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Elfriede Jelinek - Theater des Nachlebens

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  • 278 Seiten
  • 10 Lesestunden

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In der Frage nach der sprechenden Instanz gründet – bislang unbemerkt – die politische Sprengkraft von Jelineks Texten. Der vorliegende Band arbeitet diese erstmals anhand ihrer Theaterstücke heraus und liest sie als dekonstruktive Fortschrift der brechtschen Lehrstückversuche. An der Schnittstelle zwischen Rhetorik und Theaterwissenschaft werden die Auftrittsformen einer vermeintlich selbstbezüglichen Rede im Formzitat vom neuzeitlichen Drama bis zur allegorischen Tradition des barocken Trauerspiels untersucht. Die zu Unrecht vernachlässigten frühen Stücke dienen als Ausgangspunkt, um das Zitierverfahren im Spiel mit der Aufführungssituation neu zu bestimmen und auf die Aufgabe der auktorialen Rolle zu beziehen. Jelineks Texte fingieren, so die daraus gewonnene Einsicht, über die Reflexion der sprachlichen und szenischen Bedingungen von Rede den ‚Ausnahmezustand’ personaler Souveränität; sie geben die sprechende Instanz im Anschluss an Benjamin als Figur zitathaften Nachlebens zu denken.

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Elfriede Jelinek - Theater des Nachlebens, Evelyn Annuß

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Paperback)
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Titel
Elfriede Jelinek - Theater des Nachlebens
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Evelyn Annuß
Verlag
Fink
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Paperback
Seitenzahl
278
ISBN10
377054207X
ISBN13
9783770542079
Reihe
Beschreibung
In der Frage nach der sprechenden Instanz gründet – bislang unbemerkt – die politische Sprengkraft von Jelineks Texten. Der vorliegende Band arbeitet diese erstmals anhand ihrer Theaterstücke heraus und liest sie als dekonstruktive Fortschrift der brechtschen Lehrstückversuche. An der Schnittstelle zwischen Rhetorik und Theaterwissenschaft werden die Auftrittsformen einer vermeintlich selbstbezüglichen Rede im Formzitat vom neuzeitlichen Drama bis zur allegorischen Tradition des barocken Trauerspiels untersucht. Die zu Unrecht vernachlässigten frühen Stücke dienen als Ausgangspunkt, um das Zitierverfahren im Spiel mit der Aufführungssituation neu zu bestimmen und auf die Aufgabe der auktorialen Rolle zu beziehen. Jelineks Texte fingieren, so die daraus gewonnene Einsicht, über die Reflexion der sprachlichen und szenischen Bedingungen von Rede den ‚Ausnahmezustand’ personaler Souveränität; sie geben die sprechende Instanz im Anschluss an Benjamin als Figur zitathaften Nachlebens zu denken.