbaupolitik sowie deren Rolle in der Wirtschafts- und Sozialpolitik werden ausführlich behandelt. Im Zuge der Liberalisierung und Modernisierung der Wirtschaftspolitik wurden macht- und fiskalpolitische Motive zugunsten wohlfahrtsökonomischer Intentionen zurückgedrängt. Zudem wird die Straßenbaupolitik aus ordnungs-

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Infrastrukturpolitik in der Industrialisierung, Uwe Müller

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2000
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(Paperback)
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