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Im 19. Jahrhundert erlebte Europa eine Orientbegeisterung, die über Wissenschaftler und Forschungsreisende hinausging, maßgeblich beeinflusst von den Reiseberichten Carsten Niebuhrs, Ulrich Jasper Seetzens und Johann Ludwig Burckhardts. Unter den zahlreichen Berichten interessierter Laien nimmt die „Reise nach Constantinopel, Palästina und Egypten“ von Johann Friedrich Julius Borsum, einem Schneidergesellen aus der Nähe von Hildesheim, eine besondere Stellung ein. 1825 erstmals in einem kleinen Berliner Verlag veröffentlicht, erlebte das Buch schnell mehrere Auflagen. Viele Leser konnten sich mit Borsums Schilderungen fremder Welten identifizieren, insbesondere mit den orientalischen Sitten und Gebräuchen, die ihn besonders faszinierten. Die Gefahren, denen er auf seiner beschwerlichen Reise begegnete, sah er als Prüfungen Gottes. Sein Bericht zeugt von einer bemerkenswerten Unbefangenheit gegenüber anderen Nationalitäten und erinnert in seinen besten Momenten an die romantischen Erzählungen von Eichendorff oder Tieck.
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Reise nach Constantinopel, Palästina und Egypten, Johann F. J. Borsum
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- 2005,
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