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Weltmacht Indien

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  • 349 Seiten
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Indien ist ein erwachender Gigant. Jahrzehnte hatte ein verfehlter Staatssozialismus zu Wachstumshemmnissen geführt. Nie hatte die tatsächliche Weltstellung des Landes dem Ehrgeiz seiner Eliten entsprochen. Immer hatte es im Schatten der aufstrebenden Macht Chinas gestanden, in einer Schmuddelecke der Weltpolitik.Doch inzwischen haben energische Reformen die alten Fesseln gesprengt. Seit fünfzehn Jahren wächst das Bruttosozialprodukt mit Werten zwischen fünf und acht Prozent. Im Zuge dieses Erfolgs hat sich ein Mittelstand von 200 bis 300 Millionen Menschen entwickelt. Dieser Mittelstand gibt der erstaunlich robusten indischen Demokratie nun auch eine solide soziale Grundlage. Aber die Kluft zwischen Arm und Reich ist noch lange nicht geschlossen, und die Gegensätze zwischen fortschrittlicher Stadt und rückständigem Land enthalten nach wie vor Stabilitätsrisiken.Harald Müller analysiert, wie Indien seine Zukunft gestalten wird. Ob es einen Konflikt mit China und den USA um das Erdöl am Persischen Golf gibt? Wie es seinen Platz als Mitglied der demokratischen Sicherheitsgemeinschaft einnehmen kann? Oder es ob die Rolle eines neutralen, demokratische Werte vertretenden, friedlichen Riesen spielen wird?

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Weltmacht Indien, Harald Müller

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
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(Paperback)
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Titel
Weltmacht Indien
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Harald Müller
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Paperback
Seitenzahl
349
ISBN10
359617371X
ISBN13
9783596173716
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
3,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Indien ist ein erwachender Gigant. Jahrzehnte hatte ein verfehlter Staatssozialismus zu Wachstumshemmnissen geführt. Nie hatte die tatsächliche Weltstellung des Landes dem Ehrgeiz seiner Eliten entsprochen. Immer hatte es im Schatten der aufstrebenden Macht Chinas gestanden, in einer Schmuddelecke der Weltpolitik.Doch inzwischen haben energische Reformen die alten Fesseln gesprengt. Seit fünfzehn Jahren wächst das Bruttosozialprodukt mit Werten zwischen fünf und acht Prozent. Im Zuge dieses Erfolgs hat sich ein Mittelstand von 200 bis 300 Millionen Menschen entwickelt. Dieser Mittelstand gibt der erstaunlich robusten indischen Demokratie nun auch eine solide soziale Grundlage. Aber die Kluft zwischen Arm und Reich ist noch lange nicht geschlossen, und die Gegensätze zwischen fortschrittlicher Stadt und rückständigem Land enthalten nach wie vor Stabilitätsrisiken.Harald Müller analysiert, wie Indien seine Zukunft gestalten wird. Ob es einen Konflikt mit China und den USA um das Erdöl am Persischen Golf gibt? Wie es seinen Platz als Mitglied der demokratischen Sicherheitsgemeinschaft einnehmen kann? Oder es ob die Rolle eines neutralen, demokratische Werte vertretenden, friedlichen Riesen spielen wird?