Daniel Douke, Sein & Schein, beyond appearance
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Der kalifornische Maler Daniel Douke Setzt sich in seinem Werk mit dem Sein und dem Schein, dem Dilemma zwischen Wahrheit und Realität auseinander. Seit 1976/77 ist die Wahrnehmung von Alltagsgegenständen sein bevorzugtes Thema. Getreu seinem Wunsch, nicht idealisierte, sondern spezifische Objekte zu schaffen, die als Teil der real erfahrbaren Welt erscheinen, präsentieren sich seine Arbeiten – illusorische Objekte, die wie echte Getränkekartons, Lebensmittelverpackungen und Postpakete aussehen – dem gefesselten Blick des Betrachters. Die Verwendung von Acryl- und/oder Ölfarbe lässt seine Werke wie vom Künstler leicht manipulierte Fundstücke erscheinen. In der Absicht, die Wahrnehmung zu weiten und ihr mehr Bedeutung beimessen zu wollen, versteht es Douke, mit seinen Schachteln die Zeit anzuhalten, und verwandelt so etwas Flüchtiges in etwas Dauerhaftes.