Ganz klar: ein ungewòhliches Buch. Einblick in das Leben und die internet Subkultur des Kannibalen Fetish. Für die meisten ist es online Rollenspiel, aber für einige ist es mehr. Darum geht es hier, um Armin, der in einem Forum einen Mann zum Verspeisen suchte, und fand. Über die Gründe für solch Gedanken, und die versteckten Leben mancher Nachbarn. Der Autor hat gut recherchiert, nur seine religiösen, kurzen Meinungen wirken fehl am Platz. Das Buch wurde erst zensiert und dann eingestampft, sehr interessant.
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Die wahren Hintergründde eines einzigartiges Kriminalfalls. „Interview mit einem Kannibalen“ beleuchtet Leben und Tat des Armin Meiwes von der Kindheit bis zum heutigen Tage. Dabei werden die Beweggründe ebenso herausgearbeitet wie die akribische Planung, die erschreckenden Abgründe einschlägiger Internet-Foren sowie die Überforderung der deutschen Justiz angesichts juristischen Neulandes. Umfassende Recherchen und eindrucksvolle Interviews in der Justizvollzugsanstalt, zusammen mit den erschütternden Tagebuchaufzeichnungen des Kannibalen dienen als Basis für das Werk. Neben der sachlichen Aufbereitung des beispiellosen Kriminalfalls wird die Geschichte in ihrer Gesamtheit dargestellt und bislang unbekannte Details veröffentlicht, die den Kannibalen auch noch in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen und das Werk zum deutschen Pendant zu Truman Capotes „Kaltblütig“ werden lassen.
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Interview mit einem Kannibalen, Günter Stampf
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2007,
- Buchzustand
- Gebraucht - Sehr gut
- Preis
- 105,99 €inkl. MwSt.


