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Der Kampf um die Literatur

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  • 266 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Peter Landerl erzählt die Geschichte des österreichischen Literaturbetriebs seit 1980, basierend auf Pierre Bourdieus Überlegungen zum literarischen Feld. Er untersucht die Bedingungen, unter denen Literatur in Österreich entsteht, und beleuchtet nicht nur ästhetische und inhaltliche Kriterien, sondern auch die Rolle literarischer Instanzen wie Verleger, Lektoren, Herausgeber, Kritiker und Veranstalter, die maßgeblich an den Auswahlprozessen beteiligt sind. Das Buch widmet sich der Frage, wer das Erscheinen eines literarischen Werks ermöglicht, behindert oder beeinflusst. Es verfolgt zwei Ziele: die Dokumentation von Entwicklungen im literarischen Feld und die Infragestellung altbewährter Praktiken und Wertvorstellungen. Dazu werden Preisträger, Subventionen und Juryzusammensetzungen aufgelistet, die Entwicklung der Förderungsbudgets dokumentiert und die Geschichte der Literaturzeitschriften sowie Skandale im Literaturbetrieb behandelt. Auch die Auseinandersetzungen zwischen GAV und P.E.N. sowie die Rezeption österreichischer Literatur im Ausland werden thematisiert. Immer wieder wird die Frage aufgeworfen, inwiefern diese Bedingungen und Entwicklungen die Autoren und ihr Schreiben beeinflussen.

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Der Kampf um die Literatur, Peter Landerl

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Paperback)
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Titel
Der Kampf um die Literatur
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Landerl
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Paperback
Seitenzahl
266
ISBN10
3706540134
ISBN13
9783706540131
Reihe
Beschreibung
Peter Landerl erzählt die Geschichte des österreichischen Literaturbetriebs seit 1980, basierend auf Pierre Bourdieus Überlegungen zum literarischen Feld. Er untersucht die Bedingungen, unter denen Literatur in Österreich entsteht, und beleuchtet nicht nur ästhetische und inhaltliche Kriterien, sondern auch die Rolle literarischer Instanzen wie Verleger, Lektoren, Herausgeber, Kritiker und Veranstalter, die maßgeblich an den Auswahlprozessen beteiligt sind. Das Buch widmet sich der Frage, wer das Erscheinen eines literarischen Werks ermöglicht, behindert oder beeinflusst. Es verfolgt zwei Ziele: die Dokumentation von Entwicklungen im literarischen Feld und die Infragestellung altbewährter Praktiken und Wertvorstellungen. Dazu werden Preisträger, Subventionen und Juryzusammensetzungen aufgelistet, die Entwicklung der Förderungsbudgets dokumentiert und die Geschichte der Literaturzeitschriften sowie Skandale im Literaturbetrieb behandelt. Auch die Auseinandersetzungen zwischen GAV und P.E.N. sowie die Rezeption österreichischer Literatur im Ausland werden thematisiert. Immer wieder wird die Frage aufgeworfen, inwiefern diese Bedingungen und Entwicklungen die Autoren und ihr Schreiben beeinflussen.