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Der vorliegende Band versammelt die Referate von Tagungen der Deutsch-Lusitanischen Juristenvereinigung in Erlangen und Jena. Unter den Vorträgen befindet sich die letzte wissenschaftliche Arbeit von Antonio Marques dos Santos, sein Erlanger Bericht über die Rechtsquellen von Osttimor, der kurz vor seinem Tod im März 2003 fertiggestellt wurde. Sein Engagement für den Dialog zwischen deutschen und lusophonen Rechtssystemen hat der Vereinigung zahlreiche Anregungen und Beiträge beschert. Das Andenken an ihn wird in diesem Band gewürdigt. Die Vereinigung pflegt nicht nur das portugiesische und brasilianische Recht, sondern auch die lusophonen Rechtssysteme Afrikas und Asiens. Besonders erfreulich ist der Beitrag von Manuel Jorge, der das Recht von Angola beleuchtet, dessen Rechtsentwicklung nach der Wiedererlangung des inneren Friedens besondere Beachtung verdient. Die Veröffentlichung ausgewählter Gutachten, die auf Anfragen von Gerichten basieren, spiegelt die wachsende Bedeutung der lusophonen Rechte in der deutschen Rechtspraxis wider. Zudem hat sich die Vereinigung zum Ziel gesetzt, den kulturellen Hintergrund der Rechtsbeziehungen interdisziplinär in ihre Forschungen einzubeziehen. Der Vortrag von Dietrich Briesemeister über Stefan Zweig und Brasilien ist ein Beispiel für die bedeutenden Leistungen der deutschen Lusitanistik.
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Portugiesisch - Weltsprache des Rechts, Erik Jayme
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- Erscheinungsdatum
- 2004
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- (Paperback)
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