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Internetbasierte Kommunikation und Identitätskonstruktion

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Zehn Jahre nach „Life on the Screen“ wird die These untersucht, dass internetbasierte Kommunikation die Identitätsentwicklung von Nutzern beeinflusst. Eine qualitative Studie begleitete von 2001 bis 2003 14- bis 16-jährige Vielnutzer. Der erste Teil fasst die aktuelle Diskussion zu Identität und internetbasierter Kommunikation zusammen, betrachtet die Begriffe „Kommunikation“ und „Identität“ aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive und untersucht mögliche Zusammenhänge zwischen Internetnutzung und Identitätsentwicklung im Jugendalter. Im zweiten Teil wird die qualitative Studie vorgestellt, die „Identität“ als Zusammenspiel von Selbstkonzept, Selbstwertgefühl und Kontrollüberzeugung definiert. Es wird empirisch untersucht, wie Jugendliche sich im Internet präsentieren und welche Regelorientierungen sie dabei haben. Die Ergebnisse zeigen, dass Internetnutzung bei häufigen Nutzern nicht zu einem dominanten identitätsbestimmenden Faktor wird. Vielmehr kann die Internetnutzung sowohl zur Selbstwerterhöhung als auch zur Selbstabwertung führen. Identitätswechsel im virtuellen Raum sind kaum ausgeprägt, und Jugendliche stellen sich meist authentisch dar. Der dritte Teil thematisiert, wie die Internetnutzung medienpädagogisch angegangen werden kann, und formuliert Bedingungen für die Entwicklung normativer Selbststeuerung und kommunikativer Fähigkeiten. Abschließend werden Forderungen für die Ausbildung von Lehrern und Jugendarbei

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Internetbasierte Kommunikation und Identitätskonstruktion, Rudolf Kammerl

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2005
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