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Formale Erschließung von Vorlagen mit Musik

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  • 262 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Die Arbeit untersucht die unzureichenden Ergebnisse der formalen Erschließung von Musikvorlagen und hinterfragt, ob dies auf eine fehlende theoretische Grundlage in der Musikwissenschaft zurückzuführen ist. Im musikhistorischen Teil wird analysiert, wann und wie der Werkbegriff in der Musikgeschichte behandelt wurde. Es zeigt sich, dass die musikwissenschaftliche Forschung wenig Interesse an der formalen Beschreibung des Werkbegriffs hat und Musikwerke eher ästhetisch betrachtet werden. Der bibliothekswissenschaftliche Abschnitt beleuchtet spezifische Herausforderungen bei der formalen Erschließung von Musikvorlagen. Dabei werden zentrale Fragen behandelt, wie die Katalogisierungsregeln, die Behandlung unterschiedlicher Versionen eines Musikwerks, die Abgrenzung zwischen Bearbeitung und neuem Werk, sowie die Besonderheiten verschiedener Musikgenres und Sachtitel. Zudem werden Datierungsfragen, insbesondere bei Musikdrucken, thematisiert. Abschließend werden die Regelwerke RAK-Musik und AACR2 hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit in der Katalogisierungspraxis analysiert und die Eignung des FRBR-Modells als theoretische Grundlage für zukünftige Regelwerke, insbesondere in Bezug auf die Definition von „work“ und „expression“, kritisch hinterfragt.

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Formale Erschließung von Vorlagen mit Musik, Kurt Pages

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2008
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(Paperback)
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