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Wort und Ort

Oralität und Literarizität im sozialen Kontext der frühgriechischen Philosophie

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In der vorliegenden Studie wird untersucht, wie frühgriechische Philosophen ihre Gedanken mitgeteilt haben und für welche sozialen Kontexte diese Mitteilungen bestimmt waren. Es zeigt sich, dass sie sowohl mündlich als auch schriftlich kommunizierten, wobei die schriftliche Mitteilung in Poesie und Prosa erfolgte. Während die Poesie einen festen sozialen Ort in der Polis hatte (die rhapsodische Performance), mussten Oralität und Prosa jeweils ad hoc geeignete Orte finden, wie öffentliche Versammlungen, private Treffen oder persönliche Gespräche. Diese Inkonstanz in Form und sozialem Kontext ist in der Epoche der frühgriechischen Philosophie ohne Beispiel und deutet darauf hin, dass diese Philosophie diskontinuierlich verläuft. Jede Änderung im Denken führt zu Veränderungen in der Form und dem Ort der Mitteilung, was wiederum Aufschluss über die philosophische Intention gibt. Während die traditionelle philosophiegeschichtliche Betrachtungsweise die Mitteilung selbst in den Mittelpunkt stellt, ohne die dahinterstehenden Intentionen zu berücksichtigen, bietet diese Studie, die sowohl literatur- als auch sozialgeschichtlich ausgerichtet ist, neue Erkenntnisse über das frühe Denken der Griechen.

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Wort und Ort, Andreas Patzer

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2006
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