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Sophie von La Roche, geboren am 6. Dezember 1730, lebte im 18. Jahrhundert als moderne Frau, geprägt von biographischen Brüchen und wechselndem literarischem Ansehen. Sie etablierte sich als erste deutsche Erfolgsautorin mit ihrem 1771 veröffentlichten Briefroman, der ihren Namen in Europa bekannt machte. Als Muse der Sturm und Drang-Generation stand sie in Briefkontakt mit Goethe und wurde von prominenten Literaten wie den Brüdern Jacobi und Friedrich Maximilian Klinger verehrt. Sophie forderte Freiheiten ein, reiste, bestieg einen Gletscher in der Schweiz und gab die Frauenzeitschrift ‚Pomona‘ heraus, die auch von Katharina der Großen gelesen wurde. Ihr Lebensweg führte sie durch verschiedene Städte des Heiligen Römischen Reichs, wo sie zahlreiche Schicksalsschläge erlebte, bevor sie 1786 ein bürgerliches Leben in Offenbach am Main begann. Trotz der zeitgenössischen Kritik blieb sie eine Autorin der Empfindsamkeit, die Korrespondenzen mit Bürgerlichen und dem aufgeklärten Adel pflegte. Ihre Enkel, Clemens und Bettine Brentano, gehörten zu einer neuen Literatengeneration, die von ihren Errungenschaften profitierte. Sophie von La Roche starb am 18. Februar 1807, literarisch aktiv bis zuletzt. Der Ausstellungskatalog zum 200. Todesjahr enthält erstmals veröffentlichte Exponate und Beiträge zur internationalen Forschung über ihr Leben und Werk.
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"Meine Freiheit, nach meinem Charakter zu leben", Jürgen Eichenauer
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- 2007
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