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Bürgerkrieg global

Menschenrechtsethos und deutschsprachiger Gegenwartsroman

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  • 360 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Die deutschsprachige Gegenwartsliteratur ist innovativer und kosmopolitischer als oft angenommen. In der postkolonialen und globalen Literatur überraschen Romane aus den deutschsprachigen Ländern durch ihr sensibles Erfassen von Krisen, die im Zeitalter der Globalisierung auch die heimische Kultur betreffen. Bürgerkriege der letzten Jahrzehnte, geprägt von Menschenrechtsverletzungen und zivilisatorischen Verwüstungen, werden durch die Erzählungen individueller Schicksale differenziert beleuchtet. Die Autoren vermitteln Einblicke in die persönlichen und gesellschaftlichen Katastrophen dieser Konflikte und entwickeln gleichzeitig eine Ästhetik, die die Schwierigkeit des Sprechens über Krieg reflektiert. Eine Poetik der Globalisierung entsteht, in der historisches Wissen, politische Kritik und ästhetische Innovation durch ein Menschenrechtsethos verknüpft werden. Die Einleitung und der Ausblick thematisieren diesen Zusammenhang und bringen Theorien zu Menschenrechten, Menschenwürde sowie Bürgerkrieg und Gewalt mit aktuellen ethisch-ästhetischen Positionen in Verbindung. Im Zentrum stehen detaillierte Analysen von zwölf Romanen, die zeitgenössische Bürgerkriege in Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa thematisieren. Die Autoren sind unter anderem Norbert Gstrein, Lukas Bärfuss und Christian Kracht.

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Bürgerkrieg global, Paul Michael Lützeler

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Erscheinungsdatum
2009
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